Vorlesungsverzeichnis

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Lehrveranstaltungen

Achtsamkeit und Biorhythmus (Arbeitsgemeinschaft)

Dozent/in:

Termin:
Einzeltermin | Mi, 13.01.2021, 17:00 - Mi, 13.01.2021, 18:30 | Online-Veranstaltung

Inhalt: In diesem Workshop geht es um vier Fragen: 1. Was ist Achtsamkeit? 2. Wie beeinflusst uns Achtsamkeit? 3. Wie kann Achtsamkeit im (Uni-)Alltag aussehen? 4. Durch Achtsamkeit zum eigenen Biorhythmus? Diese werden theoretisch behandelt, aber auch praktisch mit Übungen gestützt. Außerdem soll auch die kritische Diskussion nicht zu kurz kommen und beispielsweise der Zusammenhang zwischen Achtsamkeit, Schnelllebigkeit und Leistungsorientierung kritisch reflektiert werden.

Don´t Act- Just Think (Arbeitsgemeinschaft)

Dozent/in:

Termin:
Einzeltermin | Do, 05.11.2020, 16:15 - Do, 05.11.2020, 17:45 | Online-Veranstaltung | Einführung online - später persönlich
14-täglich | Donnerstag | 16:15 - 17:45 | 19.11.2020 - 03.12.2020 | C 9.102
Einzeltermin | Do, 17.12.2020, 16:15 - Do, 17.12.2020, 17:45 | Online-Veranstaltung | Einführung online - später persönlich
14-täglich | Donnerstag | 16:15 - 17:45 | 14.01.2021 - 28.01.2021 | C 9.102

Inhalt: In Zeiten, in denen noch jede Bewegung für soziale Gerechtigkeit von Unternehmen für ihren Geschäftserfolg vereinnahmt wird, wollen wir den Versuch wagen, vom Tagesgeschäft zurückzutreten und uns grundlegenderen Fragen der Kritik zu widmen. Hierfür wollen wir uns von großen Kritikern ihrer jeweiligen Zeit inspirieren lassen, vom Dialektiker Hegel bis zur Frankfurter Schule und darüber hinaus, mit dem Vorhaben, hierbei das Werkzeug, dessen Slavoj Žižek sich bedient, aufzuschnappen, aus dessen Feder diese Parole stammt. Vgl. hierzu: https://www.youtube.com/watch?v=IgR6uaVqWsQ Das Seminar wird sich voraussichtlich wie folgt gliedern: 1. Die Hegelsche Dialektik 2. Der Idealismus Hegels 3. Marxens Dialektischer Materialismus 4. Der historische Materialismus von Marx und Engels 5. Der Materialismus der Frankfurter Schule 6. Was das alles mit Slavoj Žižek zu tun haben könnte

Globaler Realismus: Zum politischen Theater Milo Raus (Arbeitsgemeinschaft)

Dozent/in:

Termin:
Einzeltermin | Fr, 29.01.2021, 10:00 - Fr, 29.01.2021, 16:00 | Online-Veranstaltung
Einzeltermin | Sa, 30.01.2021, 10:00 - Sa, 30.01.2021, 16:00 | Online-Veranstaltung
Einzeltermin | So, 31.01.2021, 10:00 - So, 31.01.2021, 14:00 | Online-Veranstaltung

Inhalt: Die Veranstaltung mit dem Titel „Globaler Realismus: Zum politischen Theater von Milo Rau,“ will sich vor allem mit Theater als Produktionsprozess beschäftigen, der den Versuch der Erprobung und Problematisierung gesellschaftlichen Lebens unternimmt. Dabei soll insbesondere nach den Möglichkeiten gefragt werden heutzutage – vor dem Hintergrund der globalen kapitalistischen Dynamiken – Theater politisch zu machen. Diese Frage wollen wir am Beispiel ausgewählter Arbeiten des populären und sich selbst als Marxist verstehenden Theatermachers Milo Rau gemeinsam diskutieren. Dazu soll zunächst ein Grundverständnis dafür geschaffen werden, welchen Modalitäten, Ansprüchen und strukturellen Verfahren – ihrer geschichtlichen Genese nach – Theater heute verfolgt. In einem nächsten Schritt wollen wir uns davon ausgehend Schlüsselbegriffe von Raus Theater erschließen, wie den des Globalen Realismus, und einzelne Stücke von Rau (Die letzten Tage der Ceaușescus, Mitleid, Kongo Tribunal) diskutieren. Im Fluchtpunkt soll dabei die spezifische Temporalität des Rau’schen Theaters stehen: der Anspruch "einer völlig wörtlichen Wiederholung der Gegenwart durch die Vergangenheit für die Zukunft." Schließen wollen wir Raus Versuch politisch Theater zu machen, gemeinsam kritisch befragen und problematisieren. Dazu sollen Überlegungen zu Bertolt Brechts epischem Theater und kritische Impulse postkolonialer Theorie hinzugezogen werden.

Scham umarmen - Wie mit Privilegien und Diskriminierung umgehen? (Arbeitsgemeinschaft)

Dozent/in:

Termin:
wöchentlich | Mittwoch | 10:15 - 11:45 | 21.10.2020 - 27.01.2021 | Online-Veranstaltung | Start Online

Inhalt: In diesem Workshop möchten wir uns intensiv mit dem Gefühl Scham und dessen Zusammenhang mit Diskriminierung(en) und Privilegien auseinandersetzen. Dabei wollen wir mit dem Buch "Scham umarmen- Wie mit Privilegien und Diskriminierungen umgehen" von Sannik Ben Dehler arbeiten. Wir wünschen uns gemeinsam einen neuen, produktiven, Privilegien bewussten, diskriminierungskritischen und liebevollen Umgang mit Scham zu finden. Wir haben den Eindruck, dass in unserem aktivistischen Umfeld sehr viel Zeit darauf verwendet wird auf eine Transformation der Strukturen und Systeme hinzuarbeiten. Dabei wird die Ebene der (gemeinsamen) Selbstreflexion immer noch viel zu oft ausgespart. Es geht meistens um gemeinsames Handeln und inhaltliche Diskussionen und wir sehen einander zu oft entfremdet und nur in der jeweiligen Funktion anstatt als komplexe Persönlichkeiten, die verschiedene andere Rollen einnehmen und dabei oft Konflikte in sich tragen. Dabei ist reflektierte Selbstkümmerung, ein bewusstes Wahrnehmen von Scham sowie ein liebevoller Umgang mit uns selbst zentral um diese gewaltvolle Strukturen nicht nur auf organisatorischer sondern auch auf persönlich-emotionaler Ebene zu überwinden. Da wir in dem Workshop versuchen wollen einen gemeinsamen Sichere(re)n Raum zu schaffen um in einen persönlichen Austausch zu kommen, glauben wir, dass es hilfreich sein kann wenn wir uns zunächst einmal selbst positionieren, damit ihr einschätzen könnt, welche Menschen hinter dem Workshopkonzept stehen. Wir sind Laura und Nikita, weiß, weiblich und männlich sozialisiert worden- mittlerweile begreifen wir uns allerdings beide als queere Femmes, z.T. mit Migrationsgeschichte, aus mittlerem sozialen Milieu mit akademischen Bildungshintergrund, z.T. mit der Erfahrung be_Hindert zu werden. Wir setzen uns selbst sein einiger Zeit mit Machtstrukturen, Privilegien und Diskriminierungen auseinander. Trotzdem oder genau aus diesem Wissen heraus können wir nicht versprechen, dass in diesem Workshop immer diskriminierungskritisch und privilegienbewusst gehandelt wird. Wir möchten dennoch mit euch gemeinsam versuchen einen Raum zu gestalten indem möglichst wenig Gewalt re_produziert wird und wir uns alle sicher fühlen können und gegenseitig aufeinander achten und miteinander lernen können. Der Workshop ist in 10-11 Sitzungen geplant und beginnt online. Ein Wechsel in Präsenz um gemeinsam in einem empowernden Rahmen aufeinanderzutreffen ist vorgesehen.

Social Media - Beschleunigung oder Entschleunigung? (Arbeitsgemeinschaft)

Dozent/in:

Termin:
Einzeltermin | Mi, 25.11.2020, 16:15 - Mi, 25.11.2020, 17:45 | Online-Veranstaltung
14-täglich | Mittwoch | 16:15 - 17:45 | 02.12.2020 - 16.12.2020 | Online-Veranstaltung | Online
Einzeltermin | Mi, 20.01.2021, 16:15 - Mi, 20.01.2021, 17:45 | Online-Veranstaltung | Online

Inhalt: Die kurze Seminarreihe mit fünf Unterthemen fragt sich, wie und ob Social Media mit der Schnelllebigkeit der postmodernen Gesellschaft eine wechselseitige Beziehung eingeht, gar als Katalysator wirkt oder diese evoziert. Dabei soll ein Überblick über die bisherige Forschung aus medien-, kulturwissenschaftlich und soziologischen Bereichen gegeben werden. Diese sollen mit den alltäglichen Beobachtungen und Lebensweisen der Teilnehmenden verknüpft werden. Die Seminarreihe versammelt – nicht zuletzt vor dem Hintergrund höchst aktueller Entwicklungen in der Welt von Social Media – eine Reihe von strukturellen Gegebenheiten, die Schnelllebigkeit evozieren, und somit in unsere Alltagswelt eindringen. Zu Beginn soll dabei die historische Entwicklung von Sozialen Medien kurz skizziert werden. Danach werden Bewertungsmodi, die ominösen blauen Häkchen sowie die Funktion zu Kopieren und zu Teilen thematisiert werden. Zum Ende der kurzen Seminarreihe wird ein höchstaktuelles Thema aufgegriffen: Covid-19 und die Veränderung unseres Social-Media-Verhaltens. Wir gehen der Frage nach, ob die Restriktionen während der Covid-19-Pandemie dazu veranlasst hat, stärker online, produktiver und somit schnelllebiger zu arbeiten und zu leben oder ob die Covid-19-Pandemie nicht eher eine Tendenz zur Entschleunigung hervorgebracht hat.

Zine- Projekt (Arbeitsgemeinschaft)

Dozent/in:

Termin:
wöchentlich | Dienstag | 17:30 - 19:00 | 20.10.2020 - 26.01.2021 | Online-Veranstaltung | Online (vorerst)

Inhalt: Der Plan lautet wie folgt: Lasst uns zusammen in einer kleinen Gruppe ein Zine entwickeln. Ein Zine ist eine Art Amateur-Magazin mit kleiner Auflage, das selbst herausgegeben wird. Geplant ist bisher nur, dass 2 oder 3 Ausgaben im Semester schön wären. Gedichte, Prosa, kurze Essays oder Manifeste, Zeichnungen, Comics usw. - ob bereits fertig oder nicht, ganz egal. Was rein soll, um welche Inhalte es gehen wird, wann, wie, und wo wir uns treffen – das alles können wir gemeinsam abstimmen. Es geht ums kollektiv kreativ Werden, um das Schaffen einer Plattform, die eine offene, rücksichtsvolle Auseinandersetzung mit allen möglichen Themen erlaubt, auf der jede*r etwas einbringen kann.