Course Schedule

Veranstaltungen von Dr. Svenja Frank


Lehrveranstaltungen

Text und Film (Deu 350) (Seminar)

Dozent/in: Svenja Frank

Termin:
wöchentlich | Donnerstag | 10:15 - 11:45 | 16.10.2023 - 02.02.2024 | C 11.308 Seminarraum

Inhalt: Wodurch zeichnet sich ein bestimmtes Medium im Kern aus? Welche künstlerischen Möglichkeiten und Grenzen ergeben sich aus seinen spezifischen Bedingungen? Das Wesen eines Mediums lässt sich besonders gut ergründen, wenn man es mit einem anderen vergleicht. Im Seminar wollen wir anhand der Literaturverfilmung untersuchen, wie literarische Texte in Film überführt werden und welchen Mehrwert der Medienwechsel bereithält. Ein Querschnitt von den Anfängen des Films bis zum jüngsten Kino offenbart, auf welch verschiedenartige Weisen (z.B. Silhouettenfilm, Animationsfilm) Texte in Bilder transponiert und Bilder in Bewegung gebracht werden. Neben klassischen Literaturverfilmungen (z.B. Welles’ Der Prozeß, Fassbinders Effi Briest) werden wir uns auch mit aktuellen Arbeiten von Künstlern auseinandersetzen, die wie William Kentridge aus Gedichten, Mythen und Dramenfragmente eine eigene Formensprache entwickeln. Im Seminar werden Grundlagen der Filmanalyse sowie medientheoretische und poetologische Texte erarbeitet. Um Text und Film zueinander in Bezug setzen zu können, werden literarische Texte, die wie Felix Saltens Bambi. Eine Lebensgeschichte aus dem Walde nicht die Bekanntheit ihrer Verfilmung erreicht haben, in Ausschnitten zur Verfügung gestellt.

Text und Film (Deu 350) (Übung)

Dozent/in: Svenja Frank

Termin:
14-täglich | Donnerstag | 14:15 - 15:45 | 16.10.2023 - 02.02.2024 | C 11.308 Seminarraum

Inhalt: Wodurch zeichnet sich ein bestimmtes Medium im Kern aus? Welche künstlerischen Möglichkeiten und Grenzen ergeben sich aus seinen spezifischen Bedingungen? Das Wesen eines Mediums lässt sich besonders gut ergründen, wenn man es mit einem anderen vergleicht. Im Seminar wollen wir anhand der Literaturverfilmung untersuchen, wie literarische Texte in Film überführt werden und welchen Mehrwert der Medienwechsel bereithält. Ein Querschnitt von den Anfängen des Films bis zum jüngsten Kino offenbart, auf welch verschiedenartige Weisen (z.B. Silhouettenfilm, Animationsfilm) Texte in Bilder transponiert und Bilder in Bewegung gebracht werden. Neben klassischen Literaturverfilmungen (z.B. Welles’ Der Prozeß, Fassbinders Effi Briest) werden wir uns auch mit aktuellen Arbeiten von Künstlern auseinandersetzen, die wie William Kentridge aus Gedichten, Mythen und Dramenfragmente eine eigene Formensprache entwickeln. Im Seminar werden Grundlagen der Filmanalyse sowie medientheoretische und poetologische Texte erarbeitet. Um Text und Film zueinander in Bezug setzen zu können, werden literarische Texte, die wie Felix Saltens Bambi. Eine Lebensgeschichte aus dem Walde nicht die Bekanntheit ihrer Verfilmung erreicht haben, in Ausschnitten zur Verfügung gestellt.

Whiteness (FSL) (Seminar)

Dozent/in: Svenja Frank

Termin:
wöchentlich | Freitag | 10:15 - 11:45 | 20.10.2023 - 02.02.2024 | C 12.001 Seminarraum
Einzeltermin | Do, 02.11.2023, 17:00 - Do, 02.11.2023, 21:00 | extern | Exkursion Museum am Rothenbaum

Inhalt: One source of structural racism is the invisibility of whiteness as a social category and ideological construction. For centuries the white perspective has been taken as objective and universal. Continuing more recent challenges to this premise, this seminar will make ‘whiteness’ an object of critical examination. Specifically, we will analyse the mechanisms of how ‘whiteness’ is constructed in Western literary and visual culture through a set of examples ranging from 16th European artworks to the contemporary novel. It will become apparent what role the heightened visuality of literary texts as well as paintings and films have played and are playing in solidifying ‘whiteness’ as a hegemonic norm. To help us deconstruct ‘whiteness’ we will draw on socio-political writing and contemporary art, focusing BIPoC contributions and including a look at artists’ current attempts to engage with their own ‘whiteness’. While employing ‘whiteness’ as a specific analytical category, this seminar also aims at providing an introduction to a study of literature and the visual arts which is based in interpretation theory.

Vorbereitung des Praxisblocks im Fach Deutsch (GHR) (Seminar)

Dozent/in: Johannes Ebel, Svenja Frank, Sven Erik Hansen, Pia Schmidt

Termin:
wöchentlich | Donnerstag | 16:15 - 17:45 | 16.10.2023 - 02.02.2024 | C 3.121 Seminarraum
Einzeltermin | Do, 23.11.2023, 15:45 - Do, 23.11.2023, 20:00 | C 3.121 Seminarraum

Literaturpreis(ung) live: Awarding Awards for Best Literature: Die LiteraTour Nord 2023/24 (Seminar)

Dozent/in: Svenja Frank

Termin:
wöchentlich | Montag | 14:15 - 15:45 | 16.10.2023 - 02.02.2024 | C 12.102 Seminarraum | .

Inhalt: Die Lesereise um den Preis der LiteraTour Nord ist ein einmaliges Projekt von norddeutschen Kultureinrichtungen, Buchhandlungen, Universitäten und einer Stiftung (VGH). Gemeinsam laden wir fünf deutschsprachige Autor:innen ein, ihre aktuellen Romane in sieben Städten vorzustellen. Welche dieser Neuerscheinungen am Ende der Lesereise als ‚Beste‘ ausgezeichnet wird, entscheiden das Publikum und die Jury der LiteraTour Nord. Das projektbegleitende Seminar der Leuphana Universität steht in enger Verbindung mit der Reisestation „Lüneburg“, deren Lesungen im Literaturbüro (Heinrich-Heine-Haus) stattfinden werden. Der Wettbewerb bietet ein gesellschaftliches Forum für die deutschsprachige Gegenwartsliteratur und eröffnet zugleich einen Reflexionsraum für die existenziellen wie politischen Fragen dieser „Gegenwart“. Die LiteraTour Nord ist aber auch eines von vielen Rädern im Literaturbetrieb, die Texte selektieren, kommentieren und vermarkten. Indem wir im Seminar die Texte diskutieren, bewerten und schließlich bei der LiteraTour unser eigenes Votum über die 'besten' Texte abgeben, werden wir selbst Teil dieser Kanonisierungsprozesse. Die universitäre Sicht bietet die Möglichkeit, diese Position zu reflektieren und gegenwärtige Kanonisierungsprozesse zu objektivieren. Im Seminar werden wir deshalb auch diesen Fragen nachgehen: Was macht gute Literatur aus und wer bestimmt das? Welchen Gesetzmäßigkeiten folgt der Literaturbetrieb? Schränken Literaturkritik und Gegenwartsliteraturforschung die Freiheit der Literatur ein? Welche Grenzen und Herausforderungen ergeben sich für die wissenschaftliche Erschließung zeitgenössischer Literatur? Die einzigartige Möglichkeit, sich mit Autor:innen der Gegenwart in Präsenz auseinanderzusetzen, eröffnet unterschiedliche Perspektiven. Ihre poetologischen Selbstreflexionen gewähren Einblicke in politische Standpunkte, ästhetische Ziele und fragen nach der heutigen Aufgabe von Literatur und der Sinnhaftigkeit ihres Tuns. In kleinen Teams begleiten die Studierenden die Lesungen mit einem Podcast-Programm und lernen im Laufe des Semesters das Verfassen von Literaturkritiken.

Text und Film (1) (Deu 350) (Seminar)

Dozent/in: Svenja Frank

Termin:
wöchentlich | Montag | 10:15 - 11:45 | 16.10.2023 - 02.02.2024 | C 12.002 Seminarraum

Inhalt: Wodurch zeichnet sich ein bestimmtes Medium im Kern aus? Welche künstlerischen Möglichkeiten und Grenzen ergeben sich aus seinen spezifischen Bedingungen? Das Wesen eines Mediums lässt sich besonders gut ergründen, wenn man es mit einem anderen vergleicht. Im Seminar wollen wir anhand der Literaturverfilmung untersuchen, wie literarische Texte in Film überführt werden und welchen Mehrwert der Medienwechsel bereithält. Ein Querschnitt von den Anfängen des Films bis zum jüngsten Kino offenbart, auf welch verschiedenartige Weisen (z.B. Silhouettenfilm, Animationsfilm) Texte in Bilder transponiert und Bilder in Bewegung gebracht werden. Neben klassischen Literaturverfilmungen (z.B. Welles’ Der Prozeß, Fassbinders Effi Briest) werden wir uns auch mit aktuellen Arbeiten von Künstlern auseinandersetzen, die wie William Kentridge aus Gedichten, Mythen und Dramenfragmente eine eigene Formensprache entwickeln. Im Seminar werden Grundlagen der Filmanalyse sowie medientheoretische und poetologische Texte erarbeitet. Um Text und Film zueinander in Bezug setzen zu können, werden literarische Texte, die wie Felix Saltens Bambi. Eine Lebensgeschichte aus dem Walde nicht die Bekanntheit ihrer Verfilmung erreicht haben, in Ausschnitten zur Verfügung gestellt.

Kanonbildung (Deu 371) (Seminar)

Dozent/in: Svenja Frank

Termin:
wöchentlich | Donnerstag | 12:15 - 13:45 | 16.10.2023 - 02.02.2024 | C 12.108 Seminarraum

Inhalt: Warum gelten manche Texte als Bestandteil literarischer Bildung und andere nicht? Welche textinternen und textexternen Faktoren beeinflussen gegenwärtige Kanonisierungsprozesse und wer darf an ihnen teilhaben? Sollten bildungspolitische Entscheidungen darauf abzielen, den Zugang zu kanonisierter Literatur als kulturellem Kapital zu erweitern und wenn ja von wessen Kultur sprechen wir? Im Fokus des Seminars steht die kritische Auseinandersetzung mit Kanonisierungsprozessen der Gegenwart. Sie gibt Aufschluss über die Erwartungen, die eine Gesellschaft an Literatur und ihre Vermittlung stellt und zeigt Mitgestaltungmöglichkeiten durch die Lektürewahl im Rahmen des formalen Literaturunterrichts auf. Kanonisierungsprozesse stehen in einem unmittelbaren Zusammenhang mit dem schulischen Bildungsauftrag, literarisches Verstehen und ästhetischen Genuss zu vermitteln. Die ideologischen und literatursoziologischen Wechselwirkungen zwischen den vielfältigen Selektionsmechanismen und literaturdidaktischen Entscheidungen werden auf der Grundlage literaturwissenschaftlicher Kanonforschung und anhand von case studies erforscht. Warum wurde 2023 gerade Tonio Schachinger mit seiner Schulsatire Echtzeitalter für die Shortlist des Deutschen Buchpreises und die Lesereise LiteraTour Nord ausgewählt? Wer entscheidet über die Zumutbarkeit einer Pflichtlektüre, in der mehr als hundert Mal das N-Wort fällt? Und – am Beispiel Doktormutter Faust (UA Essen, September 2023) von Fatma Aydemir – wie lässt sich Kanon dekonstruieren und dekolonialisieren?

Weißsein. Konstruktion und Dekonstruktion in Literatur und Kunst (Seminar)

Dozent/in: Svenja Frank

Termin:
wöchentlich | Freitag | 12:15 - 13:45 | 20.10.2023 - 02.02.2024 | C 12.112 Seminarraum
Einzeltermin | Do, 02.11.2023, 17:00 - Do, 02.11.2023, 21:00 | extern | Exkursion Museum am Rothenbaum

Inhalt: Die Unsichtbarkeit von ‚Weißsein‘ als gesellschaftliche Kategorie und ideologisches Konstrukt ist eine zentrale Ursache von strukturellem Rassismus. Über Jahrhunderte wurde die weiße Perspektive als objektiv und universal vorausgesetzt. Anschließend an neuere Entwicklungen soll diese Prämisse im Seminar weiter offengelegt werden, indem ‚Weißsein‘ vom Subjekt zum Objekt wissenschaftlicher Betrachtung gemacht wird. Anhand von Beispielen aus der europäischen Kunstgeschichte des 16. Jahrhundert bis zum Gegenwartsroman werden wir die Mechanismen untersuchen, die ‚Weißsein‘ als hegemoniale Norm konstruieren. Die besondere Visualität von Literatur und Bildender Kunst spielt hier eine entscheidende Rolle. Um ‚Weißsein‘ in diesem Sinne zu dekonstruieren, werden kanonische soziokulturelle Texte sowie Beispiele der jüngsten Gegenwartskunst herangezogen werden. Der Fokus liegt dabei auf Beiträgen von Schwarzen Menschen und People of Colour; ferner werden aktuelle künstlerische Auseinandersetzungen mit dem eigenen ‚Weißsein‘ beleuchtet. Das Seminar legt der Text- und Bildbetrachtung ‚Weißsein‘ als spezifische Analysekategorie zugrunde. Darüber hinaus führt es allgemein in das literaturwissenschaftliche und bildwissenschaftliche Arbeiten auf der Grundlage interpretationstheoretischer Überlegungen ein. Einige zentrale theoretische Texte und literarische Beispiele werden in der Originalsprache Englisch gelesen. Darüber hinaus sind weitere Sprachkenntnisse besonders willkommen, da sie die Diskussion eines globalen Phänomens bereichern.

Vorbereitung des Praxisblocks im Fach Deutsch (GHR) (Seminar)

Dozent/in: Svenja Frank, Ulrike Scharnowski, Nadine Studtmann

Termin:
wöchentlich | Freitag | 08:15 - 09:45 | 16.10.2023 - 10.11.2023 | C 4.215 Seminarraum
wöchentlich | Freitag | 08:15 - 09:45 | 17.11.2023 - 02.02.2024 | C 7.019 Seminarraum | ab 17.11.23 in C7.019