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Veranstaltungen von Doktor Christine Heybl


Lehrveranstaltungen

Permakultur als ganzheitlicher Ansatz zum Klimaschutz und zur Klimaanpassung (Projekt)

Dozent/in: Christine Heybl

Termin:
Einzeltermin | Mo, 17.10.2022, 14:15 - Mo, 17.10.2022, 17:45 | C 40.530 Multifunktionsraum | "- Flipchart und Stifte (bitte letzteres auch!) - Beamer - Korkboard mit Pin-Nadeln wäre gut"
14-täglich | Montag | 14:15 - 17:45 | 31.10.2022 - 03.02.2023 | C 40.153
Einzeltermin | Sa, 12.11.2022, 14:30 - Sa, 12.11.2022, 18:00 | C 40.154

Inhalt: Kann Permakultur als ganzheitlicher, praktischer Ansatz für Klimaschutz und Klimaanpassung funktionieren? Mit seinen drei Grundprinzipien 'earth care, 'people care' und 'fair share' spiegelt die Permakultur unser politisches Nachhaltigkeitsdreiecks aus ökonomischer, ökologischer und sozialer Langfristigkeit wieder. Mit seinen pragmatischen Ausformulierungen wie z.B. selbstversorgenden Gebäuden aus Naturmaterialien, die Gemeinschaftswohnprojekte beherbergen und Waldgarten- oder Agroforst-Konzepten, die vielfältige Synergieeffekte wie das Ernten von Lebensmitteln, Baumaterialien, ein verbessertes Mikroklima, die Sequestrierung von Kohlendioxid, regenerierte natürliche Wasserkreisläufe, usw. scheint die Permakultur zurzeit best-practice-Beispiele im Klimaschutz und der Anpassung hervorzubringen. Methodisch/theoretisch: Von Anfang an ist viel Eigenarbeit der Studierenden eingeplant. Permakultur zielt auf das Design und die Umsetzung von sozial-ökologischen Projekten ab. Die Studierenden-Gruppen werden jeweils ein Projekt theoretisch zusammen erarbeiten.

Verantwortung verteilen für Klimaschäden - wer ist zu was verpflichtet? (Projekt)

Dozent/in: Christine Heybl

Termin:
14-täglich | Montag | 08:15 - 11:45 | 17.10.2022 - 03.02.2023 | C 40.501
Einzeltermin | Sa, 12.11.2022, 10:00 - Sa, 12.11.2022, 13:30 | C 40.154

Inhalt: Auf einer philosophischen Grundlage soll geklärt werden, ob der Mensch überhaupt Verantwortung übernehmen kann. Nur wenn dies der Fall ist, kann dem Menschen Verantwortung in der Klimakrise zugeschrieben werden. Diese Frage der Verursachung und Verantwortung wird am Anfang des Seminars mithilfe von Texten von Natur- und Techniken-Philosophen wie Robert Spaemann und Hans Jonas untersucht. In Bezug auf die Verantwortung des einzelnen Individuums, von Institutionen oder politischen Entscheidungsträgern kommen moralische und Gerechtigkeitsforderungen auf. Hierzu wenden wir uns einmal dem zeitlosen Philosophen Immanuel Kant und seiner Rechts- und Moralphilosophie zu. Desweiteren werden zeitgenössische Gerechtigkeitsprinzipien in Bezug auf den Klimawandel beleuchtet zu historischer Schuld, momentanem Reichtum, Vorteil aufgrund eines bestimmten Forschungsstandes, usw. Die einzelnen Projekte der Studierendengruppe greifen sich einen Akteur unserer Zeit heraus und recherchieren dessen Klimaschuld und -engagement.