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Veranstaltungen von Dr. Antje Seidel


Lehrveranstaltungen

Lüneburg Maps - mehr Netztransparenz im Radverkehr (Projekt)

Dozent/in: Peter Pez, Antje Seidel

Termin:
wöchentlich | Mittwoch | 12:15 - 13:45 | 04.04.2022 - 08.07.2022 | C 12.006
Einzeltermin | Mi, 11.05.2022, 14:15 - Mi, 11.05.2022, 18:00 | C 11.007 (Edulab) | Computerübung
Einzeltermin | Mi, 01.06.2022, 14:15 - Mi, 01.06.2022, 17:45 | C 11.007 (Edulab) | Computerübung

Inhalt: Das Seminar wird im Verbund mit den Projekten "Zukunftsstadt 2030+" (IETSR, Daniel J. Lang) und "Radverkehrsförderung 3.0" (RVF3.0; IfSK, Peter Pez) sowie dem Seminar "Radverkehrsanalyse in Stadt und Landkreis Lüneburg" angeboten. Lüneburg Maps (LGMaps) wurde als eines von 17 Teilprojekten im Rahmen des transdisziplinären Projekts Zukunftsstadt Lüneburg 2030+ in einer Zusammenarbeit von Hansestadt und Leuphana Universität Lüneburg sowie Akteur:innen aus der Zivilgesellschaft entwickelt. Mit dem Teilprojekt hat die Leuphana außerdem erfolgreich am Wettbewerb Mobilitätskultur des Rates für Nachhaltige Entwicklung teilgenommen. Mit LGMaps soll eine offene, lokalspezifische Datenbasis für Mobilitätsplattformen, Routing-Apps und Infokampagnen zu nachhaltiger Mobilität in und um Lüneburg angelegt und nutzbar gemacht werden, mit der die Entscheidung für die Nutzung nachhaltiger Mobilität erleichtert werden soll. Klarer Schwerpunkt des Vorhabens ist die Förderung des Radverkehrs in Stadt und Landkreis Lüneburg. In die gleiche Richtung geht das Projekt "RVF 3.0", welches ein neues Entwicklungslevel der Radverkehrsförderung durch Konzentration auf die Beseitigung von physischen und rechtlichen Hindernissen für Radfahrende setzt. Ein Austausch im Aufgabenpaket mit dem Projektseminar "Radverkehrsförderung 3.0 - weniger Barrieren im Radverkehr" ist möglich, genauere Details und Absprachen erfolgen hierzu in den Veranstaltungen. Im hiesigen Projektseminar werden radverkehrsrelevante Verkehrsinfrastrukturdaten (Zustand, Eignung) auf ortsverbindenden Wegen innerhalb eines definierten Untersuchungsgebiets erhoben und in die OpenStreetMap eingepflegt. Ziel ist es, die digitale Netztransparenz zu erhöhen, d. h. die Auffindbarkeit radverkehrsgeeigneter Streckenabschnitte und ortsverbindender/überörtlicher Routen, insbesonderere von "Radschönrouten" abseits vielbefahrener Hauptstraßen, in Navigations-Apps und Routinganwenden für Radfahrer:innen zu verbessern. Zusätzlich sollen zur Steigerung der analogen Netztransparenz Ausschilderungskonzepte für die Ortsverbindungen im jeweiligen Teilgebiet entwickelt werden. Für die Erhebung und Auswertung der Daten bilden die Seminarteilnehmer:innen räumlich und thematisch differenzierte Arbeitsgruppen. Die im Seminar genutzte Erhebungsmethodik wurde 2019 entwickelt. Laufende Erkenntnisse im Umgang mit der Methodik fließen seitdem regelmäßig in deren weitere Entwicklung ein.

Projekt Radverkehrsförderung 3.0 - weniger Barrieren im Radverkehr (Seminar)

Dozent/in: Peter Pez, Antje Seidel

Termin:
wöchentlich | Dienstag | 10:15 - 11:45 | 04.04.2022 - 08.07.2022 | C 5.325

Inhalt: Die Radverkehrsplanung in Lüneburg ist stark erneuerungsbedürftig. Im Rahmen des Projektseminars werden in Teilgruppen ausgewählte Landkreisbereiche auf Mangelstrukturen untersucht, diese werden textlich, fotografisch und kartographisch dokumentiert, Verbesserungsvorschläge werden entwickelt und dem Landkreis Lüneburg zur Umsetzung im Zusammenspiel mit den Samtgemeinden/Gemeinden übergeben. Das Projekt ist Bestandteil einer Förderung von "Radverkehrsförderung 3.0" des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur im bundesweiten "Modellvorhaben Rad". Zur detaillierten kartographischen Erfassung der Radverkehrsinfrastrukturdaten wird ein bereits entwickeltes methodisches Konzept erprobt und erweitert, auch unter Nutzung eines Online-Meldetools. Bei allem wird eng mit einem weiteren Projektseminar im Komplementärstudium kooperiert: "Lüneburg Maps - mehr Netztransparenz im Radverkehr"; ein Austausch von Aufgabenpaketen ist möglich, Näheres klären wir dann in den Veranstaltungen selbst. Unsere Daten werden dazu dienen, eine stark verbesserte Netzdurchlässigkeit für den Radverkehr als Basis für funktionierende innerörtliche, ortsverbindende und überörtliche Routen zu schaffen.