Vorlesungsverzeichnis

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Lehrveranstaltungen

Confronting Contemporary Culture. (FSL-SpZ) (Profil NAS Modul 3) (Seminar)

Dozent/in: Maria Moss

Termin:
wöchentlich | Montag | 14:15 - 17:45 | 06.04.2020 - 10.07.2020 | C 4.111 | digitale Veranstaltung

Inhalt: In this seminar we will study various facets of eco critical expression. We will examine how different approaches - narrative and otherwise - reflect the way nature and environment in general as well as different environmental issues in particular (such as pollution, deforestation, and the loss of species) are dealt with in society. In order to do justice to the ethical and political dimensions of environmentalism, we will discuss current eco-critical hotspots in North America. Special attention will be given to the area of human-animal studies. Students will work on the final product (e.g. blog, photography, gardening, poetry, short story) in teams.

Einführung ins journalistische Arbeiten + Konzeption der Startwochenzeitung (Seminar)

Dozent/in: Christopher Piltz

Termin:
Einzeltermin | Sa, 25.04.2020, 10:00 - Sa, 25.04.2020, 18:00 | C 40.108 | digitale Veranstaltung
Einzeltermin | So, 26.04.2020, 10:00 - So, 26.04.2020, 18:00 | C 40.108 | digitale Veranstaltung
Einzeltermin | Sa, 16.05.2020, 10:00 - Sa, 16.05.2020, 18:00 | C 11.308 | digitale Veranstaltung
Einzeltermin | So, 17.05.2020, 10:00 - So, 17.05.2020, 18:00 | C 11.308 | digitale Veranstaltung
Einzeltermin | Sa, 04.07.2020, 10:00 - Sa, 04.07.2020, 18:00 | C 14.202 | digitale Veranstaltung
Einzeltermin | So, 05.07.2020, 10:00 - So, 05.07.2020, 18:00 | C 14.202 | digitale Veranstaltung

Inhalt: Der Fokus des Seminars liegt vor allem auf der Vermittlung journalistischen Handwerks. Die Studierenden erhalten einen Einblick in die Grundlagen des Journalismus: Wie recherchiert man für einen Artikel? Wie schreibt man einen Text flüssig und wie findet man seine eigene Sprache? Welche Mittel gibt es, einen Text zu strukturieren? Und, die Basis aller Artikel: Wie finde ich Themen und schaffe es, am Ende daraus eine Geschichte zu erzählen? Das Seminar setzt dabei vor allem auf praxisorientiertes Lernen. Die Studierenden sollen während und zwischen der Seminartage eigene Texte schreiben, von der Meldung übers Interview, einen Kommentar bis hin zum Porträt. Als Rahmen soll die Vorbereitung auf die Startwochenzeitung 2020 dienen - alle Teilnehmenden haben die Möglichkeit, anschließend auch an einem Aufbauseminar im Rahmen des Seminars "Journalistische Begleitung der Startwoche" teilzunehmen. Auf einer Exkursion in eine Redaktion bekommen die Studierenden zudem einen Einblick in den Arbeitsalltags eines Redakteurs.

FÄLLT AUS! Digitale Kulturen und Computergeschichte: Ein Ausstellungsprojekt in Lüneburg (Seminar)

Dozent/in: Jan Müggenburg, Martin Warnke

Termin:
14-täglich | Mittwoch | 10:15 - 11:45 | 15.04.2020 - 08.07.2020 | C 12.101 a
Einzeltermin | Sa, 18.04.2020, 13:00 - Sa, 18.04.2020, 17:00 | C 5.325
Einzeltermin | Sa, 09.05.2020, 13:00 - Sa, 09.05.2020, 17:00 | C 5.326
Einzeltermin | Sa, 06.06.2020, 13:00 - Sa, 06.06.2020, 17:00 | C 5.326

Inhalt: Im Rahmen des Seminars werden den Studierenden Kenntnisse über die Geschichte des Computers sowie die Problemstellungen seiner museologischen Inszenierung vermittelt. Gleichzeitig werden die Studierenden das Berufsfeld „Kurator*in für Technikmuseen“ theoretisch und praktisch kennenlernen. Neben der Lektüre von Texten zur Computergeschichte, Objektbiographie und Museologie wird das Seminar eine Exkursion zum Oldenburger Computermuseum (OCM) beinhalten.

FÄLLT AUS! Memory Lab: Musik und Erinnerungskultur (Projekt)

Dozent/in: Monika Schoop

Termin:
wöchentlich | Mittwoch | 12:15 - 13:45 | 08.04.2020 - 08.07.2020 | C 16.207
Einzeltermin | Mi, 22.04.2020, 13:45 - Mi, 22.04.2020, 17:00 | C 16.207
Einzeltermin | Fr, 05.06.2020, 13:00 - Sa, 06.06.2020, 20:00 | extern | Kulturzentrum MOTTE

Inhalt: DAS SEMINAR WIRD IM WINTERSEMESTER NACHGEHOLT! Die kritische Auseinandersetzung mit der Zeit des Nationalsozialismus ist zentraler Bestandteil historisch-politischer Bildung. Doch die Erinnerungsarbeit steht heute vor neuen Herausforderungen. Insbesondere die Tatsache, dass die Möglichkeit zur Durchführung von Zeitzeug*innengesprächen abnimmt und in absehbarer Zeit nicht mehr möglich sein wird, zeugt von der Notwendigkeit, neue Formen der Erinnerungsarbeit zu entwickeln. Gemeinsam mit dem DFG-Projekt „Sounding Memories", dem Hamburger Kulturzentrum MOTTE und der Gedenkstätte Ravensbrück planen wir in diesem Seminar ein 2-tägiges Memory Lab (05./06.06.2020), das Wissenschaftler*innen, Studierende, Pädagog*innen und Künstler*innen zusammenbringt und einen Austausch zu Theorie und Praxis aktueller und zukünftiger Erinnerungsarbeit anregen soll. Dabei wollen wir unter anderem den folgenden Fragen nachgehen: Wie können wir Erinnerungsarbeit zukünftig gestalten? Welche Rolle können künstlerische Formate, insbesondere Musik einnehmen? Wie gelingt es uns, nicht nur historische Fakten zu vermitteln, sondern auch eine Verbindung zur Gegenwart herzustellen? Die Teilnehmenden wirken bei der Planung, Durchführung und Dokumentation des Memory Labs mit. Sie übernehmen Aufgaben in der PR und Veranstaltungsorganisation und haben eine aktive Rolle in der inhaltlichen und didaktischen Ausgestaltung des Programms. Geplant ist unter anderem die Konzeptionierung und Durchführung von drei Kurzworkshops, für die die Teilnehmenden musikalische und historische Quellen zu verschiedenen Themenschwerpunkten aufbereiten (z. B. Verfolgung der Sinti & Roma, jüdische Geschichte und Jugendwiderstand). In einer Dokumentation werden schließlich Ideen für die Nutzung von künstlerischen Formaten in der Erinnerungsarbeit gesichert. Diese soll den Grundstein für die Entwicklung konkreter Materialien und Methoden dienen, die in der Bildungsarbeit eingesetzt werden können.

Festivalorganisation und -kommunikation – Sommerliche Musiktage Hitzacker (Seminar)

Dozent/in: Selke Harten-Strehk

Termin:
Einzeltermin | Fr, 22.05.2020, 16:00 - Fr, 22.05.2020, 19:00 | C 40.165 | digitale Veranstaltung
Einzeltermin | Sa, 23.05.2020, 10:00 - Sa, 23.05.2020, 19:00 | C 40.165 | digitale Veranstaltung
Einzeltermin | So, 24.05.2020, 10:00 - So, 24.05.2020, 18:00 | C 40.165 | digitale Veranstaltung

Inhalt: Festivals sind aus der Kulturszene nicht mehr wegzudenken: Landauf, landab werden in allen musikalischen Genres abwechslungsreiche Veranstaltungen in wenigen Tagen komprimiert, aber auch in einer oder mehrere Wochen gebündelt. Die „Sommerlichen Musiktage Hitzacker“ ragen in der Festivalszene „Musikland Niedersachsen“ als seit 1946 ganz besondere Kammermusik-Institution heraus, wagen sie doch jedes Jahr auf’s Neue die ungewöhnliche Kombination aus Tradition und Innovation. Das Seminar möchte einerseits den Prozess der Projektplanung veranschaulichen und dabei einen kritischen Blick auf die Anwendung (realitätstauglicher?) Theorien auf die Praxis werfen und andererseits auf die konkrete Durchführung vorbereiten. Praktische Übungen und die Begegnung mit professionellen Kulturschaffenden bereichern das Seminar über die theoretische Auseinandersetzung hinaus. Themen: Organisationsformen von Musikfestivals; Festivalkommunikation in Print- und Online-Publikationen; Musikvermittlung durch Künstler und Externe; Publikumsgewinnung; Festivalpersonal; Finanzierung, Förderstrukturen und Sponsoring. Das Seminar findet blockweise an zwei Wochenenden statt. Bewerbungen für die (geringfügig vergütete) Mitarbeit während des Festival-Sommers (Arbeitszeit: 27.Juli -10. August 2020) können im Laufe des ersten Seminarwochenendes eingereicht werden.

Gedenken gestalten (Seminar)

Dozent/in: Julia Puth

Termin:
14-täglich | Montag | 14:15 - 17:45 | 06.04.2020 - 10.07.2020 | C 14.202 | digitale Veranstaltung / Bitte unbedingt Beginn 1. Semesterwoche

Inhalt: Im Sommer 2019 hat die Hamburger Bezirksversammlung Mitte über einen Antrag entschieden, in dem die Umbenennung eines Teilstücks der Halskestraße im Stadtteil Billwerder-Moorfleet und die Unterstützung eines Gedenkortes beschlossen wurde. Hintergrund ist ein neonazistischer Brandanschlag im Jahr 1980, bei dem zwei junge Männer, die aus Vietnam nach Hamburg geflüchtet waren, ums Leben kamen. Die „Initiative für ein Gedenken an Nguyễn Ngọc Châu und Đỗ Anh Lân“ setzt sich seit Jahren dafür ein, diesen ersten dokumentierten rassistischen Mord in der Geschichte der Bundesrepublik aus dem Vergessen ins öffentliche Bewusstsein zurückzuholen und der beiden Opfer in würdiger und angemessener Form zu gedenken. Mit dem Beschluss der Bezirksversammlung wird einer erster konkreter Schritt dazu ermöglicht. Im Seminar werden die Studierenden in Kooperation mit der Initiative Konzepte entwickeln, die die Realisierung eines Gedenkort für Nguyễn Ngọc Châu und Đỗ Anh Lân begleiten. Hier können sowohl Fragen der Gestaltung als auch der Vermittlung im Fokus stehen.

Hannah Arendts Politische Philosophie (Seminar)

Dozent/in: Steffi Hobuß

Termin:
wöchentlich | Montag | 08:15 - 09:45 | 06.04.2020 - 10.07.2020 | C 14.202 | Digitale Veranstaltung

Inhalt: Hannah Arendt hat sich als politische Philosophin mit systematischer Philosophie, der politischen Geschichte, der Geistesgeschichte, Theorien der Revolution, Theorien der Staatsbürgerschaft und der Migration und mit dem Totalitarismus beschäftigt. Im Seminar wollen wir unterschiedliche Texte und Textauszüge aus ihrem Werk ausführlich interpretieren, diskutieren und auf aktuelle Fragen beziehen. Darüber hinaus werden wir praktische Planungen für einen Workshop mit Heidrun Friese und Ulrike Guérot vornehmen; für Interessierte kann die Arbeit fortgesetzt werden mit der Entwicklung eines Formats für die Utopiekonferenz 2020.

Kuratieren digitaler Ausstellungen (Projekt)

Dozent/in: Ingrid Leonie Severin

Termin:
Einzeltermin | Fr, 17.04.2020, 12:15 - Fr, 17.04.2020, 15:45 | digitale Veranstaltung
14-täglich | Freitag | 12:15 - 15:45 | 24.04.2020 - 10.07.2020 | C 12.001 | digitale Veranstaltung

Inhalt: ** Aufgrund der kaum abzuschätzenden Entwicklung sind Gruppenarbeiten im Sommersemester nicht planbar. Das Seminar wird trotzdem, wenngleich in veränderter und bislang unerprobter Form durchgeführt. Das Seminar findet weiterhin an den vorgesehenen Terminen in MOODLE statt. ** Themen unter Seminarinhalt. Das Aufgabenspektrum kuratorischer Arbeit hat sich in den letzten Jahren durch Digitalisierung und Globalisierung massiv verändert. Was ist kuratorische Arbeit heute in Zeiten der digitalen Veränderung? Was ist digitales Kuratieren? Was sind die Parameter einer Online-Ausstellung. Im Seminar sollen diese Fragen im Zentrum stehen, und die Praxis des Kuratierens im digitalen an einer Online-Ausstellung erarbeitet werden. Welche Anforderungen werden im digitalen Handlungsfeld gestellt.

Musik-Kultur-Vermittlung (Projekt)

Dozent/in: Michael Ahlers

Termin:
wöchentlich | Montag | 12:15 - 13:45 | 06.04.2020 - 10.07.2020 | C 16.310 | digitale Veranstaltung

Inhalt: Im Kurs werden populäre Musik-Kulturen sowie Nischen-Musik-Kulturen gemeinsam mit lokalen oder regionalen Musiker*innen erschlossen und gemeinsam Vermittlungsstrategien sowie Publika identifiziert, welche durch die Produktionsartefakte oder performative Ansätze adressiert werden. Diese Bausteine werden den Akteur*innen zur weiteren Nutzung überlassen.

Welt-Bilder: Klischees und Stereotypen in Reisereportagen (Seminar)

Dozent/in: Karsten Eichner

Termin:
Einzeltermin | Sa, 13.06.2020, 10:00 - Sa, 13.06.2020, 17:00 | C 14.001 | digitale Veranstaltung
Einzeltermin | So, 14.06.2020, 10:00 - So, 14.06.2020, 15:00 | C 14.001 | digitale Veranstaltung
Einzeltermin | Sa, 01.08.2020, 10:00 - Sa, 01.08.2020, 17:00 | W 201 | digitale Veranstaltung
Einzeltermin | So, 02.08.2020, 10:00 - So, 02.08.2020, 15:00 | W 201 | digitale Veranstaltung

Inhalt: Freundliche Eingeborene, kaffeebraune Schönheiten, dienstbare Geister... Klischees und Stereotypen durchziehen seit jeher Reisereportagen und Reiseberichte, und ebenso unterschiedlich sind die prägenden Weltbilder der Autoren - von eurozentiert oder USA-fixiert über dandyhaft-überlegen bis hin zu latent rassistisch. Das Seminar beleuchtet anhand von deutsch- und englischsprachigen Texten, wie selbst Großmeister der Reisereportage wie Mark Twain oder Egon Erwin Kisch ganz bewusst ihre eigene Färbung und ihr eigenes Weltbild in die Texte einfließen ließen, und welche Klischees sich auch in aktuellen Reisereportagen wiederfinden. In vielen praktischen Schreibübungen lernen die Teilnehmer, Themen zu planen und von verschiedenen Seiten zu beleuchten, den eigenen Standpunkt kritisch zu hinterfragen, die geeignete Form und Perspektive zu wählen und beim Schreiben nicht in die "Klischee-Falle" zu tappen. Ein starker Fokus des Kurses liegt dabei auf schreibpraktischen Übungen.