Vorlesungsverzeichnis

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Veranstaltungen von Dr. Svenja Frank


Lehrveranstaltungen

Didaktik der Literatur (Deu 211) (Seminar)

Dozent/in: Svenja Frank

Termin:
wöchentlich | Mittwoch | 12:15 - 13:45 | 02.04.2024 - 05.07.2024 | C 7.320 Seminarraum

Inhalt: Für viele Kinder und Jugendliche ist die Schule der einzige Ort, der literarästhetische Erfahrungen möglich machen kann – dies gilt insbesondere für nicht-gymnasiale Schulformen. Wenn wir als Gesellschaft davon ausgehen, dass literarästhetische Bildung für unser Zusammenleben von Bedeutung ist, dann müssen wir nach Wegen suchen, Zugang zur Literatur *als* Literatur zu ermöglichen. Die erste Aufgabe besteht also darin, den Gegenstand literarästhetischer Bildung zu klären. Dazu werden wir zunächst unter Rückgriff auf die Philosophie der Literatur (Lamarque 2009) danach fragen, was unter Literatur zu verstehen ist, wie sich Literarizität und Fiktionalität zueinander verhalten und welche Rolle ästhetische Wertung dabei spielt. Auf dieser Grundlage diskutieren und entwickeln wir Ansätze und Verfahren, mittels derer sich Verständnis und Genuss des Literarischen vermitteln lassen. Die literaturdidaktischen Fragen werden anhand von Gedichten erörtert. Dabei wird deutlich werden, welche besonderen Chancen gerade die Lyrik, die gemeinhin als am wenigsten zugängliche Textgattung gilt, für das literarästhetische Lernen bereithält. Sie kann zum Beispiel mehrsprachige Kinder sowie schwächere Leser:innen auf besondere Weise in den Deutschunterricht einbinden. Die ausgewählten Gedichte entstammen einem breiten historisch-formalen Spektrum und werden ergänzt durch die Diskussion intermedialer und interaktiver poetischer Formate wie Poetry Slams, der Poesiefilm, Wortcollagen, der Landsberger Poesieautomat und Text-Bild-Relationen in der zeitgenössischen Malerei ergänzt. Alle im Seminar zu behandelnden Texte werden bereitgestellt.

Didaktik der Literatur (Deu 211) (Seminar)

Dozent/in: Svenja Frank

Termin:
wöchentlich | Freitag | 12:15 - 13:45 | 02.04.2024 - 24.05.2024 | C 7.019 Seminarraum
Einzeltermin | Fr, 31.05.2024, 12:15 - Fr, 31.05.2024, 13:45 | C 14.202 Seminarraum | Einzeltermin - Raumwechsel wegen lunatic-Festival
wöchentlich | Freitag | 12:15 - 13:45 | 07.06.2024 - 05.07.2024 | C 7.019 Seminarraum

Inhalt: Für viele Kinder und Jugendliche ist die Schule der einzige Ort, der literarästhetische Erfahrungen möglich machen kann – dies gilt insbesondere für nicht-gymnasiale Schulformen. Wenn wir als Gesellschaft davon ausgehen, dass literarästhetische Bildung für unser Zusammenleben von Bedeutung ist, dann müssen wir nach Wegen suchen, Zugang zur Literatur *als* Literatur zu ermöglichen. Die erste Aufgabe besteht also darin, den Gegenstand literarästhetischer Bildung zu klären. Dazu werden wir zunächst unter Rückgriff auf die Philosophie der Literatur (Lamarque 2009) danach fragen, was unter Literatur zu verstehen ist, wie sich Literarizität und Fiktionalität zueinander verhalten und welche Rolle ästhetische Wertung dabei spielt. Auf dieser Grundlage diskutieren und entwickeln wir Ansätze und Verfahren, mittels derer sich Verständnis und Genuss des Literarischen vermitteln lassen. Die literaturdidaktischen Fragen werden anhand von Gedichten erörtert. Dabei wird deutlich werden, welche besonderen Chancen gerade die Lyrik, die gemeinhin als am wenigsten zugängliche Textgattung gilt, für das literarästhetische Lernen bereithält. Sie kann zum Beispiel mehrsprachige Kinder sowie schwächere Leser:innen auf besondere Weise in den Deutschunterricht einbinden. Die ausgewählten Gedichte entstammen einem breiten historisch-formalen Spektrum und werden ergänzt durch die Diskussion intermedialer und interaktiver poetischer Formate wie Poetry Slams, der Poesiefilm, Wortcollagen, der Landsberger Poesieautomaten und Text-Bild-Relationen in der zeitgenössischen Malerei ergänzt. Alle im Seminar zu behandelnden Texte werden bereitgestellt.

Grundfragen des Erzählens (Deu 110) (Seminar)

Dozent/in: Svenja Frank

Termin:
wöchentlich | Donnerstag | 14:15 - 15:45 | 02.04.2024 - 05.07.2024 | C 7.019 Seminarraum

Inhalt: Was heißt Erzählen? Wann ist eine Erzählung fiktional? Wie können wir wissen, dass es einen fiktiven Erzähler im Text gibt? Wann erzählt doch die Autorin selbst? Im Zentrum des Seminars steht die intensive Auseinandersetzung mit grundlegenden Problemen der Erzähltheorie anhand von ausgewählten literarischen Beispielen. Nicht alle klassischen Begriffe der Erzähltheorie eignen sich in gleicher Weise, fiktionale Erzähltexte adäquat zu beschreiben. Im Seminar untersuchen wir die Schlüssigkeit und den Nutzen unterschiedlicher Herangehensweisen und Analysekategorien. Neuere Ansätze in der Erzähltheorie üben etwa Kritik an der Trennung zwischen Autor und Erzählerin als Grundsatz der Erzähltheorie (optional-narrator-theory), woraus sich vielfältige weitere Aufgaben und Fragen für die Literaturwissenschaft ergeben. Zum Beispiel werden wir erörtern, wann eine fiktionale Erzählung als unzuverlässig gelten soll und wie ein Erzähler nicht-fiktive Leser:innen adressieren kann. Die Fragen und Lösungsmöglichkeiten werden anhand der Analyse konkreter Romane und Romanauszüge (u.a. Hoppe: Iwein Löwenritter (2008), Hoppe (2012), Lehr: September. Fata Morgana (2011), Schachinger: Echtzeitalter (2023)) entwickelt. Das Seminar richtet sich somit besonders an Studierende, die sich für die intensive Analyse von literarischen Beispielen sowie die analytische Herangehensweise an Fragen und Lösungsfindungen interessieren. Eine Vorliebe für detailliertes Arbeiten und kreatives Denken ist von Vorteil.

Whiteness (FSL) (Seminar)

Dozent/in: Svenja Frank

Termin:
wöchentlich | Freitag | 10:15 - 11:45 | 02.04.2024 - 24.05.2024 | C 7.019 Seminarraum
Einzeltermin | Fr, 31.05.2024, 10:15 - Fr, 31.05.2024, 11:45 | C 12.013 Seminarraum | Einzeltermin - Raumwechsel wegen lunatic-Festival
wöchentlich | Freitag | 10:15 - 11:45 | 07.06.2024 - 05.07.2024 | C 7.019 Seminarraum

Inhalt: One source of structural racism is the invisibility of whiteness as a social category and ideological construction. For centuries the white perspective has been taken as objective and universal. Continuing more recent challenges to this premise, this seminar will make ‘whiteness’ an object of critical examination. Specifically, we will analyse the mechanisms of how ‘whiteness’ is constructed in Western literary and visual culture through a set of examples ranging from 16th European artworks to the contemporary novel. It will become apparent what role the heightened visuality of literary texts as well as paintings and films have played and are playing in solidifying ‘whiteness’ as a hegemonic norm. To help us deconstruct ‘whiteness’ we will draw on socio-political writing and contemporary art, focusing BIPoC contributions and including a look at artists’ current attempts to engage with their own ‘whiteness’. While employing ‘whiteness’ as a specific analytical category, this seminar also aims at providing an introduction to a study of literature and the visual arts which is based in interpretation theory.

Nachbereitung des Praxisblocks im Fach Deutsch (GHR) (Seminar)

Dozent/in: Svenja Frank, Ulrike Scharnowski, Nadine Studtmann

Termin:
Einzeltermin | Fr, 14.06.2024, 14:00 - Fr, 14.06.2024, 20:00 | C 7.013 Seminarraum
Einzeltermin | Sa, 15.06.2024, 10:00 - Sa, 15.06.2024, 16:00 | C 7.013 Seminarraum

Nachbereitung des Praxisblocks im Fach Deutsch (GHR) (Seminar)

Dozent/in: Johannes Ebel, Svenja Frank, Sven Erik Hansen, Pia Schmidt

Termin:
Einzeltermin | Fr, 21.06.2024, 14:00 - Fr, 21.06.2024, 20:00 | C 7.013 Seminarraum
Einzeltermin | Sa, 22.06.2024, 10:00 - Sa, 22.06.2024, 16:00 | C 7.013 Seminarraum

Begleitung des Praxisblocks im Fach Deutsch (G) (Seminar)

Dozent/in: Johannes Ebel, Svenja Frank, Sven Erik Hansen, Pia Schmidt, Ulrike Steierwald

Termin:
14-täglich | Donnerstag | 16:15 - 17:45 | 02.04.2024 - 05.07.2024 | C 5.325 Seminarraum | Bitte Raum nah an Gebäude 1 - Beginn in der ersten Semesterwoche

Begleitung des Praxisblocks im Fach Deutsch (HR) (Seminar)

Dozent/in: Svenja Frank, Ulrike Scharnowski, Ulrike Steierwald, Nadine Studtmann

Termin:
14-täglich | Freitag | 08:15 - 09:45 | 02.04.2024 - 05.07.2024 | C 1.312 Seminarraum | Bitte Raum nah an Gebäude 1 - Beginn in der ersten Semesterwoche
Einzeltermin | Fr, 19.04.2024, 14:00 - Fr, 19.04.2024, 18:00 | C 1.005 Seminarraum

Grundfragen des Erzählens 1 (Deu 110) (Seminar)

Dozent/in: Svenja Frank

Termin:
Einzeltermin | Sa, 20.04.2024, 10:00 - Sa, 20.04.2024, 17:00 | C 3.121 Seminarraum
Einzeltermin | Sa, 27.04.2024, 10:00 - Sa, 27.04.2024, 17:00 | C 3.121 Seminarraum
Einzeltermin | Sa, 25.05.2024, 10:00 - Sa, 25.05.2024, 17:00 | C 3.121 Seminarraum
Einzeltermin | Mo, 08.07.2024, 10:00 - Mo, 08.07.2024, 17:00 | C 5.325 Seminarraum | Modultagung

Inhalt: Was heißt Erzählen? Wann ist eine Erzählung fiktional? Wie können wir wissen, dass es einen fiktiven Erzähler im Text gibt? Wann erzählt doch die Autorin selbst? Im Zentrum des Seminars steht die intensive Auseinandersetzung mit grundlegenden Problemen der Erzähltheorie anhand von ausgewählten literarischen Beispielen. Nicht alle klassischen Begriffe der Erzähltheorie eignen sich in gleicher Weise, fiktionale Erzähltexte adäquat zu beschreiben. Im Seminar untersuchen wir die Schlüssigkeit und den Nutzen unterschiedlicher Herangehensweisen und Analysekategorien. Neuere Ansätze in der Erzähltheorie üben etwa Kritik an der Trennung zwischen Autor und Erzählerin als Grundsatz der Erzähltheorie (optional-narrator-theory), woraus sich vielfältige weitere Aufgaben und Fragen für die Literaturwissenschaft ergeben. Zum Beispiel werden wir erörtern, wann eine fiktionale Erzählung als unzuverlässig gelten soll und wie ein Erzähler nicht-fiktive Leser:innen adressieren kann. Die Fragen und Lösungsmöglichkeiten werden anhand der Analyse konkreter Romane und Romanauszüge (u.a. Hoppe: Iwein Löwenritter (2008), Hoppe (2012), Lehr: September. Fata Morgana (2011), Schachinger: Echtzeitalter (2023)) entwickelt. Das Seminar richtet sich somit besonders an Studierende, die sich für die intensive Analyse von literarischen Beispielen sowie die analytische Herangehensweise an Fragen und Lösungsfindungen interessieren. Eine Vorliebe für detailliertes Arbeiten und kreatives Denken ist von Vorteil.