Zum Hauptinhalt springen

Scientific Network: Organizing Societal Transformation

Gesellschaften weltweit befinden sich in tiefgreifenden Transformationsprozessen, die durch Klimawandel, technologische Entwicklungen, soziale Ungleichheiten und politische Herausforderungen geprägt sind. Unser wissenschaftliches Netzwerk untersucht aus einer prozessorientierten Perspektive, wie Organisationen diese Transformationen gestalten und auf sie reagieren.

Über das Netzwerk

Das DFG-Wissenschaftliche Netzwerk „Organizing Societal Transformation: A Process-Based Perspective“ bringt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zusammen, die untersuchen, wie Organisationen gesellschaftliche Transformationsprozesse gestalten und zugleich von ihnen geprägt werden. Von Klimawandel und Digitalisierung bis hin zu sozialer Ungleichheit und technologischem Wandel – die heutigen gesellschaftlichen Transformationen sind komplex, umkämpft und fortlaufend. Unser Netzwerk verfolgt das Ziel, die Forschung voranzubringen, indem es diese Entwicklungen aus einer prozessbasierten Perspektive untersucht und dabei den Fokus darauf richtet, wie Organisationen gesellschaftliche Transformationen vorantreiben, auf sie reagieren und mit ihnen interagieren.

Über einen Zeitraum von drei Jahren veranstaltet das Netzwerk fünf thematische Workshops, die jeweils einer unterschiedlichen Dimension gesellschaftlicher Transformation gewidmet sind. Jeder Workshop verbindet Expertise zu einem spezifischen Transformationsphänomen mit führenden Perspektiven der Prozessforschung und bringt eingeladene internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie die Netzwerkmitglieder zusammen, um den interdisziplinären Austausch und theoretische Innovationen zu fördern.

Die Workshops finden an Orten statt, die einen Bezug zu den jeweiligen Themen aufweisen. Sie werden von Mitgliedern des Netzwerks gemeinsam organisiert und sind darauf ausgerichtet, einen intensiven wissenschaftlichen Austausch, die gemeinsame Entwicklung von Forschungsprojekten sowie die Entstehung neuer wissenschaftlicher Kooperationen zu ermöglichen. Gemeinsam schaffen diese Treffen eine Plattform für die Entwicklung einer gemeinsamen Forschungsagenda zur Organisation gesellschaftlicher Transformation sowie für die Stärkung einer internationalen wissenschaftlichen Gemeinschaft an der Schnittstelle von Organisationsforschung, Prozesstheorie und gesellschaftlichem Wandel.

Über die Workshops hinaus verfolgt das Netzwerk das Ziel, nachhaltige Forschungsergebnisse hervorzubringen, darunter gemeinsame Publikationen, Konferenzsymposien, zukünftige Forschungsprojekte sowie eine lebendige wissenschaftliche Community, die prozessbasierte Perspektiven auf gesellschaftliche Transformation weiterentwickelt.

Zentrale Forschungsfragen

Zur Orientierung unserer prozessbasierten Forschung widmet sich das Netzwerk fünf miteinander verknüpften Fragestellungen:

  1. Wie tragen Organisationen zu gesellschaftlicher Transformation bei?

  2. Wie reagieren Organisationen auf umfassende gesellschaftliche Veränderungen?

  3. Wie entfalten sich Transformationsprozesse im Zeitverlauf?

  4. Wie können Organisationen Spannungsfelder zwischen Stabilität und Wandel bewältigen?

  5. Welche Rolle spielen Organisationen für Nachhaltigkeit, soziale Innovation und regionale Transformation?

Förderung

Dieses wissenschaftliche Netzwerk wird für einen Zeitraum von drei Jahren von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert. Wir danken der DFG herzlich für ihre Unterstützung, die diese internationale Forschungskooperation ermöglicht.


Mitglieder

Unser Netzwerk vereint 20 Wissenschaftler:innen führender europäischer Universitäten: 

Laura Fey-Kreuzer · Ignas Bruder · Alex Christian · Rasmus Pichler · Andrea Wessendorf · Julia Bartosch · Stephan Bohn · Marian Gatzweiler · Daniel Geiger · Moritz J. Kleinaltenkamp · Florian Köhne · Jan Lodge · Nora Lohmeyer · Lillan Lommel · Johanna Mair · Monica Nadegger · Simone Schiller-Merkens · Hannah Schupfer · Anna Stöber · Hendrike Werwigk

Publikationen

Forschungsergebnisse und zukünftige Forschungsagenda

Ein zentrales Ziel unseres Netzwerks ist es, bestehende Erkenntnisse zur gesellschaftlichen Transformation zu synthetisieren und durch Prozessforschung anzureichern, um ein internationales Forschungsprogramm zu etablieren. Während der dreijährigen Förderperiode werden die gemeinsamen Anstrengungen unserer WissenschaftlerInnen in kollaborativen Forschungsergebnissen münden, welche die bisher weitgehend getrennte Betrachtung von Organisationen als Gestalter oder Reagierende auf den Wandel miteinander verbinden.

Um unsere kollektiven Bemühungen zu skalieren und die Zukunft der Transformationsforschung maßgeblich zu prägen, gehören zu unseren zentralen geplanten Ergebnissen: 

  • Ein Sammelband: Ein umfassendes Werk, das Studien aus unterschiedlichen Transformationskontexten synthesiert, um ein ganzheitliches theoretisches Rahmenwerk zu entwickeln.

  • Peer-Review-Artikel: Gemeinsame Forschungsarbeiten, welche die rekursive, vernetzte und unaufhörlich andauernde Natur verschiedener Transformationsdynamiken untersuchen.

  • Working Papers & Policy Briefs: Leicht zugängliche Zusammenfassungen, die unsere laufenden akademischen Diskussionen in praxistaugliche Erkenntnisse für Wirtschaft und Politik übersetzen.

Mit dem Fortschreiten unserer Forschungsarbeit wird dieser Bereich als frei zugängliches Open-Access-Repositorium für alle im Netzwerk entstandenen Buchkapitel, Zeitschriftenartikel und Projektberichte dienen.

Aktuelles & Einblicke

Aktivitäten

Downloads

Kontakt

  • Akad. Rätin Dr. Laura Fey-Kreuzer