Vorlesungsverzeichnis

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Lehrveranstaltungen

International Environmental Law (Seminar)

Dozent/in: Jelena Bäumler, Julieta Sarno

Termin:
wöchentlich | Dienstag | 12:15 - 15:45 | 18.10.2021 - 04.02.2022 | C 14.202

Inhalt: What is international environmental law? How can international law address the different environmental challenges that we are facing globally? This course is a seminar on the role of law in the management of international environmental issues. The emphasis will be on understanding the fundamental principles of international environmental law (IEL), focusing on the technical and practical aspects of international environmental law and policy. The course will be instructed around different themes: after a general introduction to International Law - International Environmental Law (General Part) – the course will discuss different subfields of International Environmental Law (Special Part)

Planungstheorie der Umweltplanung (Seminar)

Dozent/in: Hans-Joachim (Jochen) Hanisch

Termin:
Einzeltermin | Fr, 29.10.2021, 14:45 - Fr, 29.10.2021, 17:45 | C 6.026
Einzeltermin | Fr, 12.11.2021, 14:15 - Fr, 12.11.2021, 17:45 | C 6.026
Einzeltermin | Sa, 13.11.2021, 10:00 - Sa, 13.11.2021, 17:00 | C 6.026
Einzeltermin | Fr, 28.01.2022, 14:15 - Fr, 28.01.2022, 17:45 | C 6.026
Einzeltermin | Sa, 29.01.2022, 10:00 - Sa, 29.01.2022, 17:00 | C 6.026

Pornographie als Gegenstand nachhaltiger Konsumforschung? Eine Forschungswerkstatt! (Seminar)

Dozent/in: Pascal Frank, Karoline Pöggel

Termin:
Einzeltermin | Mo, 18.10.2021, 16:15 - Mo, 18.10.2021, 19:45 | C 7.307 | der 14-tägl.Rhythmus muss eingehalten werden
14-täglich | Montag | 16:15 - 17:45 | 01.11.2021 - 29.11.2021 | C 14.001 | der 14-tägl.Rhythmus muss eingehalten werden
Einzeltermin | Mo, 13.12.2021, 16:15 - Mo, 13.12.2021, 19:45 | C 14.001 | der 14-tägl.Rhythmus muss eingehalten werden
14-täglich | Montag | 16:15 - 17:45 | 03.01.2022 - 17.01.2022 | C 14.001 | der 14-tägl.Rhythmus muss eingehalten werden
Einzeltermin | Mo, 31.01.2022, 16:15 - Mo, 31.01.2022, 19:45 | C 14.001 | der 14-tägl.Rhythmus muss eingehalten werden

Inhalt: Im Seminar „Pornographie als Gegenstand nachhaltiger Konsumforschung? Eine Forschungswerkstatt!“ untersuchen Studierende, inwiefern der Konsum von Pornographie ein relevanter Gegenstandsbereich für nachhaltige Konsumforschung ist. Pornographie als Darstellung menschlicher Sexualität ist kein Gegenwartsphänomen, sondern begleitet den Menschen seitdem es Möglichkeiten der Aufzeichnungen gibt. „Die Inszenierung von Sexualität zieht sich durch die mediale Menschheitsgeschichte aller Kulturen“ (Lüdtke-Pilger 2010: 11). Trotz der Natürlichkeit von Sexualität des Menschen und der Darstellung dieser hat Pornographie einen vermeintlich schlechten Ruf und gilt zuweilen als eine „gesellschaftliche Fehlentwicklung“ (Lüdtke-Pilger 2010: 13). Die Tabuisierung der Pornographie kam einher mit dem gesellschaftlichen Nacktheitstabu, das im 16. Jahrhundert einsetzt. In dieser Zeit verliert die Pornografie an Selbstverständlichkeit und wird von der Kirche und den religiösen Moralvorstellungen unterdrückt (vgl. Lüdkte-Pilger 2010). Seitdem hat sich die gesellschaftliche Funktion sexueller Darstellung verändert und dient zunehmend als Auslöser sexueller Erregung und Mittel sexueller Befriedigung. Damit einhergehend kommt der Warencharakter sexueller Darstellung, der zudem durch die technische Entwicklung über filmmische Darstellung und das Internet einen massiven Aufschwung erlebt. Nicht zuletzt aufgrund von Lockerungen des Pornograpgie-Strafrechts erlebt die Pornographie als Mittel sexueller Befriedigung spätestens seit den späten 60er-Jahren und dem Beginn der ‚Golden Age of Porn‘ eine zunehmende gesellschaftliche Akzeptanz und Verbreitung. Die wachsende Verfügbarkeit durch verschiedene Medientechnologien hat den Markt für Pornografie geöffnet, und als Folge davon haben sich Amateurpornos neben einem wachsenden Angebot an unabhängigen und alternativen Produktionen vermehrt, während Pornografien aller Art einem breiteren Publikum zugänglich geworden sind (Attwood and Smith 2014). Laut Jahresrückblick zählte die Internetseite „Purnhub“ im Jahr 2019 über 42 Billionen Aufrufe, was ca. 115 Millionen Aufrufe pro Tag sind. „Purnhub“ ist damit eine der beliebtesten Pornoseiten im Internet und ist nach Häufigkeit aufgerufener Internetseiten in Deutschland auf Platz 37 (vgl. Amazon). Dies dient nur beispielhaft für die hohe Zahl an Pornographiekonsumenten. Obgleich Pornographie und die Nutzung pornographischer Materialien auch in vielen wissenschaftlichen Feldern (Soziologie, Bildung, Medizin, Psychologie) (vor allem kritische) Aufmerksamkeit bekommen hat (z.B. Kühn & Gallinat, 2014; Smith et al., 2017), wurde es bis dato nicht zum Gegenstand von Forschung zu nachhaltigem Konsum gemacht. Dies ist insofern überraschend, als dass der Konsum pornographischer Inhalte auf verschiedenen Ebenen eng mit Nachhaltigkeit verbunden ist. Zunächst spielt die intensive Ressourcennutzung (für Streaming, Server, Endgerätenutzungen) eine Rolle im Kontext von ökologischer Nachhaltigkeit. Die Produktionsbedingungen von Pornographie erfordern kritische Fragen zur sozialen und ökonomischen Nachhaltigkeit pornographischer Materialien. Auch Fragen zu Geschlechterrollen und die differenzierte Betrachtung der feministischen Anti-Pornographie-Haltung, die die expliziten sexuellen Darstellungen des Genres als das Paradebeispiel für die männliche Objektivierung der Frau ansieht, bedarf im Sinne der sozialen Nachhaltigkeit genauere, wenn auch differenziertere Untersuchung (vgl. White, 2017). Auch Fragen zur (psychischen und sexuellen) Gesundheit der Konsumenten spielen eine Rolle im Spannungsbereich der Sucht nach Pornographie und Verzerrung der eigenen Sexualität und deren Beitrag zur sexuellen Fantasie und ihre Bedeutung für das Individuum als Spiegel zum Selbst (Barker, 2014; Kühn & Gallinat, 2014). Insbesondere hinsichtlich der Ubiquität des Konsums pornographischer Inhalte schließt sich auch die Frage an, ob es so etwas wie ‚nachhaltigen Pornokonsum‘ geben kann und wodurch dieser charakterisiert wäre. In einer Forschungswerkstatt werden diese Fragen gemeinsam erarbeitet und beleuchtet. Das Konzept baut auf die Kooperation und gegenseitigen Unterstützung der Studierenden, die mit qualitativ-empirischen Methoden an den unterschiedlichen relevanten Themenbereichen arbeiten. Die Vernetzung und der Austausch untereinander und mit den Lehrenden gehören zu den wichtigsten Ressourcen und die Studierenden werden angeleitet in einem reflektiv-interpretierenden Zugang unterschiedliche Methoden der qualitativen Sozialforschung anzuwenden.

Sustainability Entrepreneurship (Seminar)

Dozent/in: Stefan Schaltegger

Termin:
wöchentlich | Dienstag | 08:15 - 11:45 | 18.10.2021 - 04.02.2022 | C 14.201

Inhalt: - Discussion of different concepts of sustainable entrepreneurship - Overview of the contemporary literature in this area - Application of the acquired knowledge to real cases - Insights into the current research debate on sustainable entrepreneurship To choose a paper you are dedicated to present and one you will discuss: register under "Gruppen" in my study: a) one paper you will present b) another paper (s.b. else presents) for which you will lead the discussion