Transdisziplinäre Universität

Für die Leuphana bedeutet Transdisziplinarität, Wissenschaft mit der Gesellschaft statt Wissenschaft für die Gesellschaft zu praktizieren. Gemäß dieser Maxime arbeiten Fachdisziplinen der Leuphana mit Akteuren aus der gesellschaftlichen Praxis zusammen und gestalten gemeinsam Forschung, Lehre und Kooperationen. Dies fördert eine Kultur des gegenseitigen Wissensaustausches, trägt zur Bearbeitung gesellschaftlich relevanter Herausforderungen und Problemstellungen bei und bereichert die strategische Entwicklung der Universität. Als transdisziplinäre Universität will sich die Leuphana auch durch ihre Antragstellung in der bundesweiten Förderinitiative Innovative Hochschule entwickeln.

Transdisziplinarität spielt für die Universitätsentwicklung der Leuphana eine zentrale Rolle. So hat die Universität in ihren vier Fakultäten thematisch fokussierte transdisziplinäre Profile entwickelt und in den universitätsweiten Wissenschaftsinitiativen Bildung, Kultur, Management & unternehmerisches Handeln und Nachhaltigkeit realisiert. In ihrem Studienmodell mit College, Graduate School und Professional School ist Transdisziplinarität als Lernprinzip, als wissenschaftliche Methode und als Kooperationsform für die Einbindung gesellschaftlicher Praxispartner fest verankert. Mit ihrem Kooperationsservice entwickelt sie Austausch- und Beratungsformate gemeinsam mit Praxispartnern.

Transdisziplinarität bedarf der engen Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern. Diese ist der Grundstein, um in einem offenen und gleichberechtigten Prozess des Wissensaustausches gemeinsam gesellschaftlich relevante Herausforderungen und Problemstellungen zu thematisieren. Damit ist Transdisziplinarität auch der Schlüssel für eine erfolgreiche regionale Vernetzung der Universität, denn nur in gemeinsamer Zusammenarbeit können aktuelle gesellschaftliche Themen adressiert werden.