Vorlesungsverzeichnis

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Veranstaltungen von M.Sc. Lennart Seitz


Lehrveranstaltungen

Bachelor-Kolloquium - Marketing, Wirtschaftspsychologie & Human-Computer-Interaction (Seminar)

Dozent/in: Lennart Seitz

Termin:
Einzeltermin | Mo, 23.10.2023, 14:15 - Mo, 23.10.2023, 17:45 | C 40.175 Seminarraum
Einzeltermin | Mo, 06.11.2023, 14:15 - Mo, 06.11.2023, 15:45 | C 40.175 Seminarraum
Einzeltermin | Mo, 11.12.2023, 14:15 - Mo, 11.12.2023, 17:45 | C 40.175 Seminarraum
Einzeltermin | Mo, 18.12.2023, 14:15 - Mo, 18.12.2023, 17:45 | C 40.175 Seminarraum

Inhalt: Das Bachelorkolloquium soll Studierende bei der Erstellung ihrer Abschlussarbeit begleiten und hilfreiche Hinweise zum Anfertigen einer wissenschaftlichen Arbeit bieten. Zu Beginn des Seminars werden Tipps zur Themenfindung, zur Ableitung einer Forschungsfrage, zur Literaturrecherche und zum generellen Ablauf einer quantitativ-empirischen Forschungsarbeit vermittelt. Im weiteren Verlauf der Veranstaltung präsentieren die Studierenden den Stand ihrer Arbeit und erhalten in einer anschließenden Diskussion konstruktives Feedback zur Forschungsfrage, zum geplanten Studiendesign oder den angewandten statistischen Methoden. Das Seminar richtet sich insbesondere an Studierende, die eine quantitativ-empirische Abschlussarbeit in den Themenfeldern Marketing, Wirtschaftspsychologie, Digitale Kommunikation, Informationssysteme oder Human-Computer-Interaction anfertigen möchten.

Lehrforschungsprojekt Marketingmanagement: Vermenschlichung von Chatbots und anderen Objekten (Seminar/Übung)

Dozent/in: Sigrid Bekmeier-Feuerhahn, Lennart Seitz

Termin:
wöchentlich | Dienstag | 14:15 - 15:45 | 16.10.2023 - 02.02.2024 | C 12.009 Seminarraum
14-täglich | Dienstag | 16:15 - 17:45 | 23.10.2023 - 02.02.2024 | C 12.009 Seminarraum

Inhalt: Hast du schon einmal deinen Laptop angebrüllt? Oder glaubst du, dass gewisse Objekte wie z. B. Autos eine Seele haben? Diese angeborene Tendenz zur Vermenschlichung von Objekten wird in der Literatur mit dem recht sperrigen Begriff „Anthropomorphismus“ umschrieben. Viele Unternehmen, Dienstleister und Software-Designer:innen berücksichtigen diese Tendenz in der Gestaltung von Produkten, Services oder auch Chatbots, indem gezielt an Menschen erinnernde Designelemente genutzt werden. Gute Beispiele aus der Praxis sind die Markengestaltung von "Meister Proper", die beiden sprechenden "M&M's" oder der soziale Roboter "Pepper". Aktuelle Forschungen auf dem Gebiet zeigen, dass die Vermenschlichung von Produkten, Services oder Chatbots zahlreiche positive Effekte auf Konsument:innen hat, so etwa auf die Kunden-Marken-Beziehung oder die Einstellung gegenüber einer Marke. Allerdings sind hierbei durchaus Grenzen zu beachten, insbesondere im Hinblick auf immer leistungsfähiger werdende Künstliche Intelligenz, die eine wesentlich immersivere und lebensechtere Umsetzung der Vermenschlichung ermöglicht. Spätestens seit dem Launch von ChatGPT im November 2022 stellt sich die Frage, ob und wann die Grenze zwischen Mensch und Maschine verschwimmt und was es eigentlich heißt, Mensch zu sein. Im Rahmen dieses Lehrforschungsprojektes soll mittels quantitativer Studien weiter erforscht werden, welchen Einfluss die Vermenschlichung von Produkten, Marken und auch Chatbots auf das Empfinden von Nutzer*innen hat und diese in ihrem Bewertungs- und (Kauf-)Entscheidungsverhalten beeinflusst. Nach Durchführung und Auswertung der Studien werden die zentralen Befunde präsentiert und in einem Forschungsbericht festgehalten. Aufgrund der aktiven Projektarbeit findet ein gewisser Teil der Veranstaltungen als Eigenstudium bzw. in Form von interaktiven Sprechstunden statt.