Vorlesungsverzeichnis

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Veranstaltungen von PD Dr. Marita Rainsborough


Lehrveranstaltungen

Der Andere. Alterität in Benhabibs, Sartres und Lévinas' philosophischem Konzept (Seminar)

Dozent/in: Marita Rainsborough

Termin:
wöchentlich | Freitag | 10:15 - 11:45 | 16.10.2023 - 02.02.2024 | C 11.320 Seminarraum

Inhalt: Die Frage nach der Alterität ist in einer hinsichtlich Politik, Kultur, Ökonomie, Kommunikation etc. globalisierten Welt mit ihren zu beobachtenden Gegenbewegungen und des weltweiten Nomadentums bzw. der weltweiten Migration von zentraler Bedeutung. Ethnische, religiöse und ideologische Konflikte und kulturelle Kämpfe prägen die heterogenen Gesellschaften, Institutionen, Staatengemeinschaften etc. und lassen auch die ethischen und im Weiteren die politischen Implikationen der Konzeptionen des Anderen ins Blickfeld geraten. Identitäts- und Alteritätskonstruktionen, die mit intra- und intersubjektiver Anerkennung bzw. der Verweigerung von Anerkennung verbunden sind, sind dabei in Bewegung geraten. Gelingt es den Philosophen Seyla Benhabib, Jean-Paul Sartre und Emmanuel Lévinas eine überzeugende Ethik ausgehend von der Frage nach der Alterität zu entwickeln?

Globale Kulturen, Inter- und Transkulturalität und Identität (Seminar)

Dozent/in: Marita Rainsborough

Termin:
wöchentlich | Freitag | 12:15 - 13:45 | 20.10.2023 - 02.02.2024 | C 11.320 Seminarraum

Inhalt: In den globalen Kulturen geht der gegenseitige Austausch in der Konzeption der Inter- und Transkulturalität von der Gleichwertigkeit der Kulturen aus und ist vom Gedanken des produktiven Dialogs und der gegenseitigen Anregung, aber auch der Korrektur bestimmt. Das Konzept der Interkulturalität geht über den Pluralismus der Kulturen hinaus, um die Einheit des Menschlichen zu bewahren. Darauf aufbauend versucht Transkulturalität die Universalität der Normen als gemeinsamen Anspruch zu denken. Interkulturalität und Transkulturalität gehören dabei eng zusammen und müssen im Zusammenhang mit der Identitätsbildung gesehen werden. Identitäten können zur Abschottung von anderen Kulturen führen, aber auch einen kosmopolitischen Charakter annehmen. Die Reflexion dieser Aspekte steht immer in Zusammenhang mit spezifischen Methoden, da mit ihr bestimmte Vorgehensweisen verbunden werden, und fördert auch die Selbstreflexion hinsichtlich persönlicher Identitätsbildung sowie die Kompetenz Diversität einzubeziehen