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Veranstaltungen von Univ.-Prof. Dr. Jürgen Deller


Lehrveranstaltungen

Methoden der Personalauswahl für New Work - Neue Arbeit (Modul 2, Profil NewWork) (Vorlesung)

Dozent/in: Jürgen Deller

Termin:
wöchentlich | Montag | 10:15 - 11:45 | 04.04.2022 - 13.06.2022 | C 6.026
Einzeltermin | Fr, 24.06.2022, 12:15 - Fr, 24.06.2022, 18:15 | C 4.215

Inhalt: Diese Veranstaltung wird per ZOOM durchgeführt. Die Veranstaltung führt zunächst in die differentialpsychologischen Grundlagen der Personaldiagnostik ein. Menschen unterscheiden sich in Wahrnehmung und Verhalten voneinander. Diese Unterschiede erlauben es, für Menschen die für sie passenden Bewährungssituationen im Beruf zu identifizieren, Menschen und berufliche Anforderungen optimal zuzuordnen. Dies geschieht auf der Basis der Arbeits- und Anforderungsanalyse. Sie ist eine qualitätssichernde Grundlage einer Vielzahl arbeits- und organisationsbezogener Maßnahmen in der Personalpsychologie, insbesondere in der Personalauswahl, der Personalentwicklung und Leistungsbeurteilung. Auf der Grundlage dieser Analyse wird Schulers trimodales Verständnis der Personalauswahl vorgestellt. Die wichtigen Perspektiven sind neben eigenschafts- und simulationsorientierten Verfahren biografieorientierte Verfahren der Personalauswahl. Zudem wird in Qualitätsstandards der Personalauswahl eingeführt. Auf der Basis dieser Grundlagen erfolgt die Vorstellung der Hauptbestandteile von Gesprächen im Rahmen der Personalauswahl. Gespräche mit Bewerbern sind in der betrieblichen Praxis das wesentlichste Medium zur lnformationsübermittlung und um eine Entscheidungsgrundlage für die Auswahl zu erhalten. Dabei hat die Praxis gezeigt, dass trotz anderer und auch zum Teil besserer Instrumente, Gespräche fast immer geführt werden und nicht zu ersetzen sind. Aufgrund dieser Bedeutung empfiehlt es sich, Wege zu finden, den Kommunikationsprozess zwischen den beiden Beteiligten technisch und inhaltlich zu verbessern. Im Vordergrund des folgenden Teils der Veranstaltung steht daher die Gesprächsführung zwischen Vorgesetzten und potentiellen Mitarbeitern. Die Teilnehmer der Verstaltung lernen die wichtigsten Grundlagen für die Gesprächsführung kennen und üben in kleinen Gruppen intensiv die Durchführung, Beobachtung und Bewertung im Rahmen von Gesprächen der Personalauswahl. Für die Simulationen werden eigene Lebensläufe verwendet. In diesem Modul wird grundlegend die Bedeutung des Wandels der Arbeitswelt für die Anforderungen von Arbeitsplätzen behandelt. Eine besondere Rolle spielt hierbei die Arbeits- und Anforderungsanalyse für reale Arbeitsformen in der Welt des New Work. Es werden zudem eigenschafts-, simulations- und biografieorientierte Methoden der Personalauswahl behandelt. Dabei werden grundlegende wissenschaftliche Methoden und Theorien der Personalauswahl aus Diagnostik und Psychologie erörtert und deren praktische Umsetzung in studentischen Kleingruppen geübt. (Dieses Modul kann auch für das Komplementär-Profil „New Work – Implikationen für Personal und Führung“ genutzt werden.)

Global Leadership and International Human Resource Management (Seminar)

Dozent/in: Jürgen Deller

Termin:
wöchentlich | Montag | 08:15 - 09:45 | 04.04.2022 - 08.07.2022 | C 6.026

Inhalt: This course uses Starting literature: Dowling, Festing, Engle (2017), IHRM (7th ed.). Cengage Learning. (DFE) as starting literature for every topic. The class explores the importance of international business management in the context of international human resource management, including topics on culture, compensation and benefits, international organizations and their structures, international assignment management and the legal and regulatory considerations that global organizations face. This course will help students identify differences in operating a domestic versus and international business and how business practices will need to be adapted to operate successfully in foreign markets. The design of this class is a pilot to answer student calls for integrating an applied side to academic teaching. Therefore, we will pilot a cooperation with the consultancy Ernst & Young Global Limited. EY is one of the largest professional services networks in the world. Roughly 300,000 employees have generated a turnover of 37.2 billion US-$ in 2020. EY will provide insights from their service experience. They will present and are open for discussion. The second element in this scientist-practitioner model of learning will be you in covering the topics of this class. I invite you to include practitioners in your research and teaching as they are practitioner experts for their specific fields. It will be very important to understand their perspectives on our topics, the differences of international vs. domestic HRM, etc.

"Leuphana trifft Deutsche Bahn: Personalarbeit zwischen Unternehmen und Gesellschaft" (Seminar)

Dozent/in: Jürgen Deller

Termin:
Einzeltermin | Mo, 11.04.2022, 18:15 - Mo, 11.04.2022, 19:45 | C 6.026
Einzeltermin | Mo, 25.04.2022, 18:15 - Mo, 25.04.2022, 19:45 | C 6.026
Einzeltermin | Mo, 02.05.2022, 18:15 - Mo, 02.05.2022, 19:45 | C 6.026
Einzeltermin | Mo, 09.05.2022, 18:15 - Mo, 09.05.2022, 19:45 | C 6.026
Einzeltermin | Fr, 13.05.2022, 09:00 - Fr, 13.05.2022, 15:00 | extern | Exkursion Hamburg
Einzeltermin | Mo, 16.05.2022, 18:15 - Mo, 16.05.2022, 19:45 | C 6.026
Einzeltermin | Mo, 23.05.2022, 18:15 - Mo, 23.05.2022, 19:45 | C 6.026
Einzeltermin | Fr, 03.06.2022, 14:15 - Fr, 03.06.2022, 17:45 | C 6.026
Einzeltermin | Mo, 13.06.2022, 18:15 - Mo, 13.06.2022, 19:45 | C 6.026
Einzeltermin | Mo, 20.06.2022, 18:15 - Mo, 20.06.2022, 19:45 | C 6.026
Einzeltermin | Fr, 01.07.2022, 10:00 - Fr, 01.07.2022, 14:00 | C 14.103 | Exkursion fällt aus!

Inhalt: Diese Veranstaltung wird grundsätzlich per ZOOM durchgeführt. Einzelne Teile werden in Präsenz/hybrid durchgeführt. Relevanz Durch die sogenannten Megatrends wie demographischer Wandel, Digitalisierung und Globalisierung ergeben sich auf vielfältigen Ebenen neue Herausforderungen in der Arbeitswelt. Dies betrifft auch die DB Engineering & Consulting (DB E&C), ein Tochterunternehmen innerhalb des DB Konzerns, das in Deutschland insbesondere für die ingenieurtechnische Planung sowie die Bauüberwachung von Intrastrukturprojekten verantwortlich ist und zum überwiegenden Anteil Akademiker mit Ingenieurhintergrund beschäftigt. Innerhalb der E&C führen die genannten Trends unter Anderem zu digitaleren Arbeitsweisen, also zu einer veränderten Zusammenarbeit zwischen Führungskräften und Mitarbeitern und auch zwischen Kollegen. Der Einsatz neuer Technologien und Methoden erfordert zugleich neuen Kompetenzen in der Belegschaft. Außerhalb der E&C wird die Rekrutierung von durch die E&C gesuchten Profilen zunehmend schwieriger. Zugleich verfolgt das Unternehmen ehrgeizige Wachstumsziele und möchte bei einem stark wachsenden Gesamtmarkt seinen Marktanteil bei 33% stabilisieren. Erkenntnisinteresse Vor dem Hintergrund des gesellschaftlichen und insbesondere des Marktumfeldes gilt es innovative und konkrete Ideen zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit der DB E&C abzuleiten und zu entwerfen. Dabei gilt es Visionen zu entwickeln, insbesondere für die Anforderung an Führungskräfte oder Mitarbeitende und sich z.B. folgenden Fragestellungen zu widmen: - Welche Mitarbeitenden braucht die DB E&C in Zukunft? - Wie werden diese in Zukunft arbeiten? - Was müssen diese Mitarbeitenden und deren Führungskräfte können? Brauchen wir noch Bauzeichner und Ingenieure? Braucht es noch „klassische“ Führungskräfte? - Wie erreichen wir diese auf dem Bewerbermarkt? Was muss das Unternehmen anbieten, um Bewerber zu überzeugen und sie zu binden? Was erwarten zukünftige Mitarbeitende von Ihrem Arbeitgeber? - Welche Auswirkungen aus einer zunehmend digitalisierten Arbeitswelt ergeben sich auf Anzahl benötigter Mitarbeitenden? Wird Arbeit vielleicht durch Digitalisierung deutlich effizienter? Arbeitsaufgabe Die DB E&C hat bereits verschiedene Analysen zu Einzelaspekten der o.g. Fragestellungen durchgeführt. Zu verschiedensten Teilaspekten liegen bereits Daten vor. Gleichwohl fehlt noch das „Gesamtbild“, wie sich das Unternehmen für die Herausforderungen der Zukunft wappnen muss und welche Weichen kurz- und mittelfristig für einen gesicherten Unternehmenserfolg zu stellen sind. Hierfür könnten beispielsweise Marktanalysen, Betrachtung von Wettbewerben oder Benchmarks im In- und Ausland durchgeführt werden, aber auch Befragungen von unternehmensexternen (i.S.v. potenziellen Bewerbern) als auch Mitarbeitenden und Führungskräften des Unternehmens. Idealerweise werden aus den Ergebnissen Handlungsempfehlungen für das Unternehmen insgesamt oder HR konkretisiert. Diskussion und wissenschaftlicher Nutzen Der wissenschaftliche Wert besteht für die Studierenden in der praxisnahen Anwendung von Methoden wie Literaturrecherche oder quantitativen oder qualitativen Datenerhebungen. Darüber hinaus gilt es, die erhaltenen Ergebnisse kritisch in einen Kontext, wie den o.g. sogenannten Megatrends, einzuordnen und in der Praxis verwertbar zu interpretieren. Aus einem in der Presse häufig transportierten „Digitalisierung verändert Arbeit“ sollen ein konkretes Bild entworfen werden, das Betroffenheit des Unternehmens insgesamt sowie Auswirkungen auf Arbeitgeber und Arbeitnehmer hinreichend konkretisiert.

Leuphana trifft Goinger Kreis (GK): Personalarbeit zwischen Unternehmen und Gesellschaft (Seminar)

Dozent/in: Jürgen Deller

Termin:
Einzeltermin | Mo, 11.04.2022, 20:15 - Mo, 11.04.2022, 21:45 | C 6.026
Einzeltermin | Fr, 22.04.2022, 14:15 - Fr, 22.04.2022, 17:45 | C 6.026
Einzeltermin | Fr, 22.04.2022, 20:15 - Fr, 22.04.2022, 21:45 | C 6.026
Einzeltermin | Mo, 25.04.2022, 20:15 - Mo, 25.04.2022, 21:45 | C 6.026
Einzeltermin | Mo, 02.05.2022, 20:15 - Mo, 02.05.2022, 21:45 | C 6.026
Einzeltermin | Fr, 06.05.2022, 14:15 - Fr, 06.05.2022, 17:45 | C 4.215
Einzeltermin | Mo, 09.05.2022, 20:15 - Mo, 09.05.2022, 21:45 | C 6.026
Einzeltermin | Mo, 16.05.2022, 20:15 - Mo, 16.05.2022, 21:45 | C 6.026
Einzeltermin | Mo, 30.05.2022, 20:15 - Mo, 30.05.2022, 21:45 | C 6.026
Einzeltermin | Mo, 13.06.2022, 20:15 - Mo, 13.06.2022, 21:45 | C 6.026
Einzeltermin | Fr, 17.06.2022, 14:15 - Fr, 17.06.2022, 17:45 | C 4.215

Inhalt: Diese Veranstaltung wird grundsätzlich per ZOOM durchgeführt. Einzelne Teile werden in Präsenz/hybrid durchgeführt. Digitalisierung und Menschenbild Was bedeuten die Digitalisierung und Virtualisierung der Arbeitswelt für Führung, Zusammenarbeit und Arbeitsweisen? Welche Veränderungen sind durch die Gewohnheiten und Prägungen der nächsten Generation und künftiger Technologien zu erwarten? (Digitalisation and the concept of man What do digitalisation and virtualisation of the work environment mean for leadership, co-operation and ways of working? What changes can be expected from the habits of the next generation and future technologies?) Relevanz Die Digitalisierung gilt als einer der Megatrends unserer Zeit. Als Künstliche Intelligenz soll sie dazu beitragen, Probleme der Menschheit zu lösen. Gleichzeitig wird sie auch unsere Arbeitswelt verändern – man redet von Industrie 4.0 oder Arbeitswelt 2.0. Nicht nur soll die digitale Arbeitswelt schneller und fehlerbefreiter sein, sondern sie soll auch neue Formen der Beziehung zwischen den arbeitenden Menschen schaffen. So soll Personalauswahl vorurteilsfreier und objektiver werden. Führung und Zusammenarbeit sollen weniger von Hierarchie und Kontrolle und mehr von Autonomie und Vertrauen bestimmt sein. Arbeit soll von jedem Ort zu jeder Zeit möglich sein und nicht mehr an die physische Präsenz gebunden sein. Erkenntnisinteresse Bei näherer Beschäftigung ergeben sich Zweifel: Was ist die tatsächliche Basis von Künstlicher Intelligenz, Machine Learning oder Predictive Analytics? Inwieweit geben sie Raum für das Handeln von Menschen in einer offenen Zukunft? Wie veränderungsfähig ist eine Organisation, in der alle Parameter definiert sind? Gibt es tatsächlich weniger Hierarchie und mehr Autonomie, wenn Mitarbeiter durch Algorithmen und Virtual-Reality-Brillen bis ins Detail angeleitet werden? Welche Folgen für Innovation und Wohlbefinden hat es, wenn über längere Zeit kein direkter Kontakt mit Kollegen stattfindet? Stimmt es eigentlich, dass tatsächlich der größte Teil der Tätigkeiten unabhängig von Arbeitsorten ist und virtualisiert werden kann und muss? Arbeitsaufgabe Der Goinger Kreis hat sich mit diesen Fragen empirisch, inhaltlich und methodisch auseinandergesetzt und ist zu bestimmten Thesen gekommen. Zum einen können diese Ergebnisse inhaltlich und methodisch als Basis der Beschäftigung mit dem Thema „Digitalisierung und Menschenbild“ dienen. Zum anderen wäre es umgekehrt wertvoll, zu erfahren, inwieweit möglicherweise eigene Ergebnisse von der Altersstruktur der Menschen in Unternehmen beeinflusst sind und sich manche als Problem empfundene Befunde durch die andere Sozialisation der künftiger Beschäftigter verändern. Verändern kann dabei heißen, dass sie sich von selbst erledigen, aber auch, dass mit negativen Folgen gerechnet werden muss. Empirische Anteile in der Seminararbeit bestünden also nicht darin, noch einmal dieselben Zielgruppen zu befragen, mit denen dies bereits passiert ist, sondern vor allem jüngere oder sozial andersartige Gruppen, die bisher nicht im Fokus standen. Außerdem sollte untersucht bzw. antizipiert werden, was bestimmte Formen der Interaktion, der Auswahl, der Bewertung und Entscheidungsfindung sowie der Bindung bzw. Nicht-Bindung, die heute in sozialen Netzwerken oder der Plattformökonomie üblich sind, bedeuten, wenn sie auf Führung, Zu-sammenarbeit und Personalarbeit in Unternehmen übertragen würden. Diskussion und wissenschaftlicher Nutzen Die Diskussion bestünde inhaltlich darin, diese verschiedenen Blickwinkel zusammenzutragen und zu beleuchten. Der wissenschaftliche Wert besteht im methodenkritischen Umgang mit den verschiedenen Erkenntnisquellen sowie inhaltlich in der Frage, was von künftigen Beschäftigten und ihrem Umgang mit digitalen Instrumenten zu erwarten ist. Methodisch soll das Seminar dazu beitragen, gängige und immer wieder reproduzierte Meinungen zu hinterfragen. Es werden zum Beispiel Methoden vorgeführt, Ergebnisse von Befragungen nicht einfach für bare Münze oder gar als Handlungsauftrag zu nehmen, sondern kritisch zu beleuchten. Es wird aufgezeigt, wie scheinbar neutrale Algorithmen oder Befragungen selbst schon verdeckte Annahmen enthalten können. Unabhängig vom Thema wird durch das Seminar gezeigt, wie durch Empirie, Theorie und einem kritischen Umgang mit beidem bessere Einblicke gewonnen werden können.

IJMRWOP Master Thesis Info Sessions (Studienbegleitende Veranstaltung)

Dozent/in: Jürgen Deller, Michael Frese, Michael Gielnik, David Loschelder, Roman Trötschel, Laura Venz, Jakob Weers, Hong Zhang

Termin:
Einzeltermin | Di, 14.06.2022, 10:30 - Di, 14.06.2022, 11:00 | C 12.009 | Introduction with Jakob / Online via Zoom
Einzeltermin | Di, 14.06.2022, 11:00 - Di, 14.06.2022, 12:00 | C 12.009 | Valencia / Online via Zoom
Einzeltermin | Di, 14.06.2022, 12:30 - Di, 14.06.2022, 13:30 | C 12.010 | Maastricht / Online via Zoom
Einzeltermin | Di, 14.06.2022, 14:00 - Di, 14.06.2022, 15:30 | C 12.009 | Leuphana / Online via Zoom