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PR-Telegramm #8

01.04.2026 Wir wünschen euch einen sonnigen Start in den neuen Monat und haben wie gewohnt ein paar aktuelle und spannende Themen für euch zusammengestellt:

Pilotprojekt: Meetings künftig in Bewegung

Zur Förderung von Gesundheit, Effizienz und neuen Perspektiven startet die Universität ein Pilotprojekt zur Neugestaltung von Sitzungsformaten: Meetings sollen künftig grundsätzlich im Gehen und möglichst im Freien stattfinden. Ziel ist es, festgefahrene Diskussionsmuster aufzubrechen und gleichzeitig einen Ausgleich zum Arbeitsalltag zu schaffen. In seiner nächsten Sitzung will das Präsidium einen Modellversuch starten und mit gutem Beispiel voran gehen. Das Justiziariat prüft aktuell, ob die Geschäftsordnung des Senats eine Senatssitzung im Rahmen eines Spaziergangs im Wilschenbrucher Wald zulässt.

Einführung eines zentralen E-Mail-Entschleunigungsfensters

Im Zuge der Weiterentwicklung moderner Arbeitsstrukturen wird die interne E-Mail-Kommunikation neu geregelt: Interne E-Mails werden künftig nur noch zu festgelegten Zeitfenstern zentral zugestellt (derzeit vorgesehen: 10:00 Uhr und 15:00 Uhr). Die Maßnahme dient der Förderung konzentrierter Arbeitsphasen sowie der Reduktion kontinuierlicher Unterbrechungen im Arbeitsalltag. Solltet ihr dennoch dringende Nachrichten außerhalb des Korridors übermitteln wollen, hier ein Praxistipp: Das MIZ bittet einen unkomplizierten, schriftlichen Beantragungsprozess an. Das entsprechende Formular lässt sich im IT-Counter als Ausdruck abholen.

Spektakulärer Baggerfund vor Gebäude 7

Bei Baggerarbeiten wurde letzte Woche vor Gebäude 7 ein Kabel gefunden, das zu einem bisher vergessenen Server führt. Der IT-Service stellte fest, dass dieser Server weiterhin E-Mails mit den @uni-lueneburg.de Adressen empfangen hat. Die E-Mails werden im Laufe der nächsten 27 Tage an die jeweiligen Adressat*innen weitergeleitet.

Überlegungen zu KI-gestützten Jahresgesprächen

Der Personalrat befindet sich aktuell in Verhandlungen über die Einführung eines KI-basierten Feedbacksystems. Zur weiteren Professionalisierung von Personalentwicklungsprozessen will die Universität ein KI-gestütztes System zur Durchführung von Jahresgesprächen ein. Das System analysiert auf Basis sprachlicher Muster, Tonalität und Interaktionsverhalten individuelle Leistungs- und Motivationsprofile. Erstgespräche werden in einer Pilotphase vollständig automatisiert überwiegend in Drittmittelprojekten durchgeführt. Durch die überschaubaren Chancen für Karriereentwicklung in den wissenschaftlichen Drittmittelprojekten, könne die neue Technologie hier nur wenig Schaden anrichten. Erste Auswertungen der vollautomatisierten Gespräche zeigen wie präzise die Tools wirken. Mitarbeitende und Vorgesetzte attestieren sich gegenseitig eine „durchschnittliche Zufriedenheit“ in „allgemeinem Fragen der Zusammenarbeit“ und „grundlegend zufriedenstellende Arbeitsergebnisse“.