Helmut-Schmidt-Zukunftsfestival
WILDE ZUKUNFT – 15.-17. Juni 2026 – Lüneburg
©DIE ZEIT.
Zukunft entsteht oft dort, wo Ideen aufeinandertreffen, die sich bisher nicht berührt haben.
Genau danach sucht das Helmut-Schmidt-Zukunftsfestival 2026.
DIE ZEIT, die Bundeskanzler-Helmut-Schmidt-Stiftung und die Leuphana Universität Lüneburg laden 100 junge Menschen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ein, eigene Pfade in der wilden Zukunft zu erkunden. Vielleicht gehörst du dazu. Am dritten Tag führt das Festival gemeinsam ins Thalia Theater nach Hamburg: zur Verleihung des Helmut-Schmidt-Zukunftspreises.
Programm und Gäste stellen wir hier in den nächsten Wochen vor.
Die Welt gerät aus den Fugen.
Das Kriegerische kehrt zurück. Die ökologische Krise verschwindet aus dem Blick. Künstliche Intelligenz verändert unsere Lebenswelten. Und autoritäre Versuchungen greifen um sich.
Was, wenn in dieser Lage auch eine Gelegenheit steckt?
Was, wenn Zukunft wild ist? Ungezähmt, unberechenbar, voller unerwarteter Wendungen?
Bisherige Eröffnungsrednerinnen
Veränderungsideen für eine wilde Zukunft
Das Helmut-Schmidt-Zukunftsfestival 2026 lässt sich von konkreten Veränderungsideen inspirieren. Ideen, die so überzeugend sind, dass sie einen echten Unterschied machen.
Was geschieht, wenn solche Ideen miteinander verbunden werden? Wenn daraus ungewohnte Allianzen entstehen – zwischen Menschen, die sich sonst nie begegnet wären?
Genau das kannst du auf dem Zukunftsfestival erproben.
Auch der Wald eröffnet eine Perspektive.
Die Idee der Nachhaltigkeit entstand hier. Vielfalt entsteht nicht durch Kontrolle, sondern durch Zeit, Beziehung und Widerstandskraft.
Drei Felder markieren den Horizont dieser wilden Zukunft
Wilde Vielfalt?
Biodiversität verstehen und gestalten.
Der Wald als Beispiel für gelebte Nachhaltigkeit.
Ungezähmte Gesellschaft?
Demokratie unter Druck neu beleben.
Verwilderte Technologie?
Das Neue mit Verantwortung verbinden.
Rückblick auf das Helmut-Schmidt-Zukunftsfestival 2025
Zwei Wege ins Zukunftsfestival
Es gibt zwei Wege ins Zukunftsfestival: als Festivalteilnehmer*in oder mit einer eigenen Veränderungsidee.
1. Bewerbung als Festivalteilnehmer*in
Wir haben 100 Plätze reserviert. Für junge Menschen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz: Studierende, Auszubildende, Aktivist*innen und Gründer*innen.
Wenn ihr euch aktiv einbringen und starke Veränderungsideen für die wilde Zukunft miteinander verbinden wollt, seid ihr hier genau richtig.
Eigene Projekte oder Initiativen sind sehr willkommen, aber keine Voraussetzung.
So bewerbt ihr euch
Schickt uns ein kurzes Video oder Audio (ca. 1 Minute), in dem ihr locker erzählt, warum ihr beim Zukunftsfestival dabei sein möchtet. So können wir euch kurz kennenlernen und melden uns zeitnah zurück.
→ Zur Bewerbung als Festivalteilnehmer*in
2. Habt ihr eine Idee, die etwas verändern könnte?
Bewerbt euch mit eurer Veränderungsidee.
Ihr verfolgt bereits eine Idee, die wirklich etwas verändern könnte? Dann bewerbt euch mit eurer Veränderungsidee. Gern auch im Team.
Wir suchen Ideen, die eine neue Möglichkeit sichtbar machen. Ideen, die bestehende Strukturen verändern und neue Wege eröffnen.
Vielleicht habt ihr bereits eine Initiative gegründet, ein Projekt gestartet oder eine Studie geschrieben. Vielleicht habt ihr ein Sozialunternehmen aufgebaut oder kämpft in einer Gewerkschaft für eine neue Idee. Vielleicht arbeitet ihr an einem Konzept, das gesellschaftliche Veränderungen konkret voranbringen kann.
Die Ideen können aus ganz unterschiedlichen Richtungen kommen und zu unseren drei Feldern der WILDEN ZUKUNFT passen.
Wilde Vielfalt
Vielleicht arbeitet ihr an einem Ansatz, Biodiversität zu schützen und Ökosysteme zu stärken. Oder ihr zeigt, wie der Wald als Modell für nachhaltiges Wirtschaften und Zusammenleben dienen kann.
Ungezähmte Gesellschaft
Vielleicht entwickelt ihr eine neue Form demokratischer Beteiligung. Oder eine Strategie, wie gesellschaftlicher Streit produktiv bleiben kann – auch unter den Bedingungen digitaler Öffentlichkeit.
Verwilderte Technologie
Vielleicht arbeitet ihr an einer Idee, wie Künstliche Intelligenz oder digitale Plattformen stärker dem Gemeinwohl dienen können. Oder ihr denkt technologische Innovation radikal aus der Perspektive zukünftiger Generationen.
Wichtig ist nicht, dass eure Idee perfekt ist. Entscheidend ist, dass sie eine neue Möglichkeit sichtbar macht – und dabei konkret, wirksam gedacht und streitbar ist.
Sie darf auch unfertig sein.
Besonders interessant sind Ideen, die einen klaren Ansatzpunkt haben:
Wo setzen sie an? Welche Veränderung wollen sie auslösen? Und wo liegt vielleicht auch ihre Zumutung oder ihre offene Bruchstelle?
Aus den Bewerbungen wählen wir einige Veränderungsideen aus, die in den Innovationspool des Festivals aufgenommen werden. Zusammen mit kuratierten Beiträgen bilden sie die Ideen, mit denen das Festival arbeitet.
Während des Festivals treffen diese Ideen aufeinander. In den Festivalgruppen entstehen daraus ungewohnte Verbindungen – und manchmal neue Möglichkeiten für gesellschaftliche Veränderung.
Uns interessiert besonders:
Welche Fragen müssten weitergedacht werden, damit eure Idee ihre Wirkung entfalten kann?
So bewerbt ihr euch
Schickt uns ein kurzes Video (ca. 1 Minute), in dem ihr euch und eure Idee vorstellt.
Ergänzend hilft eine kurze schriftliche Skizze, damit wir eure Idee auf einen Blick verstehen können. Wenn ihr bereits Materialien habt, zum Beispiel eine Website, ein Konzept oder ein Projekt, schickt sie gerne mit.
Wenn ihr das Gefühl habt, dass eure Idee hier weitergedacht werden könnte, freuen wir uns auf eure Bewerbung.
→ Zur Bewerbung mit einer Veränderungsidee
Das Helmut-Schmidt-Zukunftsfestival ist eine Gemeinschaftsinitiative von der Bundeskanzler-Helmut-Schmidt-Stiftung, DIE ZEIT und der Leuphana Universität Lüneburg.
Kontakt
Leuphana Universität Lüneburg
Universitätsallee 1
21335 Lüneburg
Festivalleitung
- Sven Prien-Ribcke, M.A.
Presseanfragen
- Henning Zühlsdorff
































