Vorlesungsverzeichnis

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Veranstaltungen von Prof. (apl.) Dr. Dawid Friedrich


Lehrveranstaltungen

Fallanalysen in den Internationalen Beziehungen (Seminar)

Dozent/in: Dawid Friedrich

Termin:
wöchentlich | Montag | 10:15 - 11:45 | 16.10.2023 - 02.02.2024 | C 14.001 Seminarraum

Inhalt: For many citizens, today’s international system is characterized by disorder, violence and risk. The international state system changes into a multipolar order, International Organizations and Regional Organizations as well as non-state actors become even more important across different policy fields, and (nation-state) democratic politics become structurally challenged. Thus, national policy-making and global governance are increasingly interwoven in complex multi-level structures. But how is it possible to explain these developments academically? The academic discipline of International Relations offers a number of theories that seek to explain these developments in the international system. Based on the theoretical knowledge acquired in the theory seminar “Introduction into IR” in the previous semester, this class tries to use these theories as tools to better understand the emergence of new actors in international politics, to explain the successes and failures of international cooperation and to discuss the legitimacy of global governance. The seminar will concentrate on the following elements: - Research Design and Operationalization of IR theories, - Empirical analysis of cases of international politics.

Demokratie in den internationalen Beziehungen (Seminar)

Dozent/in: Dawid Friedrich

Termin:
wöchentlich | Montag | 08:15 - 09:45 | 16.10.2023 - 06.11.2023 | C 4.215 Seminarraum
Einzeltermin | Mo, 13.11.2023, 08:15 - Mo, 13.11.2023, 09:45 | C 7.019 Seminarraum
wöchentlich | Montag | 08:15 - 09:45 | 20.11.2023 - 29.01.2024 | C 14.102 a Seminarraum | ab 20.11.23 in C14.102a

Inhalt: Internationale Kooperation befindet sich gegenwärtig in einer schwierigen Lage. Einerseits besteht ein enormer und weiterwachsender Bedarf an internationaler Kooperation, um transnationale Probleme wie etwa den Klimawandel oder die Ausbreitung ansteckender Krankheiten in den Griff zu bekommen. Gleichzeitig scheint die Akzeptanz internationaler Kooperation zu sinken: Internationale Organisationen sind zunehmend politisiert; Kritik scheint zu wachsen; die Legitimität internationaler Kooperation nimmt ab. Obwohl der Bedarf an internationaler Kooperation wächst, scheint ihre Legitimität nicht einmal auszureichen, um erfolgreich das zu tun, was sie heute bereits leisten sollte. In diesem Spannungsfeld aus steigender Nachfrage und prekärem Angebot spielt demokratische Legitimität eine zentrale Rolle, da sie maßgeblich zu dem prekären Angebot beiträgt. Einerseits entspricht internationale Kooperation selbst, so die Kritik, nicht den Prinzipien demokratischer Legitimität; andererseits werden die nationalstaatlichen Fundamente demokratischer internationaler Kooperation zusehends brüchig. In diesem Kurs begutachten wir die klassische und aktuelle Forschungsliteratur an der Schnittstelle der Themen internationale Kooperation, Demokratie und Legitimität. Wir fragen, was mit dem Begriff demokratische Legitimität gemeint ist und was das für internationale Kooperation bedeutet. Anschließend untersuchen wir sowohl normative wie empirische Perspektiven auf demokratische Legitimität und internationale Kooperation. Dabei nehmen wir sowohl den Einfluss nationaler demokratischer Politik auf internationale Kooperation als auch den umgekehrten Einfluss unter die Lupe.