Course Schedule

Veranstaltungen von Prof. Dr. Ulrike Steierwald


Lehrveranstaltungen

Ästhetik - Rhetorik - Mimesis (Deu 110) (Vorlesung)

Dozent/in: Ulrike Steierwald

Termin:
14-täglich | Donnerstag | 10:15 - 11:45 | 06.04.2026 - 10.07.2026 | C HS 3 | Bitte Hörsaal 3 oder 1
Einzeltermin | Mo, 13.07.2026, 09:00 - Mo, 13.07.2026, 20:00 | C HS 3 | Komb. Prüfung VL und Seminare Modul Deu 110

Inhalt: Inhalt: Die Vorlesung bietet einen Überblick über die Theorie der Literatur und die Praxis der Literaturwissenschaft in ihrer Geschichtlichkeit und Gegenwart. Die Vielfalt möglicher Antworten auf die Frage "Was ist Literatur?" bzw. "Was ist ein Text?" im Rahmen der Philologien steht im Zentrum. Die Fragestellung wird zum Ausgangspunkt für das wissenschaftlich begründete Lesen sowie das Sprechen und Schreiben über literarische Texte. Komplementär zu dieser Vorlesung des Moduls werden Wahlpflichtseminare angeboten, die die Anforderungen an das literaturwissenschaftliche Arbeiten, die Recherche, Formulierungen erster "Forschungsfragen" und den Aufbau und die Konzeption wissenschaftlicher Argumentation vermitteln.

Masterkolloquium (Kolloquium)

Dozent/in: Ulrike Steierwald

Termin:
14-täglich | Donnerstag | 10:15 - 11:45 | 13.04.2026 - 10.07.2026 | C 1.005 Seminarraum

Inhalt: Das Seminar wird in Absprache mit den Studierenden in geblockter Form stattfinden. Es dient der unterstützenden Begleitung für Master-Arbeiten, die im Bereich Literaturwissenschaft/Literaturdidaktik geschrieben werden. Für Studierende im Ausland werden Hybrid- oder Zoom-Formate angeboten.

2. Semester - Kulturen der Unordnung (Deutsch, Englisch, Kunst, Musik, Religion, BiWi, GHR) (Seminar)

Dozent/in: Ulrike Steierwald

Termin:
14-täglich | Donnerstag | 16:15 - 17:45 | 13.04.2026 - 10.07.2026 | C 4.111 Seminarraum

Inhalt: "Ohne Ordnung ist Abweichung nicht zu denken. Und ohne Abweichung ist nichts Neues zu denken. Jede Innovation braucht Ordnung und Abweichung gleichermaßen." (Michael Lentz) Nicht erst seit Michel Foucaults Kulturgeschichte einer „Ordnung der Dinge“ wissen wir, dass Kultur über die Wirksamkeit der sie formierenden Machtgesetze analysiert werden kann. Die sehr offensichtlich Form, Struktur, Orientierung, Sozialisation und Kontrollierbarkeit stiftenden Kulturen der „Bildung“ sind ohne die wirkungsmächtigen Imaginationen der „Un-Ordnung“ nicht denkbar. In diesem Modul stehen Repräsentationen und Projektionen von Störung, Destabilisierung und Dysfunktionalität im Mittelpunkt, die die jeweils wirksamen Normalismen irritieren, um sich anschließend in neuen Strukturen zu etablieren oder eingeebnet zu werden. Das Projektband macht bewusst ein breites wie methodisch präzis definiertes Feld von konkreten Forschungsfragen auf, um den Studierenden die Möglichkeit zu geben, selbständig einen themen- und forschungsspezifischen Ansatz zu entwickeln. Eine Vermischung der im Modul entwickelten Forschungsfragen mit Projektarbeiten während der Praxisphase des Masterstudiengangs ist nicht vorgesehen. Forschungstransfer auf die Praxisfelder der Bildungssysteme ist möglich. Prüfungsleistung 1: Ende Januar 2026 - Forschungskonzept (50 %) Prüfungsleistung 2: Anfang Juli 2026 - Wiss. Vortrag (50 %)

Forschungskolloquium Wissenschaften der Künste (Kolloquium)

Dozent/in: Michael Ahlers, Claudia Albes, Monika Schoop, Ulrike Steierwald, Jordan Troeller

Termin:
Einzeltermin | Fr, 12.06.2026, 10:00 - Fr, 12.06.2026, 18:00 | C 16.207 Musik

Inhalt: Im Kolloquium haben Promovierende des Kollegs die Möglichkeit, Auszüge aus den Promotionsprojekten zu präsentieren und in kollegialem Rahmen zu diskutieren. Darüber hinaus tragen Gastbeiträge zur inhaltlichen und methodischen Weiterqualifikation bei.

Textkörper – Körpertexte – Körperbilder: Von Georg Büchners Nervenkunst bis zu Berlinde De Bruyckeres ‚Ekphrasis’ (Seminar)

Dozent/in: Ulrike Steierwald

Termin:
wöchentlich | Donnerstag | 14:15 - 15:45 | 06.04.2026 - 10.07.2026 | C 1.312 Seminarraum | Bitte Raum belassen.

Inhalt: Der "Körper", als notwendige Bedingung von Weltzugang und Kognition, ist einer der meistdiskutierten Sprachfiguren in unterschiedlichen zeitgenössischen Diskursen - in der phänomenologisch basierten Bewusstseinsphilosophie des Leibes, in der posthumanistischen Kritik seiner Abgrenzbarkeit, den aktuellen neurophysiologischen Forschungen und nicht zuletzt in der Wissenschaftsgeschichte einer Epistemologie des Lebendigen jenseits der hegemonialen Selbstbehauptung des aufgeklärten Subjekts. Literarische und künstlerische Positionen formulierten die offenen Fragen nach den Verkörperungen der Wahrnehmung, des Denkens und Fühlens jenseits geklärter Grenzziehungen, bereits parallel zu den dualistischen Konzepten der Aufklärung (Mensch/Umwelt, Verstand/Gefühl, Materie/Transzendenz). Überschneidungen, wechselseitige Einflüsse und Widersprüche von künstlerischem und wissenschaftlichen Diskurs bestimmen dabei die Grenzverschiebungen in der Greifbarkeit und Begrifflichkeit von menschlichen Körpern. Das Seminar widmet sich der Sprachbildlichkeit von Körpertexten und -Bildern in ihren Visualisierungen, Beschreibungen, Modellierungen und in ihrem kritischen Potenzial. Der kulturgeschichtliche Bogen reicht von Georg Büchners Forschungen zu Nervenkörpern bis zu aktuellen Ausstellungen der Künstlerinnen Berlinde De Bruyckere oder Maria Lassnig. Eine Exkursion in die Hamburger Kunsthalle ("Malfluss = Lebensfluss. Maria Lassnig und Edward Munch") ist Teil des Seminars.