Vorlesungsverzeichnis

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Veranstaltungen von Dr. Jessica Wilde


Lehrveranstaltungen

In welcher Gesellschaft leben wir eigentlich? Über Zeitdiagnosen, Sozialfiguren und die Diagnosegesellschaft (Seminar)

Dozent/in: Jessica Wilde

Termin:
Einzeltermin | Fr, 28.10.2022, 14:00 - Fr, 28.10.2022, 16:00 | C 12.107 | Einführung
Einzeltermin | Fr, 09.12.2022, 14:00 - Fr, 09.12.2022, 18:00 | C 4.215
Einzeltermin | Sa, 10.12.2022, 10:00 - Sa, 10.12.2022, 14:00 | C 4.215
Einzeltermin | Fr, 13.01.2023, 14:00 - Fr, 13.01.2023, 18:00 | C 11.307
Einzeltermin | Sa, 14.01.2023, 10:00 - Sa, 14.01.2023, 14:00 | C 11.307
Einzeltermin | Fr, 27.01.2023, 14:00 - Fr, 27.01.2023, 18:00 | C 12.111
Einzeltermin | Sa, 28.01.2023, 10:00 - Sa, 28.01.2023, 16:00 | C 12.111

Inhalt: In dem Seminar werden ausgewählte Texte aus dem Genre der soziologischen Zeitdiagnose und Gegenwartsdiagnostik behandelt. Das Spektrum reicht über die Klassiker des Genres (wie etwa: Risikogesellschaft, postindustrielle Gesellschaft oder Erlebnisgesellschaft) über gegenwartstypische Sozialfiguren (etwa: der Überflüssige, der flexible Mensch oder das erschöpfte Selbst) bis hin zu Versuchen, grundlegende und langfristige gesellschaftliche Entwicklungstrends auf den Begriff zu bringen (etwa über die Diagnose einer Beschleunigung, McDonaldisierung oder Disneyfizierung der Gesellschaft). Als übergeordnete Fragestellung soll dabei immer wieder der gesellschaftstheoretische Gehalt soziologischer Zeitdiagnostik hervorgehoben und auch das Genre an sich einer Reflexion unterworfen werden: Welche Art von soziologischem Wissen wird hier produziert? Was sind die typischen Denk- und Argumentationsfiguren der Zeitdiagnose und schließlich: Warum leben wir eigentlich in einer „Diagnosegesellschaft“, die „sich permanent mit neuen Selbstthematisierungen überzieht“ (Fran Osrecki)?

Urbane Konflikte – Von der Stadt als Kampfplatz zur umkämpften Stadt (Seminar)

Dozent/in: Jessica Wilde

Termin:
wöchentlich | Donnerstag | 16:15 - 17:45 | 17.10.2022 - 03.02.2023 | C 14.201 | .

Inhalt: In dem Seminar werden Verknüpfungen zwischen Konfliktsoziologie und Stadtforschung hergestellt und die Stadt als Austragungsort von Konflikten sowie auch als Konfliktgegenstand zum Thema gemacht. Dazu werden zunächst grundlegende begrifflich-konzeptionelle und theoretische Inhalte der Konfliktsoziologie vermittelt, die dann in einem zweiten Schritt zur Analyse urbaner Konfliktkonstellationen herangezogen werden. Thematisch soll die Breite des Spektrums städtischer Konflikte – von der Initiative zur Umbenennung einer Straße über die Mietendemo bis hin zur gewalttätigen Ausschreitung – anhand von aktuellen Beispielen aus unterschiedlichen Großstädten ausgelotet werden.