Vorlesungsverzeichnis

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Veranstaltungen von Liselotte Hermes da Fonseca


Lehrveranstaltungen

Nicht Fisch, nicht Fleisch: Zum Verhältnis von Ernährung und Politik. (Projekt)

Dozent/in: Liselotte Hermes da Fonseca

Termin:
14-täglich | Montag | 08:15 - 11:45 | 17.10.2022 - 03.02.2023 | C 16.203 | C 16.203
Einzeltermin | Mo, 19.12.2022, 08:15 - Mo, 19.12.2022, 11:45 | C 40.601 | C 40.601

Inhalt: Der Titel deutet eine Unentschiedenheit, eine Mischung oder Unklarheit an: nichts Halbes und nichts Ganzes. Und tatsächlich sind wir immer mehr von Lebensmitteln umgeben, die so tun, als seien sie etwas anderes, als das, was sie vorgeben zu sein: weder Fisch noch Fleisch und gerade damit verantwortlich, wie es heißt – für die Umwelt, für die eigene Gesundheit oder für die sozialen und wirtschaftlichen Umstände. Dieses Spiel mit dem ‚Sein‘, dem Wissen um das Essen und der Verantwortung scheint auch bei unserer Haltung zur Ernährung und zu Lebensmitteln von zentraler Bedeutung. Aus den unzähligen, sich beständig ändernden Ernährungstheorien sollen wir ‚die richtige‘ wählen und so unsere Verantwortung übernehmen. Doch „das Wissen“ erweist sich dabei häufig selbst als „nicht Fisch, nicht Fleisch“ und zersprengt in der Verknüpfung von ‚richtige Wahl‘ und Verantwortung zugleich ein gemeinsames Wissen um gute und gesunde Ernährung.

"Geh googlen!": Digitales Netz – grenzenloses Wissen? (Seminar)

Dozent/in: Liselotte Hermes da Fonseca

Termin:
wöchentlich | Dienstag | 10:15 - 11:45 | 18.10.2022 - 03.02.2023 | C 11.320 | C 11.320

Inhalt: Digitales Wissen, das ist ein Thema ohne Grenzen: Es gibt wohl kaum noch einen Bereich unseres Lebens, der nicht darin eingebunden ist. Und so verstrickt wie das Netz selbst sind auch unsere Verhältnisse dazu, unser Umgang damit. Wie also können wir die Wirkungen und Möglichkeiten für uns und unser Leben betrachten, wenn wir selbst mitten drin stecken. Wenn wir heute etwas wissen wollen, heißt es immer häufiger: "Geh mal googlen!". Und meistens geben wir uns mit den ersten Ergebnissen zufrieden. Googlen ist zum Synonym für die Wissenssuche geworden – so wie man früher vielleicht sagte "schlag mal im Brockhaus nach". Und auch wenn die Seriosität von Internetquellen immer wieder in Frage stehen, googlen wir trotzdem weiter. Häufig auch mit der Überzeugung, innerhalb des großen Angebots selbst entscheiden zu können, was eine gute, seriöse und wahre Quelle ist. Wie aber entscheiden wir das? Welches Wissen befähigt uns dazu, diese Entscheidungen bei der Suche zu treffen? Suchen wir doch häufig auch Informationen über Dinge, von denen wir eben nichts wissen.