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Security Exceptions in International Trade and Investment Law

11. Nov.

Der fünfte Vortrag der Reihe „Security, Power & Law in the 21st Century“ wird von Dr. Fabian Eichberger (Johannes Gutenberg-Universität Mainz) gehalten. Unter dem Titel „Security Exceptions in International Trade and Investment Law“ befasst er sich mit dem Spannungsverhältnis zwischen staatlichen Sicherheitsinteressen, nationalem Entscheidungsspielraum und internationaler gerichtlicher Kontrolle. Die Veranstaltung wird von Prof. Dr. Jelena Bäumler moderiert.

Ort: Hörsaal 4
Zeit: 16:00–18:00 Uhr

Wie viel Entscheidungsspielraum haben Staaten, wenn sie ihre nationale Sicherheit schützen wollen? Und wer entscheidet, ob sie sich dabei zu Recht auf Sicherheitsausnahmen im Völkerrecht berufen? Staaten beanspruchen zunehmend das Recht, selbst über die Anwendung völkerrechtlicher Normen zu entscheiden, insbesondere wenn nationale Sicherheitsinteressen betroffen sind. Dr. Eichberger untersucht, wie internationale Gerichte diese Entscheidungsfreiheit überprüfen und wie Staaten versuchen, ihren eigenen Handlungsspielraum zu bewahren. Im Mittelpunkt stehen dabei die Entwicklungen zwischen internationaler gerichtlicher Kontrolle und staatlichem Widerstand.

In der Ringvorlesung „Security, Power & Law in the 21st Century“ werden Wechselwirkungen zwischen Sicherheit, Macht und Völkerrecht diskutiert. Wissenschaftlerinnen und Praxisvertreterinnen beleuchten dazu verschiedene Themen und Gebiete des Völkerrechts. Die englischsprachige Reihe richtet sich an Studierende und Wissenschaftlerinnen der Leuphana sowie die interessierte Öffentlichkeit. Sie wird als Kooperation des Erasmus Mundus Joint Master „International Law of Security, Peace and Sustainable Development“ und dem LCCS durchgeführt.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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