Vorlesungsverzeichnis

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Lehrveranstaltungen

Lehrforschungsprojekt Marketingmanagement - Consumer Embarrassment (Seminar/Übung)

Dozent/in: Meikel Soliman

Termin:
wöchentlich | Dienstag | 14:15 - 15:45 | 18.10.2021 - 04.02.2022 | C 5.019
wöchentlich | Dienstag | 16:15 - 17:45 | 06.12.2021 - 04.02.2022 | C 5.109

Inhalt: Der Kurs "Lehrforschungsprojekt - Consumer Embarrassment" ermöglicht es den Studierenden, alle Schritte eines Forschungsprozesses in der angewandten Konsumentenverhaltensforschung zu erleben und sich mit einer Forschungsfrage zum Thema "Consumer Embarrassment" zu befassen. Thema In unserer Rolle als Konsument*in kann uns ständig etwas Peinliches passieren. Wir sind in der Pubertät und müssen Kondome kaufen. Wir haben einen juckenden Ausschlag und müssen in der Apotheke ein Medikament kaufen. Wir trauen uns nicht der einen bestimmten Sängerin auf Instagram zu folgen, weil uns unser Musikgeschmack peinlich ist. Oder aber wir fühlen uns zu chic oder zu leger angezogen, wenn wir in ein Restaurant gehen. Wenn uns solche peinlichen Dinge passieren, haben wir unterschiedliche Möglichkeiten damit umzugehen. Wenn wir in der Pubertät Kondome kaufen müssen, packen wir zusätzlich noch andere (nicht peinliche Produkte - bloß keine Taschentücher) in den Einkaufswagen oder gehen online einkaufen. Wobei Kondome immer noch oft gestohlen werden. Wenn wir beispielsweise in der Apotheke etwas gegen unseren juckenden Ausschlag kaufen, dann versuchen wir uns vorher einzureden, dass es gut ist, dass wir das Medikament kaufen, weil es uns dadurch besser geht. Oder aber wir entmenschlichen die/den Apotheker*in, in dem wir uns einreden, dass er/sie solche Medikamente ständig verkauft und keine Emotionen mehr dabei spürt. Sollte das nicht reichen und die Peinlichkeit dennoch zu groß sein, fahren wir vielleicht sogar in eine entfernte Apotheke, um das Medikament zu kaufen - damit uns bloß niemand sieht. Peinlichkeit von Konsument*innen kann damit weitereichende Folgen haben und unser Konsumverhalten gravierend beeinflussen. Wir schauen uns in diesem Seminar an, wie Konsument*innen Consumer Embarrassment erleben und damit umgehen. Das Ziel ist es Peinlichkeit im Konsumbereich besser zu verstehen, um Konsument*innen das Leben weniger peinlich zu machen. Kurs Wir entwickeln in Kleingruppen eine zu prüfende Hypothese, analysieren die erhobenen Daten inferenzstatistisch und diskutieren die theoretischen und praktischen Implikationen der Ergebnisse. Dieses Vorgehen bildet die Basis für die Präsentation und den Forschungsbericht, die die Prüfungsleistung darstellen. Der Kurs richtet sich insbesondere an Studierende, die Interesse an theoretisch-empirisch wissenschaftlichem Arbeiten haben.

Lehrforschungsprojekt Marketingmanagement # 2: Kooperationsmanagement und -kommunikation im Kulturmarketing (Seminar/Übung)

Dozent/in: Sigrid Bekmeier-Feuerhahn, Nora Rein

Termin:
wöchentlich | Dienstag | 14:15 - 15:45 | 18.10.2021 - 04.02.2022 | C 6.321
14-täglich | Dienstag | 16:15 - 17:45 | 25.10.2021 - 04.02.2022 | C 6.321

Inhalt: Es handelt sich um ein empirisches Lehrforschungsprojekt in Zusammenarbeit mit dem Museumsnetzwerk Lüneburg. Die Fallstudie: Vom April 2019 bis Dezember 2021 wurde ein Projekt namens "Virtual Reality – Digitaler Wandel in mittleren und kleinen Museen" vom Museum Lüneburg in Kooperation mit zwölf weiteren Museen in der Region und der Firma Mobfish durchgeführt. Gefördert wurde das Projekt durch den Europäischer Sozialfonds für soziale Innovationen. Es wurde für den Innovationspreis Niedersachsen 2020 in der Kategorie Kooperation nominiert. Dieses Kooperationsprojekt werden wir im Zuge unseres Lehrforschungsprojekts evaluieren. Im theoretischen Teil werden Ansätze aus dem Kommunikationsmanagement und interorganisationale Partnerschaften im Bereich von Kulturinstitutionen besprochen. Insbesondere schauen wir uns die Zusammenarbeit in Kooperationen und Netzwerken im Kultursektor an. Verschiedene Ziele und Herausforderungen von interner und externer Kommunikation in Formen von Kooperation, Kollaboration und Koordination zwischen Organisationen werden betrachtet. So arbeiten wird heraus, wie man die Ergebnisse und den Erfolg solcher Kooperationsprojekte auf verschiedenen Ebenen evaluieren kann. Im methodischen Teil der Veranstaltungen werden zunächst Grundlagen qualitativer Forschungsmethoden wiederholt und direkt praktisch angewandt. In Kleingruppen werden eigene Forschungsfrage in diesem Rahmen entwickelt und anhand von selbst generierten qualitativen Forschungsdaten diskutieren und beantworten. Dies umfasst die Vorbereitung, Durchführung und Analyse von Interviewdaten. Die Kleingruppen werden sich auf verschiedene Aspekte der Evaluation des Kooperationsprojekts konzentrieren. Geplant ist eine Exkursion ins Museum Lüneburg. Die Ausrichtung dieses Lehrforschungsprojekts ist eine anwendungs- und handlungsorientierte.

Lehrforschungsprojekt Marketingmanagement #1 Algorithm appreciation vs. Algorithm aversion (Seminar/Übung)

Dozent/in: Marie-Lena Frech

Termin:
wöchentlich | Dienstag | 14:15 - 15:45 | 18.10.2021 - 04.02.2022 | C 5.111
wöchentlich | Dienstag | 16:15 - 17:45 | 06.12.2021 - 04.02.2022 | C 5.111

Inhalt: In diesem Lehrforschungsprojekt führen wir gemeinsam eine Datenerhebung zur Wahrnehmung von Algorithmen durch. Das Zeitalter der Digitalisierung und Big Data ermöglicht eine neue Quelle von Ratschlägen und zwar: Algorithmen. Die Überlegenheit des algorithmischen Urteils gegenüber dem menschlichen Urteilsvermögen führt immer häufiger zu algorithmischen Entscheidungen. Während Unternehmen Algorithmen schon längst in allen möglichen Bereichen nutzen, bekommen Entscheidungsträger auch bei persönlichen Angelegenheiten immer häufiger algorithmische Urteile als Entscheidungsgrundlage angeboten. Beispielsweise hat sich Online Dating in den letzten Jahren als riesen Markt entwickelt und Unternehmen versprechen ihren Kunden durch Algorithmen-basiertes Matching den „besten“ Partner zu finden. Aber vertrauen Menschen auf die Urteile der Algorithmen? Präferieren Menschen den Ratschlag des Algorithmus im Vergleich zu menschlichen Ratschlägen? Sie entwickeln in Kleingruppen eine zu prüfende Hypothese, analysieren die erhobenen Daten inferenzstatistisch und diskutieren die theoretischen und praktischen Implikationen der Ergebnisse. Dieses Vorgehen bildet die Basis für die Präsentation und den Forschungsbericht, die die Prüfungsleistung darstellen. Der Kurs richtet sich insbesondere an Studierende, die Interesse an theoretisch-empirisch wissenschaftlichem Arbeiten haben.

Lehrforschungsprojekt Marketingmanagement #3 Interaktion mit virtuellen Assistenten (Seminar/Übung)

Dozent/in: Lennart Seitz

Termin:
wöchentlich | Dienstag | 14:15 - 15:45 | 19.10.2021 - 04.02.2022 | C 5.310
Einzeltermin | Di, 19.10.2021, 16:15 - Di, 19.10.2021, 17:45 | C 5.111
14-täglich | Dienstag | 16:15 - 17:45 | 02.11.2021 - 30.11.2021 | C 5.310
Einzeltermin | Di, 07.12.2021, 16:15 - Di, 07.12.2021, 17:45 | C 40.601
14-täglich | Dienstag | 16:15 - 17:45 | 11.01.2022 - 04.02.2022 | C 5.310

Inhalt: "Das habe ich leider nicht verstanden. Können Sie es noch einmal anders formulieren?" Eine Antwort, die leider noch immer häufig von virtuellen Assistenten wie z.B. Chatbots zu hören oder zu lesen ist. Dabei setzen Unternehmen und Dienstleister immer öfter auf autonome KI-basierte Bots um Kund*innen eine zeit- und ortsunabhängige Beratung anzubieten. Angetrieben durch technologische Innovationen ist zu erwarten, dass unsere Interaktionen mit virtuellen Gesprächspartnern wie z.B. Amazon's Alexa weiter zunehmen werden. Doch wie sollten solche Interaktionen gestaltet sein? Brauchen wir wirklich emphatische Reaktionen oder soll ein Bot besser Bot bleiben? Im Laufe der letzten Jahre haben sich eine Vielzahl an Ansätzen und Theorien rund um die Gestaltung von virtuellen Assistenten herausgebildet. Insbesondere der Vermenschlichung von Bots wird in Wissenschaft und Praxis viel Aufmerksamkeit geschenkt, da Menschen grundsätzlich auch auf nicht lebendige Objekte wie Computer sozial reagieren. Dementsprechend zeigen Studien, dass Nutzer*innen auch von einem Bot gewisse menschliche Eigenschaften erwarten, Stereotype anwenden und sogar Freundschaften zu diesen aufbauen können. Im Rahmen dieses Lehrforschungsprojektes soll mittels quantitativer Studien weiter erforscht werden, wie sich unterschiedliche Typen und Eigenschaften von Chatbots auf das Empfinden von Nutzer*innen auswirken und diese in ihrem Bewertungs- und (Kauf-)Entscheidungsverhalten beeinflussen. Nach Durchführung und Auswertung der eigens konzipierten Studien werden die zentralen Befunde präsentiert und in einem Forschungsbericht festgehalten. Da das Vermenschlichen virtueller Assistenten nicht nur technologische, sondern auch gesellschaftliche Herausforderungen und Gefahren mit sich bringt, soll ebenso eine ethische Reflexion der Ergebnisse erfolgen. Entsprechende Grundlagen zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Technologie und Algorithmen werden in den Vorlesungen vermittelt. Aufgrund der aktiven Projektarbeit findet ein gewisser Teil der Veranstaltungen als Eigenstudium bzw. in Form von interaktiven Sprechstunden statt.