Aktuelles
Under Pressure
Ein Steinway Prizewinner Konzert mit Johannes Obermeier
Im Sommersemester 2026 findet zum dritten Mal eine Kooperation mit Steinway & Sons im Rahmen der Steinway Prizewinner Konzerte statt. Gemeinsam mit Johannes Obermeier (Preisträger beim ARD-Musikwettbewerb) und einem Seminar im Komplementärstudium ist ein einzigartiges Konzertformat entstanden:
Unter dem Titel “Under Pressure” widmeten sich die 25 Studierenden dieses Semester dem Thema Leistungsdruck – eine Erfahrung, die nicht nur den musikalischen Profialltag, sondern auch das Studium und den Berufsalltag prägen.
©Leuphana Concert Lab I Johannes Obermeier
UNDER PRESSURE
09. Juli 2026
Einklang 18:30 Uhr - Ab einer Stunde vor Konzertbeginn laden wir Sie herzlich zum gemeinsamen Einklang ein.
Konzertbeginn 19:30 Uhr
Auditorium im Zentralgebäude der Leuphana Universität
In Kleingruppen haben die Studierenden alle Facetten dieses Abends selbst erarbeitet: von der dramaturgischen Musikauswahl über innovative Raumkonzepte bis hin zur direkten Interaktion mit dem Publikum.
Da die Plätze begrenzt sind, bitten wir um eine Anmeldung mit gesondertem Link.
Hier geht es zu unseren bisherigen Steinway-Kooperationen.
Ansprechpartnerin: Lea Jakob
Projektleitung: Prof. Dr. Sigrid Bekmeier-Feuerhahn
Kursangebot im SoSe 2026
Artistic Citizenship und neue Ansätze in der Konzertgestaltung: Ein Konzertlabor mit Steinway & Sons
In diesem transdisziplinären Seminar kooperiert das Leuphana Concert Lab erneut mit Steinway & Sons (Schau dir ein vergangenes Projekt an!), um gemeinsam mit einer*m Steinway Prize Winner als Partnermusiker*in zu erforschen, wie gesellschaftliche Themen musikalisch inszeniert werden können. Im Mittelpunkt steht das Konzept des Artistic Citizenship: Wir hinterfragen die Rolle und Verantwortung von Musiker*innen in der heutigen Gesellschaft und suchen nach künstlerischen Wegen, um aktuelle Herausforderungen greifbar zu machen.
In diesem Semester widmen wir uns dem Themenschwerpunkt “Leistung und Leistungsdruck”, welcher in Kleingruppen in konkrete Konzertplanungen wie Dramaturgie, Publikumsinteraktion und Raumgestaltung übersetzt wird. Unser konzipiertes Format wird am Ende des Semesters zweimal öffentlich aufgeführt – im Libeskindbau sowie an einer Off-Spielstätte bzw. in abgewandelter Form im öffentlichen Raum.
Zusätzlich gestalten die Studierenden ein interdisziplinäres Begleitprogramm (z. B. via interaktivem Programmheft, Ausstellung oder Videoinstallation) und treten in den direkten Dialog mit den Besucher*innen, um Feedback zur Vermittlungsarbeit einzuholen, z. B. in Form von moderierten Publikumsgesprächen. Das Seminar steht Studierenden aller Fachrichtungen offen und erfordert keine Vorkenntnisse.
Musikvermittlung 2.0: Seminar mit dem Ensemble Resonanz und der Elbphilharmonie Hamburg
Dieses Seminar bietet eine vergleichende Analyse zweier Vorreiter der Klassikszene: dem demokratisch organisierten Ensemble Resonanz und der weltweit renommierten Elbphilharmonie Hamburg. Wir untersuchen, wie sich interne Organisationsformen im künstlerischen Handeln widerspiegeln und welche zentrale Rolle die Musikvermittlung als Medium gesellschaftlicher Teilhabe spielt.
Wie schaffen es diese Institutionen, immer „am Ball“ zu bleiben und neue Impulse für die Szene zu setzen? Die theoretische Auseinandersetzung wird durch Einblicke in die Praxis erweitert: Das Seminar beinhaltet Exkursionen zu Konzerten und Hörstunden in Hamburg im Mai 2026, bei denen die Studierenden die Arbeit der Organisationen live erleben können.
Forming an Artist-Musician Identity Through Societal Transformation (Seminar in Englisch)
Dieser Kurs lädt die Studierenden dazu ein, die Schnittstelle zwischen künstlerischer Identität und sozialer Verantwortung zu erkunden. In einer Zeit des gesellschaftlichen Wandels untersuchen wir durch praktisches Experimentieren, wie musikalische und interdisziplinäre Ausdrucksformen drängende Themen wie Nachhaltigkeit, Migration oder KI greifbar machen können.
Die Studierenden arbeiten kollaborativ an der Schnittstelle von Kuration, Forschung und Produktion, um gemeinsam mit einem Flamenco-Kollektiv ein interaktives Konzertlabor zu entwerfen. Ziel ist es, innovative Dramaturgien und Formate der Publikumsbeteiligung zu testen und die Rolle der Künstler*innen in Transformationsprozessen kritisch zu reflektieren. Das Seminar schließt mit einer öffentlichen Präsentation des entwickelten Konzertformats ab.