Leben und Schreiben im Krieg – Stimmen aus der Ukraine – Jurij Durkot 

22. Apr

Heinrich Heine-Haus, Literaturbüro Lüneburg I Free entry

Wed. 22. April 2026. 7:30 pm

Seit dem Angriff Russlands am 24. Februar 2022 befindet sich die Ukraine im Krieg und kämpft um ihre Existenz. 2014 hatte sich die Bevölkerung für eine Fortsetzung der Westorientierung ausgesprochen. Daran hält sie bis heute unter großen Kraftanstrengungen und Opfern fest. Publizistinnen und Publizisten berichten in den verbündeten Staaten Europas vom Leben und Schreiben im Krieg.

Jurij Durkot. Jg. 1965. Journalist, Übersetzer, Dolmetscher, Schriftsteller. Studierte Germanistik. Von 1995 bis 2000 Pressesprecher der ukrainischen Botschaft in Deutschland. Danach Tätigkeit als freier Journalist, Publizist, Übersetzer und Produzent tätig. Übersetzt die Romane von Serhij Zhadan sowie Gedichte von Viktoria Amelina (1986-2023) ins Deutsche. Seit dem 24. Februar 2022, dem ersten Tag des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine, schreibt Juri Durkot ein Kriegstagebuch, das in der Tageszeitung Die Welt veröffentlicht wird.

Chaired by Rebecca Harms and Prof. Sven Kramer

An event series by the Institute of History and Literary Cultures

Language: German