Vorlesungsverzeichnis

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Veranstaltungen von Christian Voller


Lehrveranstaltungen

Antagonismus, Konflikt und Dialektik. Perspektiven der Kritischen Theorie (Seminar)

Dozent/in: Christian Voller

Termin:
wöchentlich | Donnerstag | 14:15 - 15:45 | 17.10.2022 - 03.02.2023 | C 5.019
Einzeltermin | Do, 12.01.2023, 14:15 - Do, 12.01.2023, 15:45 | C 3.120 | mit Philosophiekurs des Gymnasiums Oedeme

Inhalt: Tief verwurzelt in der europäischen Aufklärungsphilosophie hat sich die Kritische Theorie in den 1920er Jahren als eine eigenständige theoretische Formation etabliert. Sie erweiterte das klassische Aufklärungsdenken um Aspekte des historischen Materialismus nach Marx und Engels und der Psychoanalyse in der Tradition von Sigmund Freud. Der Konflikt – verstanden als gesellschaftlicher Zustand, dessen historisch je konkrete Form sich aus der ökonomischen Verfassung der bürgerlichen Gesellschaft ergibt – steht von vorne herein im Zentrum des Denkens der Kritschen Theorie. Wir werden uns zunächst einige klassische Texte und Konzepte gemeinsam erschließen, um der Entwicklung der Kritischen Theorie dann bis in aktuelle Diskussionen hinein zu folgen.

Medien des Ersten Weltkriegs / Medientheorie nach 1918 (Seminar)

Dozent/in: Gottfried Schnödl, Christian Voller

Termin:
wöchentlich | Donnerstag | 10:15 - 11:45 | 17.10.2022 - 27.10.2022 | C 12.102 | zusätzlich: kleiner Block zum Semesterende
wöchentlich | Donnerstag | 10:15 - 11:45 | 03.11.2022 - 03.02.2023 | C 12.001 | zusätzlich: kleiner Block zum Semesterende

Inhalt: Im Zentrum des Seminars steht die sogenannte "Urkatastrophe" des Ersten Weltkrieges (G.F. Kennan). Wir wollen einerseits versuchen, die Erfahrungen dieses Kriegs soweit möglich aus wissenschaftlichen, theoretischen und literarischen Texten zu rekonstruieren. Andererseits geht es uns darum, die Veränderungen, die der Krieg angestoßen hat, nachzuverfolgen. Neben den Veränderungen auf militärischem Gebiet, in der Politik, der Gesellschaftsordnung und der Ökonomie werden wir ein besonderes Augenmerk auf die neuen Beschreibungsformen von Technik legen, die sich nach dem Ersten Weltkrieg durchgesetzt haben. Über diesen Zugang soll es gelingen, den Ersten Weltkrieg als Zäsur innerhalb der Theriegeschichte fassbar zu machen und seine Nachwirkung bis in postmoderne Theorien hinein zu verfolgen.