Vorlesungsverzeichnis

Suchen Sie hier über ein Suchformular im Vorlesungsverzeichnis der Leuphana.


Lehrveranstaltungen

FILMISCHE MINIATUREN oder Dem Gedicht den Film (Seminar)

Dozent/in: Maike Höhne

Termin:
Einzeltermin | Mo, 07.11.2022, 10:15 - Mo, 07.11.2022, 11:45 | C 7.320 | Einführung
14-täglich | Montag | 10:15 - 11:45 | 07.11.2022 - 21.11.2022 | C 7.320
Einzeltermin | Mo, 14.11.2022, 09:00 - Mo, 14.11.2022, 18:00 | C 6.317 | Workshop
Einzeltermin | Di, 15.11.2022, 09:00 - Di, 15.11.2022, 18:00 | C 16.204 | Workshop
Einzeltermin | Mo, 21.11.2022, 10:15 - Mo, 21.11.2022, 11:45 | C 7.320
Einzeltermin | Fr, 09.12.2022, 15:00 - Fr, 09.12.2022, 18:00 | extern | Dreh und Produktion
Einzeltermin | Sa, 10.12.2022, 12:00 - Sa, 10.12.2022, 18:00 | extern | Dreh und Produktion
Einzeltermin | Mo, 19.12.2022, 10:15 - Mo, 19.12.2022, 11:45 | C 7.320
Einzeltermin | Mo, 09.01.2023, 10:15 - Mo, 09.01.2023, 11:45 | C 7.320
Einzeltermin | Do, 19.01.2023, 19:00 - Do, 19.01.2023, 22:00 | extern | Kino-Präsentation

Inhalt: FILMISCHE MINIATURE oder Dem Gedicht den Film Ein Seminar mit Prof. Maike Mia Höhne & Christopher Gorski Ein Gedicht verstört, berührt, bringt auf den Punkt, was im Leben manchmal Romane braucht. Die sachliche Romanze von Erich Kästner ist so ein Gedicht: Als sie einander acht Jahre kannten (und man darf sagen: sie kannten sich gut), kam ihre Liebe plötzlich abhanden. Wie andern Leuten ein Stock oder Hut. Sie waren traurig, betrugen sich heiter, versuchten Küsse, als ob nichts sei, und sahen sich an und wußten nicht weiter. Da weinte sie schließlich. Und er stand dabei. Vom Fenster aus konnte man Schiffen winken. Er sagte, es wäre schon Viertel nach Vier und Zeit, irgendwo Kaffee zu trinken. Nebenan übte ein Mensch Klavier. Sie gingen ins kleinste Cafe am Ort und rührten in ihren Tassen. Am Abend saßen sie immer noch dort. Sie saßen allein, und sie sprachen kein Wort und konnten es einfach nicht fassen. Der Hamburger Musiker Jaques Palminger konnte es auch nicht fassen und schrieb promot einen eigenen Song: SO WIE IMMER. Da sind es nicht mehr Jahre, die zur Frage, zum Verlust, zum Was eigentlich führen- da ist es nur noch eine Nacht, die den Zauber bindet- dann verlassen sich zwei und hatten es schön. Was haben sie gesehen? Der poetische Film ist Teil der Filmgeschichte- unmittelbar verknüpft mit der filmischen Avantgarde und damit dem Experiment- immer weiter zu denken, zu fühlen, zu produzieren. Ein Haiku als Grundlage der Stille einen Raum, einen filmischen Raum und damit Gehör zu geben. Die Stille hat einen Klang. Konzentration in Form und Inhalt. Unberechenbarkeit in der Erwartung an die Erzählung und damit der Grund zu schauen- dem Geheimnis zu folgen. Dem kurzen künstlerischen Film inhärent ist die Möglichkeit die eigenen Fragen, Themen, Suchen unabhängig von langen Produktionswegen auf die Leinwand zu tragen. Ihr habt das Handy in der Tasche und die Suche vor Augen. Ihr dreht kurze Filme und gebt damit Einblick in Eure Welten. Was beschäftigt Euch, Themen, Fragen, Momente- die Euch berührt haben. Ausgangspunkt ist das Private, Eigene. Grundlage eurer Filme ist das Experiment: Zusammen mit dem Filmemacher Christopher Gorski von den AnalogFilmwerken in Hamburg dreht Ihr ein Wochenende mit Super 8 einen Film, entwickelt das Material selber und bearbeitet es im Anschluss. Dieses Material ist die Basis für Euer filmisches Gedicht. Dazu produziert ihr kurze Filme und verbindet die unterschiedlichen Qualitäten der Materialien zu einem hybriden Poetry Film. Ihr seid frei in der Gestaltung- einzig Euer Blick zählt. Wir schauen Filme, entwickeln Eure Projekte und am Ende zeigen wir Eure Arbeiten im Scala Kino in Lüneburg und machen die Nacht zum Gedicht! MMH

IN MY ROOM – den Alltag filmen (Seminar)

Dozent/in: Caroline Pitzen

Termin:
Einzeltermin | Do, 27.10.2022, 18:15 - Do, 27.10.2022, 20:45 | C 16.223 | C 16.223
Einzeltermin | Fr, 28.10.2022, 14:00 - Fr, 28.10.2022, 20:00 | C 16.109/110 | C 16.109/110
Einzeltermin | Sa, 29.10.2022, 11:00 - Sa, 29.10.2022, 18:00 | C 16.222
Einzeltermin | Sa, 29.10.2022, 11:00 - Sa, 29.10.2022, 18:00 | C 16.223
Einzeltermin | Fr, 25.11.2022, 12:30 - Fr, 25.11.2022, 17:00 | C 40.146 | .
Einzeltermin | Fr, 16.12.2022, 16:00 - Fr, 16.12.2022, 19:00 | C 40.146 | .
Einzeltermin | Fr, 13.01.2023, 12:00 - Fr, 13.01.2023, 18:00 | C 16.222 | .
Einzeltermin | Fr, 27.01.2023, 17:00 - Fr, 27.01.2023, 22:00 | C HS 2 | Premiere der Miniaturen/Abschlusspräsentation

Inhalt: Was kann es bedeuten, Filme zu machen – für einen selbst, für andere und im Zusammenspiel mit anderen? Was für Formen kann man finden, um das vermeintlich Alltägliche als Ausgangspunkt und als Protagonistin für die eigene filmische Arbeit ästhetisch sowie inhaltlich einzigartig und gleichzeitig universell werden zu lassen? Wir sichten gemeinsam Filme der Regisseur*innen Agnès Varda, Chantal Akerman, Jonas Mekas, José Luis Guerín, Thomas Imbach und Mati Diop. Anschließend analysieren wir, wie die Filmemacher*innen in ihren Arbeiten Alltägliches porträtieren und durch die Verschränkung von bewegten Bildern und Text Kunst schaffen, die sich kritisch mit der Welt, die sie umgibt, auseinandersetzt. Ausgehend von den Filmsichtungen und inspiriert von den Beobachtungen, die wir dabei machen, sollen eigene filmische Miniaturen entstehen, die bewegte Bilder und Text in Beziehung setzen.