Helmut-Schmidt-Zukunftsfestival

13. bis 15. Mai 2024 an der Leuphana Universität Lüneburg

Was würden wir später bereuen, weil wir es nicht getan haben? ©Helmut-Schmidt-Zukunftsfestival
Das Helmut-Schmidt-Zukunftsfestival sucht innovative und wirksame Antworten auf die zentralen Herausforderungen. Wie schützen wir das Klima, ohne die Gesellschaft zu spalten? Wie verteidigen wir die Demokratie, ohne ihr die Vision der Freiheit zu rauben? Und wie nutzen wir künstliche Intelligenz für alle im Sinne des Gemeinwohls?

Wie kann ich dabei sein?

Das Helmut-Schmidt-Zukunftsfestival sucht 75 junge Zukunftsgestalter:innen, die vom 13. bis zum 15. Mai 2024 auf dem Campus der Leuphana zusammenkommen, um verantwortungsvollen Wandel auszuloten und neue Ideen in die Welt zu bringen.

Seid ihr dabei? Bewerbt euch jetzt

Gäste des Festivals

Porträt von Yasmine M'Barek ©Leonie Braun
Yasmine M'Barek ist Podcasterin und Redakteurin im Ressort X von ZEIT Online. Sie hat die Kölner Journalistenschule für Politik und Wirtschaft absolviert und wurde 2020 vom „Medium Magazin“ unter die „Top 30 unter 30“-Journalist*innen gewählt. In ihrem aktuellen Buch „Protest“ beschäftigt sich Yasmine M'Barek mit der Frage, welcher Protest wirklich eine Veränderung der Verhältnisse bewirken kann.
Porträt von Luisa Neubauer ©Lena Faye
Luisa Neubauer eröffnet in diesem Jahr das Helmut-Schmidt-Zukunftsfestival. Sie spricht über Macht und Ohnmacht in Zeiten autoritärer Versuchungen. Gemeinsam mit ihr erkundet das Festival die Zukunft der Demokratie, des Klimaschutzes und der Künstlichen Intelligenz.
Fotoporträt von Carsten Brosda ©Hernandez für Behörde für Kultur und Medien
Carsten Brosda ist Senator der Hamburger Behörde für Kultur und Medien sowie Präsident des Deutschen Bühnenvereins. In seinem aktuellen Buch "Mehr Zuversicht wagen" plädiert Carsten Brosda für neue Narrative in der Politik. Gemeinsam mit ihm erkundet das Zukunftsfestival, wie gute Ideen wirkungsmächtig werden können und welches kommunikative Potenzial in ihnen steckt.
Porträt von Nora Sophie Griefahn ©Cradle to Cradle NGO
Nora Sophie Griefahn ist Co-Gründerin und geschäftsführende Vorständin von Cradle to Cradle NGO. C2C steht für einen zukunftsfähigen Umgang mit endlichen Ressourcen und die Notwendigkeit materialgesunder und kreislauffähiger Produkte. Mit C2C NGO treibt sie ein Umdenken in Wissenschaft, Politik, Bildung und Gesellschaft voran, das mehr als nur Klimaneutralität zum Ziel hat. Darüber hinaus hat Griefahn Lehraufträge an verschiedenen deutschen Hochschulen.
Porträt von Tiaji Sio ©Tiaji Sio
Tiaji Sio hat als Diplomatin im Auswärtigen Amt gearbeitet und die Initiative Diplomats of Color mitgegründet. Als Gründerin von DIVERSITRY engagiert sie sich für mehr Diversität in der Bundesverwaltung. Zudem ist sie seit kurzem Mission Lead für Re:Form bei ProjectTogether. Re:Form ist eine „Allianz für den Staat von morgen” und bringt Verwaltungspionier*innen aus Bund, Ländern und Kommunen zusammen.
Porträt von Meredith Whittaker ©Florian Metz
Meredith Whittaker ist Präsidentin der gemeinnützigen Signal Foundation und erhält den diesjährigen Helmut-Schmidt-Zukunftspreis für ihren Einsatz zugunsten einer humanen und gemeinwohlorientierten Entwicklung künstlicher Intelligenz.
Fotoportrait von Philipp von der Wippel ©Samuel Groesch
Philipp von der Wippel ist Mitgründer und Geschäftsführer von ProjectTogether. Er arbeitete bereits für die BMW Foundation Herbert Quandt und für die G20-Taskforce des Bundesministeriums der Finanzen in Berlin. Philipp von der Wippel hat Philosophie, Politikwissenschaft und Volkswirtschaft an der Universität Oxford studiert.
Foto von Markus Beckedahl ©Anne Barth/re:publica
Markus Beckedahl ist Gründer von netzpolitik.org und war 19 Jahre Chefredakteur des Blogs, der sich als Medium für digitale Freiheitsrechte versteht. Er ist Mitgründer der re:publica, Europas führender Konferenz zur digitalen Gesellschaft. Markus Beckedahl war zwischen 2010-2013 Sachverständiger in der Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages zu “Internet und digitale Gesellschaft” und ist seit 2010 Mitglied des Medienrates der Landesmedienanstalt Berlin-Brandenburg.

WAS WÜRDEN WIR SPÄTER BEREUEN, WEIL WIR ES NICHT GETAN HABEN?

In diesem Jahr geht es beinahe schon um alles. Der Populismus fordert die Demokratie heraus, die fossile Wirtschaft den Planeten, die Künstliche Intelligenz unseren Wertekompass. Die Gesellschaft bildet sich rasant neu, mit uns oder ohne uns. Besser, wir überlassen den Wandel nicht dem Zufall und schon gar nicht irgendwelchen zerstörerischen, anti-humanistischen Kräften. Besser, wir gehen bewusst daran, die nächste Gesellschaft zu erfinden.

Klima schützen – ohne die Gesellschaft zu spalten? ©Helmut-Schmidt-Zukunftsfestival
Demokratie verteidigen – ohne das Visionäre zu vergessen? ©Helmut-Schmidt-Zukunftsfestival
Künstliche Intelligenz nutzen – ohne die Fairness preiszugeben? ©Helmut-Schmidt-Zukunftsfestival

Das Neue in die Welt zu tragen, mit den Menschen im Sinn: Das ist das Anliegen des Helmut-Schmidt-Zukunftsfestivals. Habt ihr schon Ideen, Konzepte oder Projekte für die nächste Gesellschaft? Auf dem Festival kommt ihr zusammen mit Vordenker:innen und Innovator:innen wie Luisa Neubauer und bündelt eure Ideen und Kräfte.

Gesucht sind innovative und wirksame Antworten auf die zentralen Herausforderungen. Wie schützen wir das Klima, ohne die Gesellschaft zu spalten? Wie verteidigen wir die Demokratie, ohne ihr die Vision der Freiheit zu rauben? Und wie nutzen wir künstliche Intelligenz für alle im Sinne des Gemeinwohls?

An solchen Projekten wird dann konkret gearbeitet, und nicht nur das: Die Ergebnisse präsentiert das Zukunftsfestival nach zweieinhalb Tagen auf der großen Bühne des Helmut-Schmidt-Zukunftspreises vor Hunderten Entscheidungsträgern im Thalia Theater in Hamburg. Der Preis selbst geht dieses Jahr an Meredith Whittaker. Die Präsidentin der gemeinnützigen Signal Foundation erhält den Preis für ihren Einsatz zugunsten einer humanen und gemeinwohlorientierten Entwicklung künstlicher Intelligenz.

Zunächst jedoch steht das freudvolle, auch soziale Erlebnis an der Leuphana, die als zukunftsgewandte Universität regelmäßig neue Studiengänge und Forschungsprogramme mit echtem Mehrwert für die Gesellschaft aufsetzt und junge Reformer:innen hervor- und zusammenbringt. Das Festival 2024 könnte die Keimzelle für etwas Gemeinsames, gar für etwas Großes sein.

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Einen Rückblick auf das Zukunftsfestival 2023 findet ihr hier

Termin und Anmeldung

Das Zukunftsfestival findet statt vom 13. bis zum 15. Mai 2024 im Libeskind-Gebäude der Leuphana, direkt vor der Verleihung des Helmut-Schmidt-Zukunftspreises im Hamburger Thalia Theater am Abend des 15. Mai.

Ihr möchtet Teil des Helmut-Schmidt-Zukunftsfestivals 2024 sein? Für diejenigen, die erst jetzt vom Festival erfahren und sich zur Frage der Künstlichen Intelligenz einbringen möchten, verlängern wir den Bewerbungsschluss bis zum 22. April. Wir suchen junge Menschen, die mit eigenen Ideen die digitale Gesellschaft gestalten möchten. Konkret geht es um diese Frage:

Künstliche Intelligenz nutzen – ohne die Fairness preiszugeben?

Bewerbt euch mit einem 5.000-Zeichen-Kurzessay oder einem Zwei-Minuten-Video zu dieser Frage. Wir freuen uns auf eure eigenen Ideen und Projekte, mit denen ihr andere Menschen bewegt oder bewegen wollt.

Einsendeschluss ist der 22. April 2024. Kurz danach erfahrt ihr, ob ihr zum Zukunftsfestival in Lüneburg und zur Preisverleihung im Thalia Theater eingeladen seid.

Für alle Teilnehmenden, die nicht aus der Metropolregion Hamburg kommen, übernimmt das Festival die Bahnkosten. Auch für die Übernachtung sorgen wir. Die Festivalsprache ist in diesem Jahr Deutsch. In einzelnen Sessions können auch englischsprachige Gäste auftreten.

HIER GEHT ES ZUR BEWERBUNG

Das Helmut-Schmidt-Zukunftsfestival ist eine Gemeinschaftsinitiative von der Bundeskanzler-Helmut-Schmidt-Stiftung, DIE ZEIT und der Leuphana Universität Lüneburg.

 ©Bundeskanzler-Helmut-Schmidt-Stiftung
 ©Die ZEIT
Leuphana Logo ©Leuphana

Kontakt

Leuphana Universität Lüneburg
Universitätsallee 1
21335 Lüneburg

zukunftsfestival@leuphana.de

Festivalleitung

  • Sven Prien-Ribcke, M.A.

Presseanfragen

  • Henning Zühlsdorff