Vorlesungsverzeichnis

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Lehrveranstaltungen

Affekt und Kontrolle (Seminar)

Dozent/in: Kathrin Busch

Termin:
wöchentlich | Dienstag | 12:15 - 13:45 | 06.10.2008 - 23.01.2009 | C 16.222 Seminarraum

Platon, Politeia (Seminar)

Dozent/in: Andreas Grossmann

Termin:
wöchentlich | Dienstag | 14:15 - 15:45 | 06.10.2008 - 23.01.2009 | C 11.008 Lernwerkstatt
Einzeltermin | Di, 28.10.2008, 12:15 - Di, 28.10.2008, 13:45 | C 16.124 Seminarraum

Inhalt: Platons Dialog "Politeia" gehört zu den philosophischen Klassikern. Philosophie wird bestimmt in ihrem Verhältnis zur Politik, gleichzeitig wird sie von Dichtung und Sophistik abgegrenzt. So bietet der Dialog eine bis heute immer noch denkwürdige Bestimmung philosophischen Wissens. Das Seminar wird in genauer Lektüre den Text Platons zu erörtern und in ihm exponierte Grundfragen und Grundbegriffe der Philosophie zu entfalten suchen. Griechischkenntnisse sind willkommen, jedoch keine Teilnahmevoraussetzung. Da die Teilnehmerzahl auf maximal 20 Personen begrenzt ist, wird um verbindliche (!) Anmeldung bis einschließlich 30. September per E-Mail gebeten (a-grossmann@online.de).

G. W. F. Hegel: Der Geist des Christentums (Seminar)

Dozent/in: Christoph Jamme

Termin:
wöchentlich | Mittwoch | 12:15 - 13:45 | 06.10.2008 - 23.01.2009 | C 3.121 Seminarraum

Inhalt: Dilthey hat in seiner "Jugendgeschichte Hegels" von den Ausarbeitungen über den "Geist des Christentums" gesagt, Hegel habe "nichts Schönes geschrieben"; Hegels Versuch, die christliche Glaubenswelt mythisch, nämlich als ein "Erzeugnis der Gemeinde" zu begreifen, sei von keinem Nachfolger "in der Tiefe des geschichtlichen Blicks übertroffen worden". Die Leitfrage der Diskussion im Seminar soll deshalb dem Hegelschen Religionsverständnis, vor allem dem Verständnis des Mythos, gelten. Hegels Aufzeichnungen enthalten ferner im Zusammenhang einer Kantkritik und der Unterscheidung von Recht, Moralität, sittlichem Leben die Grundzüge einer Praktischen Philosophie. Der philosophische Ansatz verdankt Entscheidendes Hölderlin, dann überhaupt dem Neuspinozismus. Hegels Fragmente sollen gemeinsam diskutiert werden. Referate über verwandte Themen, vor allem über den Mythosbegriff von Hölderlin, Schelling, Schlegel, können in die Diskussion eingebracht werden.

Hermeneutik als Methode der Geisteswissenschaften. (Seminar)

Dozent/in: Ulrich Lölke

Termin:
wöchentlich | Montag | 10:15 - 11:45 | 06.10.2008 - 19.01.2009 | Raumangabe fehlt

Inhalt: "Hermeneutik ist die Kunst des hermeneuein, d.h. des Verkündens, Dolmetschens, Erklärens und Auslegens, Hermes hieß der Götterbote, der die Botschaften der Götter den Sterblichen ausrichtet. Sein Verkünden ist offenkundig kein bloßes Mitteilen, sondern Erklären von göttlichen Befehlen, und zwar so, daß er diese in sterblicher Sprache und Verständlichkeit übersetzt. Die Leistung der H. besteht grundsätzlich immer darin, einen Sinnzusammenhang aus einer anderen "Welt" in die eigene zu übertragen. Das gilt auch von der Grundbedeutung von hermeneia, die "Aussage von Gedanken" ist, wobei der Begriff der Aussage selber vieldeutig ist, Äußerung, Erklärung, Auslegung und Übersetzung umfassend." [aus: Hans-Georg Gadamer, Artikel 'Hermeneutik'; Historisches Wörterbuch der Philosophie.]

Neuere Forschungen zur Kulturwissenschaft (Kulturphilosophisches Kolleg Lüneburg-Hildesheim-Braunschweig) (Kolloquium)

Dozent/in: Christoph Jamme

Termin:
wöchentlich | Donnerstag | 18:15 - 19:45 | 06.10.2008 - 23.01.2009 | C 12.013 Seminarraum