Vorlesungsverzeichnis

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Lehrveranstaltungen

Marketingmanagement und Konsumentenpsychologie (Seminar)

Dozent/in: Kerstin Brockelmann

Termin:
wöchentlich | Mittwoch | 14:15 - 15:45 | 18.10.2021 - 02.02.2022 | W 130a Edulab | Online-Veranstaltung

Inhalt: Das Seminar vermittelt mit Fokus auf betriebswirtschaftliche Zusammenhänge und Markt- und Konsumentenpsychologische Ansätze einen interdisziplinären Überblick zum Marketingmanagement. Entlang des Marketingmanagementprozesses werden u.a. Käuferverhalten, Marketingforschung, Marktsegmentierung, Marketingstrategien sowie -instrumente, entsprechende Implementierung sowie das Marketingcontrolling thematisiert. Fokus bildet die anwendungsorientierte Vermittlung von Methoden zur gezielten Konsumentenbeeinflussung.

Möglichkeits(t)räume - städtischer Platz als Bühne Explorative Kohlezeichnung als Methode der kunstbasierten Nachhaltigsforschung (Seminar)

Dozent/in: Jan Helbig

Termin:
wöchentlich | Montag | 10:15 - 11:45 | 18.10.2021 - 04.02.2022 | C 14.204

Inhalt: Möglichkeits(t)räume - städtischer Platz als Bühne Explorative Kohlezeichnung als Methode der kunstbasierten Nachhaltigsforschung Im Seminar wird der städtische Platz in seiner Funktion als Bühne öffentlicher Aktivitäten auf Qualitäten der Nachhaltigkeit untersucht. Hierbei kommt die zunächst gemeinsam erarbeitete und erprobte künstlerisch-explorative Kohlezeichnung als Methode für die kunstbasierte sensorische Nachhaltigkeitsforschung zum Einsatz. Durch die Ausrichtung auf den öffentlichen städtischen Platz als Explorationsfeld erfährt in diesem Ansatz die konventionelle Verwendung der Zeichenkohle eine Erweiterung. Mittels interventionistischer Workshops, bspw. der Erstellung von Frottagen in Gruppen auf Großformaten, zeichnerischen Gemeinschaftsarbeiten und/oder objekthaften Installationen, wird der städtische Platz zur künstlerischen Bühne. Bei der Entwicklung konkreter individueller Fragestellungen für Intervention und Begegnung wird die Methode der Offenen Form einbezogen und kann im Zuge des Projektprozesses auch zum Impulsgeber für nachhaltige Transformationen werden. Der Seminarleiter und Künstler Jan Helbig bezeichnet die grundlegende Methode seiner prozesshaften Malerei als Strategie der Offenen Form. Im bewussten Verzicht auf Vorplanungen findet er das Bild in der Suchbewegung. Die dabei miteinander in Dialog tretenden Formen kommunizieren malerisch durchlässig, indem sie das Eigene bewahren und zugleich offen für die Botschaft benachbarter Formen bleiben. Leitung: Angeleitet wird das Seminar von dem diplomierten Künstler Jan Helbig - freischaffender Künstler in den Feldern Malerei und Performance sowie Entwickler der künstlerischen Strategie der Offenen Form und Gastdozent Dr. Matthias Kulcke - Lehrender im Architekturentwurf an der HafenCity Universität Hamburg, Bühnenbildner und Raumgestalter.

Speculative Worldbuilding – Wie man transformative Zukünfte entwerfen und kommunizieren kann (Seminar)

Dozent/in: Christian Grünwald, Max Irmer

Termin:
Einzeltermin | Fr, 22.10.2021, 14:15 - Fr, 22.10.2021, 19:45 | C 16.129
Einzeltermin | Sa, 23.10.2021, 08:15 - Sa, 23.10.2021, 15:45 | C 16.129
Einzeltermin | Fr, 14.01.2022, 14:15 - Fr, 14.01.2022, 19:45 | C 16.129
Einzeltermin | Sa, 15.01.2022, 08:15 - Sa, 15.01.2022, 15:45 | C 16.129

Inhalt: „Futures Literacy“, die bewusste Auseinandersetzung mit möglichen Zukünften, gilt als eine der Kernkompetenzen des 21. Jahrhunderts. Aber wie kann man die Zukunft erforschen, verstehen und sogar noch proaktiv gestalten und kommunizieren? Ist das überhaupt möglich und sinnvoll? Diese Fragen werden im Rahmen des Seminars exemplarisch an verschiedenen Methoden der Zukunftsforschung diskutiert. Dabei nimmt die Entwicklung von eigenen Welten, die bewusst spekulativ sind, eine zentrale Rolle ein: Die Teilnehmenden entwerfen wissenschaftlich fundiert Zukunftsbilder, reflektieren diese kritisch und lernen, wie man komplexe Inhalte – Zukunft ist qua Definition komplex – verständlich kommunizieren kann. Der methodische Schwerpunkt liegt auf Design Fiction, Worldbuilding und Futures Wheels. Diese ergeben miteinander kombiniert einen starken prospektiven Mehrwert. Die Methode des Design Fiction versucht durch spekulatives Design Lösungswege für komplexe zukünftige Problemstellungen aufzuzeigen – und transformative Zukunftswelten mithilfe von tangiblen Zukunftsartefakten zu gestalten. Dabei sollen auch ganz bewusst Elemente des Science Fiction als Inspirationsquelle genutzt werden. Die Methode der Futures Wheels helfen, diese Zukunftswelten systemisch zu durchdenken. Das Seminar bewegt sich an der Schnittstelle von wissenschaftlicher Zukunftsforschung, strategischem Design, Innovationsmanagement und Foresight. Neben der Vermittlung von Grundsätzen der wissenschaftlichen Zukunftsforschung steht auch die Vorstellung des Berufs- und Arbeitsfeldes Foresight, also zukunfts- und innovationsorientierte Strategieberatung, im Mittelpunkt.

Spiritualität und Wissenschaft (Seminar)

Dozent/in: Ralf Schottke

Termin:
wöchentlich | Montag | 18:15 - 21:45 | 18.10.2021 - 04.02.2022 | W HS 3

Inhalt: Anlass des Seminars: Veränderte Denkweisen als Voraussetzung für inter- und transdisziplinäre Modellbildungen im 21. Jhdt. Unsere westliche Gesellschaft hat sich seit dem 16.Jhdt. immer weiter von der Natur und einer ganzheitlichen mit Ratio und Intuition wahrnehmenden Welt entfernt. Die Naturwissenschaften beginnend mit Kopernikus (1543 +), Keppler 1630+), Galilei 1641+), Newton (1726 +)usw. dominieren die Denkweise der westlichen Welt bis heute. Besonders hervorzuheben sind hierbei abstrakte mathematische und von der Logik getragene Modellbildungen, die von Axiomen ausgehen und einer inneren widerspruchsfreien Logik folgen. Die Klärung von Ursache und Wirkung der gemessenen Welt sind die entscheidenden wissenschaftlichen Methoden für die Naturwissenschaft. Diese Denkweise, die auch als Weltbild bezeichnet werden kann, hat den wirtschaftlichen Aufstieg der westlichen Welt bewirkt und hatte damit auch ihren guten und richtigen Zweck. Die daraus entstehenden Denkweisen – Erklärung der materiellen Welt durch abstrakte Modellbildungen, die an den Beweis anknüpfen – haben aber zu einer reduzierten Bedeutung der Intuition, also der Wahrnehmung unseres Inneren geführt. Wir haben uns auch von der Natur entfernt und sind eher zu Ausbeutern der Natur geworden. Diese Denkweise verbunden mit der herrschenden Auffassung, auch die Probleme der Menschheit könnten vorrangig mit naturwissenschaftlichen Methoden gelöst werden, hat die Ratio gegenüber der Intuition in übergeordnete Position gebracht. Damit historisch einhergehend ist eine Trennung von Staat und Kirche sowie ein Verlust der Bedeutung der Kirchen. Nach der Stärkung der Ratio und der Schaffung einer monetärere Unabhängigkeit der westlichen Gesellschaften von der Umwelt in dem letzten Jahrhundert gilt es nunmehr m.E., sich stärker der Intuition, dem Inneren zuzuwenden. Das Innere hat für mich mit Geist, Intuition, Spiritualität und Gefühl zu tun. Insofern gilt es, sich mit dem Verhältnis zwischen äußerer und innerer Wahrnehmung auseinander zu setzen. Zu diesem Thema gehört auch, sich der Diskussion zu stellen, welche Rolle die christliche Theologie spielt. Dieses muss und soll in dieses Seminar integriert werden. Spiritualität und Wissenschaft sind die äußeren intellektuellen Erscheinungsformen dieses Spannungsfeldes. Die Besonderheit ist hierbei, dass an der Schnittstelle zum Inneren die Spiritualität hinsichtlich einer neuen möglichen Denkweise die naturwissenschaftliche Denkweise ergänzen soll. Es geht somit nicht um alternativen, sondern um Ergänzung und ganzheitliche Denkweisen. Es werden in diesem Seminar auch die methodischen Grundsätze in den Geisteswissenschaften andiskutiert. Die naturwissenschaftlichen und geisteswissenschaftlichen Ansätze können sich durchaus ergänzen auch wenn sie teilweise auf Grund der unterschiedlichen Zielsetzungen als komplementär bezeichnet werden können. Eine besondere Rolle spielen hierbei die Perspektiven, die auf Lehr- und Forschungsfragen angewendet werden. Sind Geistes- und Naturwissenschaften sowie subjektive und objektive (normative) Perspektiven kombinierbar?

The psychology of joint decision-making in social conflicts and negotiations (Profile PsyWi, Module 3) (FSL) (Vorlesung)

Dozent/in: Hong Zhang

Termin:
wöchentlich | Mittwoch | 14:15 - 15:45 | 18.10.2021 - 04.02.2022 | C HS 4 (Umbau HS-Gang bis 31.12.22) S. Kommentar

Inhalt: The Psychology of Joint Decision Making in Social Conflicts and Negotiations is a course that provides students with general knowledge of psychological processes in conflict management. In this course, you will explore the major factors underlying people’s behaviors in joint decision making. Why we engage in negotiations? How do our cognition, motivation, and emotion affect our perceptions? How these perceptions drive our behaviors and influence our negotiation outcomes? Why negotiators frequently “leave the money on the table?” Are there any strategies or tactics to improve negotiators’ performance and results? The course will cover empirical research on negotiations and conflict management from a psychological perspective and will reflect on contextual factors that shape negotiations. Negotiation simulations will also be included in the course to provide students with better insights into the influences of psychological factors on their perceptions and decisions.