Vorlesungsverzeichnis

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Veranstaltungen von Christian Voller


Lehrveranstaltungen

Grundbegriffe der Hermeneutik (Seminar)

Dozent/in: Christian Voller

Termin:
wöchentlich | Dienstag | 14:15 - 15:45 | 04.04.2022 - 03.05.2022 | C 14.102a | C 14.102a
wöchentlich | Dienstag | 14:15 - 15:45 | 10.05.2022 - 08.07.2022 | C 14.203 | C 14.203

Inhalt: Glanz und Elend der Geisteswissenschaften liegen nah beieinander und fallen im Begriff der Interpretation gewissermaßen in eins. Insofern die Fakten in ihnen nicht 'für sich' sprechen, bleiben die geisteswissenschaftlichen Methoden stets auf Verfahren der Auslegung, der Interpretation eben, verwiesen. Einerseits hat ihnen dieser Umstand den Ruf eingebracht, relativistisch, beliebig und willkürlich zu urteilen, und ihnen andererseits eine Aura der Unverstehbarkeit, Abgehobenheit und Hermetik verliehen. Was aber ist Interpretation und Auslegung eigentlich? Im Rahmen des Seminars werden wir uns mit klassischen und aktuellen Ansätzen der Hermeutik als Methode des Verstehens beschäftigen.

Einführung in die psychoanalytische Theorie (Seminar)

Dozent/in: Christian Voller

Termin:
wöchentlich | Donnerstag | 12:15 - 13:45 | 04.04.2022 - 08.07.2022 | C 14.203

Inhalt: Die von Sigmund Freud zu Beginn des 20. Jahrhunderst begründete Psychoanalyse gehört zu den Großtheorien, auf die sich die Medienwissenschaft in all ihren Varianten und Spielarten bezieht. Zugleich ist die Psychonanlyse ihrerseist immer wieder als ein Effekt der Medientransformation um 1900 beschrieben worden. Sie ist also gleich in doppelter Hinsicht von Interesse für das Fach Medienwissenschaft. Wir wollen uns einige Grundkonzepte der Psychonanlyse gemeinsam erarbeiten und dabei insbesondere die Verbindungen zur postmodernen Medientheorie genauer diskutieren.

Sport und Literatur (Seminar)

Dozent/in: Gottfried Schnödl, Christian Voller

Termin:
wöchentlich | Donnerstag | 14:15 - 15:45 | 04.04.2022 - 08.07.2022 | C 12.006 | .

Inhalt: Auf den ersten Blick scheint Sport nicht besonders viel mit Literatur zu tun zu haben. Zumal dem Wettkampfsport in seinem Drang nach Eindeutigkeit ist die Literaturfähigkeit immer wieder schlechterdings abgesprochen worden. Dass es dennoch zahlreiche literarische Texte gibt, die den Sport als Gegenstand behandeln, mag hier nur die Ausnahme darstellen, welche die Regel bestätigt. Solche Texte werden allerdings spätestens dann mehr als eine bloße Ausnahme, wenn man den Blick erweitert. Wir möchten das in doppelter Hinsicht tun und einerseits die historische Entwicklung des modernen Sports und der Sportliteratur in den Fokus rücken – und dabei beispielsweise auf die Verknüpfungen der klassischen ästhetischen Moderne und der Begeisterung für Athleten um 1900 zu sprechen kommen, oder auf die Bedeutung des Sports für die frühen Texte der amerikanischen Beat Generation. Und wir wollen andererseits Sport nicht nur als bloßen Gegenstand literarischer Texte betrachten, sondern die unterschiedlichen Formen des Bezugs ansehen, die sich zwischen Sport und Literatur ergeben können. Interessant sind für uns demnach nicht nur literarische Beschreibungen bestimmter Sportarten, sondern beispielsweise auch der Einfluss, den diese wiederum auf die Struktur bestimmter literarischer Texte ausüben.