Vorlesungsverzeichnis

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Lehrveranstaltungen

Alles nur Theater. Szenische Spiel- und Arbeitsformen im Literaturunterricht (Deu 221) (Seminar)

Dozent/in: Andrea Schomburg

Termin:
wöchentlich | Donnerstag | 16:15 - 17:45 | 21.10.2019 - 31.01.2020 | C 1.312 | Beginnt in der 2. Semesterwoche
Einzeltermin | Sa, 26.10.2019, 16:15 - Sa, 26.10.2019, 17:45 | C 1.312

Digital unterstützte Schreibaufgaben im inklusiven Lernsetting (Deu 221) (Seminar)

Dozent/in: Winnie-Karen Giera

Termin:
Einzeltermin | Fr, 15.11.2019, 16:00 - Fr, 15.11.2019, 19:00 | C 6.316
Einzeltermin | Sa, 16.11.2019, 10:00 - Sa, 16.11.2019, 19:00 | C 6.316
Einzeltermin | Fr, 10.01.2020, 16:00 - Fr, 10.01.2020, 19:00 | C 6.316
Einzeltermin | Sa, 11.01.2020, 10:00 - Sa, 11.01.2020, 19:00 | C 6.316

Inhalt: siehe Seminarplan Tag 1 Forschungsstand analysieren und zusammenfassen Tag 2 Forschung im Klassenraum im Rahmen der Schreibdidaktik: State of the Art, Tipps und Hinweise Tag 3 Anforderungen an den Schreibunterricht vs. Anforderungen aus der Schreibforschung Tag 4 Planung einer Unterrichtseinheit & Planung unseres Handbuches

Nicht ganz dicht - oder doch? Gedichte selber schreiben (Deu 221) (Seminar)

Dozent/in: Andrea Schomburg

Termin:
wöchentlich | Donnerstag | 14:15 - 15:45 | 21.10.2019 - 31.01.2020 | C 1.312 | Beginnt in der 2. Semesterwoche
Einzeltermin | Sa, 26.10.2019, 14:15 - Sa, 26.10.2019, 15:45 | C 1.312

Plattdüütsch ünnerrichten - Niederdeutsche Sprache und Literatur im Primar- und Sekundarbereich I (Deu 221) (Seminar)

Dozent/in: Heiko Frese

Termin:
wöchentlich | Dienstag | 18:15 - 19:45 | 14.10.2019 - 31.01.2020 | W 301

Inhalt: Die Teilnehmerinen und Teilnehmer bekommen neben - sprachpraktischen Grundkenntnissen (Crash-Kurs zu Beginn) und - einem sprachwissenschaftlichen und - literaturgeschichtlichen Überblick ein - solides Überblickswissen hinsichtlich der gängigen Methodiken, Plattdeutsch in der Schule (Sprachbegegnung im Fach Deutsch, AGs, Immersion) einzusetzen. Mit Blick auf den Schulunterricht werden Aspekte der niederdeutschen Sprache und Literatur (Autoren, literarische Gattungen, kulturelle und historische Aspekte) in Zweier- bis Dreiergruppen erarbeitet und vorgestellt. Abgerundet wird das Seminar durch zwei Hospitationen und einen einstündigen (45 Min.) Unterrichtsversuch, der in derselben Gruppenkonstellation durchgeführt wird.

Psychodramatische Rollenspiele zu Bilderbüchern im Literaturunterricht. Text und Bild lesen - spielen - verstehen (Deu 221) (Seminar)

Dozent/in: Silja Schoett

Termin:
Einzeltermin | Fr, 25.10.2019, 14:00 - Fr, 25.10.2019, 19:30 | C 40.606 | Bitte großen Raum
Einzeltermin | Sa, 26.10.2019, 09:30 - Sa, 26.10.2019, 17:00 | C 40.606 | Bitte großen Raum
Einzeltermin | Fr, 22.11.2019, 14:00 - Fr, 22.11.2019, 19:30 | C 40.256 | Bitte großen Raum
Einzeltermin | Sa, 23.11.2019, 09:30 - Sa, 23.11.2019, 17:00 | C 40.256 | Bitte großen Raum

Inhalt: Literatur bietet ungewohnte Sichtweisen auf das Leben an, die überraschen, irritieren oder provozieren. Leserinnen und Leser können diese wahrnehmen und zu ihren eigenen Sichtweisen in Bezug setzen. Möglicherweise verändern sie dabei einen bisherigen und vertrauten Blick. Literaturunterricht fördert solche Prozesse des Text-Verstehens. Die literarische Sicht wird durch Analyse und Interpretation ermittelt und im Wirklichkeitsbezug auf die eigene Sicht bezogen. In diesem Seminar gestalten wir Literaturunterricht. Als literarischen Gegenstand wählen wir Bilderbücher und psychodramatische Rollenspiele als literaturdidaktische Methode. Wir lesen aktuelle Bilderbücher, die sich, mit Text und Bild erzählend, an Kinder und auch Erwachsene richten. Vielschichtig und mehrdeutig greifen sie künstlerische und mediale Entwicklungen der Gegenwart auf und thematisieren grundlegende Lebensfragen (wie Tod und Leben, Gutes Leben oder (im)materielle Werte). Sie liefern keine Antworten, sondern geben Impulse. Diese Bilderbücher gilt es, genau und wiederholt zu lesen und zu beobachten, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu entdecken, Zusammenhänge zu erkennen sowie Neues und neu zu sehen. Auf diesem Wege können wir Bilderbücher verstehen, wozu auch das Nicht-Verstehen gehört: Ungewöhnliches und Mehrdeutiges zuzulassen. Irritationen und Unabgeschlossenes auszuhalten. Neue Fragen entstehen zu lassen. Das unterstützen wir mit Rollenspielen in einer psychodramatischen Konzeption (nach J. L. Moreno): Was Text und Bild erzählen und wie sie erzählen, wird szenisch-handelnd dargestellt und erlebbar gemacht. Das Spiel ist kein Schauspiel vor und für andere. Für sich und aufeinander bezogen begeben sich die Spielenden in eine Rolle der beteiligten Figuren/Gegenstände oder auch Formen/Farben. Sie übernehmen deren körperliche Haltung und fühlen und denken sich in sie ein. Aus ihrer jeweiligen Rolle heraus können sie intuitiv sprechen, handeln und mit anderen Rollen in Beziehung treten. Dieses Erleben von Literatur ergänzt das Sprechen über Literatur: Was die Spielenden erleben, eröffnet ihnen weitere Zugänge zum Text-Bild-Verstehen. Psychodramatische Rollenspiele verbinden körperliche, emotionale und kognitive Zugänge zum Lerngegenstand. Sie erweitern Worte um Körper-, Bild- und Tonsprache und lassen so zur Sprache kommen, was Worte allein nicht zur Sprache bringen können. Regelmäßige Rollen- und Perspektivwechsel fördern Imaginationsfähigkeit, Empathie sowie Selbst- und Fremdverstehen. Psychodramatische Rollenspiele zu Bilderbüchern, Gegenstand wie Methode, bieten eine Wahrnehmungsschule. Im Seminar lernen Sie psychodramatische Rollenspiele zu Bilderbüchern zunächst in der Rolle der Spielenden und damit der Lernenden kennen. (Schauspielerische Fähigkeiten sind nicht erforderlich.) Als Dozentin leite ich eine Rollenspieleinheit zu einem ausgewählten Bilderbuch. Anschließend wenden Sie die Methode in der Rolle der Spielleitung, das heißt der Lehrenden an. Dafür planen Sie in einer Arbeitsgruppe eine Rollenspielsequenz zu einem Bilderbuch Ihrer Wahl, die sie dann mit den anderen Teilnehmenden durchführen und ressourcenorientiert reflektieren. Das Seminar gibt Ihnen also Gelegenheit, Unterrichtsgestaltung zu erproben. Damit eignen Sie sich einen literaturdidaktischen Ansatz für Ihre künftige Unterrichtspraxis an. Er ist in allen Schulformen und Klassenstufen sowie in weiteren Unterrichtsfächern anwendbar. Studierende meiner literaturdidaktischen Seminare leiten Rollenspiele bisher mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Grund-, Haupt-, Real- und Berufsbildenden Schulen, beispielsweise auch im fremdsprachlichen Unterricht und in den Fächern Kunst oder Religion. Verlauf Das Seminar gliedert sich in drei Teile: I 25./26. Oktober 2019 1. Einführung in Theorie und Praxis von psychodramatischen Rollenspielen im Literaturunterricht mit Bilderbüchern 2. Unterrichtseinheit zu einem Bilderbuch - Spielleitung durch die Dozentin 3. Reflexion der Unterrichtseinheit unter theoretischen, didaktischen und methodischen Gesichtspunkten II Oktober/November 2019 4. In Arbeitsgruppen analysieren und interpretieren die Studierenden selbst ausgewählte Bilderbücher und entwickeln Unterrichtssequenzen mit der Methode des psychodramatischen Rollenspiels und dem Ziel des Text-Bild-Verstehens. III 22./23. November 2019 5. Unterrichtssequenzen zu Bilderbüchern - Spielleitung durch Arbeitsgruppen 6. Reflexion der Unterrichtssequenzen unter theoretischen, didaktischen und methodischen Gesichtspunkten 7. Zusammenfassung und Abschluss