Course Schedule

Veranstaltungen von Dr. phil. Robin Kuchar


Lehrveranstaltungen

DIY Ethics. Structures, values and strategies of independent production from underground culture to maker movements (Seminar)

Dozent/in: Robin Kuchar

Termin:
14-täglich | Mittwoch | 10:15 - 13:45 | 20.10.2025 - 30.01.2026 | C 12.010 Seminarraum

Inhalt: DIY, or “do-it-yourself,” is not only a widely used and colorful term in youth culture, but has also been gaining increasing attention in the context of education and work. It emerged as a specific culture of prduction originating from the punk movement in the 1970s and has since developed in multiple directions. In this seminar, we will examine the concept of DIY and the associated forms of production. We will trace the emergence of a global DIY culture through case studies, discuss the significance of DIY careers and the pursuit of autonomy, and reflect on the growing importance of DIY in the context of postmodern economics and the maker movement. Therefore, we will first focus on the conceptual level before examining, discussing, and critically questioning current manifestations of DIY ethics in presentations and papers.

Qualitative Forschung im Themenfeld kulturelle Partizipation. Theorie, Planung und Forschungspraxis mit Interviews. (Seminar)

Dozent/in: Robin Kuchar

Termin:
Einzeltermin | Fr, 17.10.2025, 10:15 - Fr, 17.10.2025, 11:45 | Online-Veranstaltung | Digital
Einzeltermin | Fr, 24.10.2025, 10:15 - Fr, 24.10.2025, 11:45 | C 14.201 Seminarraum
wöchentlich | Freitag | 10:15 - 11:45 | 07.11.2025 - 14.11.2025 | C 14.201 Seminarraum
wöchentlich | Freitag | 10:15 - 11:45 | 28.11.2025 - 09.01.2026 | C 14.202 Seminarraum
Einzeltermin | Fr, 16.01.2026, 14:15 - Fr, 16.01.2026, 17:45 | C 14.201 Seminarraum
Einzeltermin | Sa, 17.01.2026, 10:15 - Sa, 17.01.2026, 15:45 | C 14.203 Seminarraum

Inhalt: Das Seminar setzt inhaltlich an fallbasierten Erklärungsstrategien der qualitativen Sozialforschung mit Bezug zur kulturellen Teilhabe und Partizipation an und ermöglicht den Studierenden, theoretische, methodologische und forschungspraktische Inhalte am Beispiel des kulturellen Verhaltens miteinander zu verbinden und zu reflektieren. Ein besonderer Fokus wird dabei insbesondere auf die methodologisch-theoretsiche Erarbeitung und die forschungspraktische Anwendung von qualitativen Interviews und Inhaltsanalyse gelegt.Der thematische Rahmen, der sich sowohl auf individuelle Aspekte wie Besuchsverhalten und Geschmacksbildung, aber auch auf aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen wie etwa den Demografischen Wandel bezieht, gibt den Studierenden die Möglichkeit, sich einem für alle relevanten Themenfeld problemzentriert zu nähern und sich über einen weiten Kultururbegriff (SPPA) möglichst Interessen-geleitet an eigenen empirischen Projekten auszuprobieren. Deren methodische Umsetzung und Ergebnisse werden im Form einer mündlichen Präsentation im letzten Drittel des Semesters vorgestellt und reflektiert.

Theorien der Kulturorganisation (Vorlesung)

Dozent/in: Volker Kirchberg, Robin Kuchar, Ulf Wuggenig

Termin:
wöchentlich | Dienstag | 14:15 - 16:30 | 13.10.2025 - 30.01.2026 | C 9.102 Seminarraum

Inhalt: Eine Einführung in das kulturwissenschaftliche Gebiet der Kulturorganisation bedarf einer Positionierung in das gesamte System aus Produktion (Kreation), Distribution (Vermittlung) und Rezeption (Konsum) von Kultur. Dies geschieht in den ersten beiden Sitzungen zur "kulturellen Raute" und zu Howard Beckers Art World-Konzept. Zentral für das heutige, internationale Verständnis von Kulturorganisationen ist weiter Petersons Production-of-Culture-Theorie - ebenfalls noch eine Einführung in das Thema. Um weiter allerdings Kulturorganisationen in ihrem Aufbau, mit ihren Entscheidungen und ihren Wandlungen zu begreifen muss man detaillierter allgemeine Organisationstheorien angehen. Die oft scheinbar irrationalen Verhaltensformen von Organisationen insbesondere im Kulturbetrieb lassen sich mit diesen Theorien begreifen. Diese Theorien werden deshalb im zweiten Teil der Vorlesung vorgestellt: Kulturbetriebslehre, Neo-Institutionalimus und temporäre projekt- und netzwerkbasierte Kulturorganisation. Im letzten Teil des Seminars werden dann weitere zentrale kulturwissenschaftliche Theorien der Kulturorganisation und Kulturvermittlung vorgestellt, Adornos Kulturindustrie-Begriff, Fiskes Cultural Studies-Ansatz und last but not least Bourdieus Theorie der kulturellen Distinktion und seine Feldtheorie der kulturellen Produktion.