Vorlesungsverzeichnis

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Veranstaltungen von Prof. Dr. Daniel Fischer


Lehrveranstaltungen

Zum Bildungsverständnis des Sachunterrichts: Eine Einführung (Vorlesung)

Dozent/in: Daniel Fischer

Termin:
wöchentlich | Mittwoch | 10:15 - 11:45 | 14.10.2024 - 31.01.2025 | C 16.129 Seminarraum | C 16.129

Inhalt: Mit dem Sachunterricht als Unterrichtsfach werden die die Grundlagen aller sozial- und aller naturwissenschaftlicher Fächer in der Grundschule angelegt. Mit der Vorlesung wird aufgezeigt, wie diese Facetten in einer integrativen Perspektive zusammengeführt werden können und ein Begründungsrahmen entwickelt werden kann, auf dessen Grundlage ausgewählt werden kann, was in welcher Art und Weise im Unterricht zu thematisieren ist. Ausgehend von einer Verortung des Bildungsverständnisses, das einem modernen Sachunterricht zugrunde liegt wird eine Standortbestimmung des Sachunterrichts in der Grundschule vorgenommen. Ziele, Inhalte und Methoden des Sachunterrichts werden vor dem Hintergrund des Spannungsfelds von Kind, Sache und Welt entwickelt.

Kommunikationskompetenz in Zeiten von Werbung, Algorithmen und Co.: Lernen Beeinflussung und Polarisierung zu meistern (Seminar)

Dozent/in: Daniel Fischer

Termin:
wöchentlich | Montag | 10:15 - 11:45 | 14.10.2024 - 31.01.2025 | C 11.319 Seminarraum | ..

Inhalt: Neben klassischer Werbung sind Kinder heute vielfältigen Beeinflussungskontexten ausgesetzt, die durch die Nutzung verschiedener Medien und unterstützt durch Algorithmen subtil wirken und oftmals als Beeinflussungskontexte gar nicht mehr zu erkennen sind. Während diese technologischen Mechanismen etliche Vorteile bringen, sind zahlreiche problematische Auswirkungen wie zunehmende Filterung von Informationen und Tendenzen zur Polarisierung bzw. Verstärkung bestehender Ansichten inzwischen gut belegt. Für Kinder wird es zunehmend wichtig, mit diesen neuen Beeinflussungsverhältnissen kompetent umgehen zu können und in ihnen entscheidungs- und handlungsfähig zu bleiben. Im Seminar setzen wir uns zunächst mit den Hintergründen und Anforderungen auseinander, die sich aus den neuen Beeinflussungskontexten ergeben, um darauf aufbauend Lehr-/Lernsettings zu entwickeln, die eine Bearbeitung dieser Bildungsanforderungen im Sachunterricht ermöglichen.

1. Semester - Alternative Ansätze zum Prüfen und Bewerten in Schule (Sachunterricht, andere Fächer Grundschule) (Seminar)

Dozent/in: Daniel Fischer

Termin:
14-täglich | Montag | 14:15 - 17:45 | 14.10.2024 - 31.01.2025 | C 40.220 Seminarraum | Beginn in der ersten Woche

Inhalt: Bewerten, prüfen und benoten gehören zu den Standardaufgaben von Lehrkräften. Verschiedene Praktiken des "Assessment" werden dabei schon immer kontrovers diskutiert: was soll bewertet werden, wie oft, durch wen, und auf welche Arten und Weisen, und zu welchem Zweck? Ausgangspunkt der Arbeit im Projektband sind Hinweise, dass Bewertung im Bildungswesen zunehmend kleinteiliger und formalistischer ausfallen. Verbreitete Bewertungspraktiken sind nicht nur mit erheblichen Kosten wie Stresserleben bei Schüler:innen und Lehrkräften verbunden, sondern wird auch zunehmend als inadäquat betrachtet mit Blick darauf, wie gut sie darin unterstützen, junge Menschen zur Gestaltung offener und ungewissener Zukünfte zu befähigen, wie es zeitgemäßge Bildungskonzepte wie Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) zum Ziel haben. Das Projektband geht diesen Fragen mit einer forschenden Haltung nach. Ziel dabei ist es, Bewertungspraktiken in Schule kritisch zu hinterfragen, Vor- und Nachteile verschiedener Ansätze zu erörtern und Alternativen zu entwickeln. Dazu setzen sich Studierende mit bildungspolitischen und wissenschaftlichen Debatten zu Bewertung in Schule auseinander, um fundierte und empirisch untersuchbare Fragestellungen zu entwickeln und im weiteren Verlauf des Projektbandes zu beforschen.

Konzeptionen des Sachunterrichts in aktuellen Fachdiskursen (Vorlesung)

Dozent/in: Daniel Fischer

Termin:
wöchentlich | Mittwoch | 12:15 - 13:45 | 14.10.2024 - 31.01.2025 | C 12.006 Seminarraum

Inhalt: Die Auseinandersetzung mit Bildungskonzepten und deren Bedeutung für didaktische Planungen und Entscheidungen im Sachunterricht der Grundschule bildet die Grundlage dieser Vorlesung. In der Auseinandersetzung wird auf den aktuellen Diskurs zum Sachunterricht Bezug genommen und auf dieser Grundlage der spezifische Bildungsauftrag des Sachunterrichts bestimmt. Die Veranstaltung ist dabei dreigeteilt: zunächst werden Grundlagen aus dem Bachelor aufgegriffen und vertieft, um einen gemeinsamen Ausgangspunkt für das Masterstudium zu schaffen. Im Anschluss werden Inklusion und Digitalität als Querschnittsthemen eingeführt. Vor diesem Hintergrund werden dann aktuelle Themen des Fachdiskurses beleuchtet.

01. Vorlesung: Verantwortliches Handeln im 21. Jahrhundert (Vorlesung)

Dozent/in: Lina Bürgener, Daniel Fischer, Sven Prien-Ribcke, Leonie Schmitt

Termin:
wöchentlich | Montag | 12:15 - 13:45 | 14.10.2024 - 31.01.2025 | C 40 Auditorium | Auditorium
wöchentlich | Montag | 12:15 - 13:45 | 14.10.2024 - 31.01.2025 | C 40 Forum | Forum

Inhalt: Die Vorlesung steckt den Rahmen des Moduls "Wissenschaft transformiert" ab und bildet die inhaltliche Klammer: Sie führt in das vielschichtige Thema einer nachhaltigen Zukunftsgestaltung ein und beleuchtet dies insbesondere vor dem Hintergrund der Digitalisierung und hinsichtlich der Rolle der Wissenschaft in der Gestaltung von Veränderungsprozessen: Wie sieht eine zukunftsfähige Gesellschaft aus, die das digitale Zeitalter mit dem Anliegen einer nachhaltigen Entwicklung verbindet? In der Vorlesung treffen die Studierenden auf Lehrende, die mit ihnen die Perspektiven wechseln – zwischen einzelnen Fachrichtungen und der zivilgesellschaftlichen Praxis. Auf diese Weise legt die Vorlesung die konzeptionellen Grundlagen und stattet die Studierenden im Leuphana Semester mit dem ersten Rüstzeug aus, um sich in der interdisziplinären Nachhaltigkeitsforschung orientieren zu können.

02. Lecture (English): Acting responsibly in the 21st century (Vorlesung)

Dozent/in: Lina Bürgener, Daniel Fischer, Sven Prien-Ribcke, Leonie Schmitt

Termin:
wöchentlich | Montag | 12:15 - 13:45 | 14.10.2024 - 31.01.2025 | C 40 Auditorium | Auditorium

Inhalt: Note: We will simultaneously translate the German lecture into English for all those who don't understand German. That means, the content of the German and the English lecture is the same. Headphones can be picked up in front of the stage at the beginning for a deposit (student ID). Sustainability and justice are two major concepts that frame discussions about our future everywhere on the planet today. Getting your head around them often creates even more questions than it initially answered, and may at times feel like the quest for the holy grail. So why would you make them the issue of a lecture series for all first year students? Well – why not? You will soon find that no matter what you study, and what you do in your leisure time, these questions will keep popping up around you, and facing them, dealing with them, can help you to actually frame your ways of thinking and acting: Beginning with your very own role not only as a student, but as a person that lives and learns, eats and drinks, buys and travels, and going to the role of science in general: Who carries responsibility for what? What do we consider just, how do we envision a sustainable future? We will look into the potential contributions specific fields and approaches (in science and practice) can make, but we will also happily cross disciplinary borders (and you will see why). We are going to elucidate the interrelations of different levels, systems and concepts, starting out from basic approaches to sustainable development and the challenges the world in general and young researchers specifically are facing today: what do we really need to know in order to understand what is going on? Are things really changing at a faster and faster pace or is that just our perception? Are people really just practicing 'sustainability buzzwording'? And if so, how can we avoid joining in and doing the same thing? Most importantly, we will not stick with pondering about past developments, but put a clear focus on how “true change” might look like, what needs to be done to achieve that, which actors we would need for transformation, and what each actor’s and each individual’s role will be in that process, including, of course, our own. The lecture series, thus, is meant to encourage critical thinking and engage in discussions that go far beyond the limits of the university’s classroom as well as beyond the Leuphana Semester’s time-span. In the end, quite possibly not all questions will be answered, but you will have an idea of how to approach those that remain.