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Veranstaltungen von Dr. Swantje Martach


Lehrveranstaltungen

Verantwortung 8: Mutterschaft in Zeiten von Social Media (Übung)

Dozent/in: Swantje Martach

Termin:
Einzeltermin | Di, 28.10.2025, 12:15 - Di, 28.10.2025, 13:45 | C 40.601 Seminarraum
Einzeltermin | Di, 28.10.2025, 16:15 - Di, 28.10.2025, 17:45 | C 40.601 Seminarraum
Einzeltermin | Mi, 29.10.2025, 08:15 - Mi, 29.10.2025, 11:15 | C 40.530 Seminarraum
wöchentlich | Freitag | 17:15 - 18:45 | 07.11.2025 - 23.01.2026 | extern | Termine finden Online statt
Einzeltermin | Fr, 30.01.2026, 17:15 - Fr, 30.01.2026, 18:45 | extern | online

Inhalt: Was ist das Muttern für eine Praxis, und die Mutter für eine Rolle? Wo beginnt, und wo endet sie (zeit/örtlich)? Woher rührt dieses Phänomen, welche Varianzen existieren neben, und hinterfragen daher körperliche(n) Gegenheiten und Notwendigkeiten? Und zu was ist Mutterschaft im Jetzt geworden? Geschichtliche Ergründungen sollen sich mit der Analyse von zeitgenössischen Phänomenen verzahnen, wobei ein Begreifen in beide Richtungen erfolgen wird. Dieses Seminar setzt also an, “Natürlichkeiten“ in Bezug auf Mutterschaft als Leseweisen zu enttarnen und somit andere Formen des Performens zu ermöglichen. Hierbei soll uns insbesondere Social Media helfen: Welche kontemporären mütterlichen Weisen/Identitäten werden in den Sozialen Medien ersichtlich? Und wie haben die Sozialen Medien Mutterschaft verändert? Nebst den kapitalistisch-ästhetischen Momfluencern (die das gekonnte Chaos ebenso ökonomisieren wie unordentlich gebundenen Mom-Buns der mütterlichen Galgenhumor) werden wir uns auch minoritären Akteurinnen widmen, von teratologischen mother artists (wie Sophia Süßmilch oder Eda Sutunc) zu black, queer und transhuman moms (siehe z.B. @anthr0morph) und Roboter-Babies (etwa bei Schiaparelli), etc. Dabei ist auch das Ziel, die Mutter aus ihrem minoritären Standing zu pellen um ihre ontologischen Potenziale offenzulegen - für eine Welt, die längst schon relational geworden ist, und nun endlich sensitiv werden muss. Disziplinär ist das Seminar ein meshwork aus Feministischen Studien, Mother Studies, Zeitgenössischer Philosophie, Medien- und Bildwissenschaften.