Vorlesungsverzeichnis

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Veranstaltungen von Ph. D Simone Beate Borgstede


Lehrveranstaltungen

Guest, barbarian or subject with equal rights? 'The refugee' in the history of 'Western' political ideas. (FSL) (Seminar)

Dozent/in: Simone Beate Borgstede

Termin:
wöchentlich | Freitag | 12:15 - 13:45 | 21.10.2022 - 28.10.2022 | C 12.102
wöchentlich | Freitag | 12:15 - 13:45 | 04.11.2022 - 03.02.2023 | C 12.001

Inhalt: The seminar discusses concepts of ‘the refugee’ in the history of ‘Western’ political ideas over a period of about 2,750 years. We will try to understand these concepts as historically distinct. We will also analyze the powerful effects of related stereotypes and images. We will start by discussing concepts of textual and discourse analysis. Then we will read and contextualize philosophical, sociological, juridical, literary and political texts. In the second part of the seminar we will use the patterns we found in this process of analyzing to understand actual discourses on flight and migration. One aim is also to recognize alternative representations in the articulations and practices of the refugees themselves.

Rassismen, Sexismen und andere Formen der Ausgrenzung intersektional begreifen und bekämpfen (Seminar)

Dozent/in: Simone Beate Borgstede

Termin:
wöchentlich | Freitag | 14:15 - 15:45 | 17.10.2022 - 03.02.2023 | C 16.203 | C 16.203

Inhalt: Wie können wir Rassismen, Sexismen und andere Formen der Ausgrenzung intersektional begreifen und bekämpfen - dafür sensibilisiert dieses Seminar und schafft Denk-Ansätze. Wir steigen historisch in wichtige Epochen der Herausbildung 'Westlichen' Denkens ein um die Konstruktion des 'Wir' und 'der Anderen' zu untersuchen. Wir setzen uns mit philosophischen Konzepten aus Antike und Aufklärung auseinander, aber auch mit theoretischen Analyseansätzen des 20. und 21. Jahrhunderts. Auf dieser Grundlage diskutieren wir kulturelle, soziale und politische Initiativen des Widerstands und emanzipatorische Bewegungen, von der antirassistischen Gruppe Kanak Attak über die Dichterinnen May Ayim und Semra Ertan zu selbstorganisierten feministischen Geflüchtetengruppen der letzten Dekaden bis zur 'Black Lives Matter' Bewegung. Wie gelingt es, aus stereotypen Geschlechterrollen und Fremdzuweisungen auszubrechen? Was heißt hier queer? Wie können wir unsere Gehirne entkolonisieren und Vorstellungen weißer Superiorität verlernen? Hierzu ziehen wir auch postkoloniale und feministische Theorien heran.