Vorlesungsverzeichnis

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Veranstaltungen von Prof. Dr. Sven Kramer


Lehrveranstaltungen

Einführung in die kulturwissenschaftliche Literaturwissenschaft (Vorlesung) (Vorlesung)

Dozent/in: Sven Kramer

Termin:
wöchentlich | Dienstag | 16:15 - 17:00 | 06.04.2020 - 10.07.2020 | C 14.006

Inhalt: Das Modul ›Einführung in die kulturwissenschaftliche Literaturwissenschaft‹ besteht aus einer Vorlesung und zwei Seminaren.

Einführung in die kulturwissenschaftliche Literaturwissenschaft I (Seminar)

Dozent/in: Sven Kramer

Termin:
wöchentlich | Dienstag | 17:15 - 18:45 | 06.04.2020 - 10.07.2020 | C 14.006

Inhalt: Ausgehend von Kleists Erzählung »Die Verlobung in St. Domingo« werden Arbeitsweisen und theoretische Perspektivierungen der kulturwissenschaftlich ausgerichteten Literaturwissenschaft thematisiert und diskutiert. Neben Theorien, wie etwa der Erzähltheorie, und Perspektivierungen, darunter produktions-, rezeptions- oder werkorientierte Ansätze, wird es um Kontextualisierungen von Kleists Text in aktuellen Debatten gehen. Ein Schwerpunkt liegt auf postkolonialen Fragestellungen. In diesem Zusammenhang wird auch auf das Thema Rassismus in der Literatur eingegangen werden. Das Modul ›Einführung in die kulturwissenschaftliche Literaturwissenschaft‹ besteht aus einer Vorlesung und zwei Seminaren.

Die DDR in der Literatur der Berliner Republik (Seminar)

Dozent/in: Sven Kramer

Termin:
wöchentlich | Donnerstag | 14:15 - 15:45 | 06.04.2020 - 10.07.2020 | C 5.311
14-täglich | Donnerstag | 18:15 - 19:45 | 06.04.2020 - 10.07.2020 | C 5.311

Inhalt: In der Literatur lebt die DDR weiter, obwohl sie in der Realität schon seit dreißig Jahren nicht mehr existiert. Das Seminar thematisiert die Erinnerung an diesen Staat. Welche Formen nimmt sie in der Literatur an? Welchen Wandlungen ist ihre Darstellung unterworfen? Im Ensemble jener Kräfte, die die Erinnerungsbilder an den untergegangenen Staat prägen, nimmt die Literatur eine wichtige Stellung ein. Romane wie »Stille Zeile Sechs« von Monika Maron, »Der Turm« von Uwe Tellkamp oder »Kruso« von Lutz Seiler haben Debatten ausgelöst und die kulturelle Erinnerung an die DDR mitgeprägt. Dabei greift die Literatur oft Themen auf, die in den politischen Diskursen vernachlässigt werden. Diesen literarischen Gegenstrom der Erinnerung wird die Arbeit im Seminar ins Zentrum rücken.

Die Shoah im Film (Vorlesung)

Dozent/in: Sven Kramer

Termin:
wöchentlich | Mittwoch | 12:15 - 13:45 | 06.04.2020 - 10.07.2020 | C 40.108 | digitale Veranstaltung

Inhalt: Die Ermordung der europäischen Juden wurde schon seit den 1940er Jahren in Dokumentar- und Spielfilmen ins Bild gesetzt. Seither hat sich die Darstellung vielfach verändert. An den Veränderungen können die Wendungen entziffert werden, die in verschiedenen Gesellschaften im Zusammenhang mit der Erinnerung an die Shoah auftraten. Die Vorlesung möchte diese Veränderungen durch die Jahrzehnte hindurch sowohl im Dokumentar- als auch im Spielfilm verfolgen und an Beispielsequenzen erläutern. Sie strebt einen Überblick über die filmische Erinnerung an dieses historisch zentrale Ereignis des 20. Jahrhunderts an und legt dabei einen Fokus auf die im deutschsprachigen Bereich produzierten Filme. Ergänzung 23.3.2020: Wegen der Corona-Krise wird die Lehrveranstaltung anders als geplant stattfinden. Solange keine Präsenzlehre möglich ist, sollen die Sitzungen über den Videokonferenzanbieter Zoom gestreamt werden. Die technischen Möglichkeiten werden von der Universität gerade geschaffen. Da die Bibliotheken geschlossen haben, verändern sich auch die Vorbereitungsmöglichkeiten des Leiters der Lehrveranstaltung. Weder Filme noch Bücher noch PDFs können in dem normalerweise verfügbaren Maße herangezogen werden. Deshalb wird die Vorlesung einen größeren Akzent auf die verfügbaren Ressourcen legen und an weniger Filmen als ursprünglich geplant vor allem problemorientiert vorgehen.

Lager und Literatur (Seminar)

Dozent/in: Sven Kramer

Termin:
wöchentlich | Dienstag | 12:15 - 13:45 | 06.04.2020 - 10.07.2020 | C 5.325 | digitale Veranstaltung, Seminarsitzungen über ZOOM

Inhalt: Im ausgehenden 19. Jahrhundert entstand mit dem Konzentrationslager ein neuer Typ der Internierung, der im 20. vielfach ausdifferenziert wurde. Die extreme Variante stellten die nationalsozialistischen Todeslager dar. Mit ihnen wird sich das Seminar jedoch nur am Rande beschäftigen. Im Zentrum soll die Überlegung einiger Kulturtheoretiker stehen, dass die Moderne sich mit dem Typus des Lagers eine ihr gemäße Herrschaftsform geschaffen habe. Das soll an den Lagern in den sozialistischen Staaten geprüft werden, vor allem am GULAG in der UdSSR. Seit die Archive geöffnet sind, wurde der GULAG eingehender erforscht. Literarische Texte trugen seit jeher zur kulturellen Überlieferung der Lagererfahrung bei; bis heute prägen sie wesentlich ihr Bild. Von Texten wie denen von Horst Bienek, Imre Kertesz, Arthur Koestler, Steffen Mensching, Herta Müller, Angelika Rohr, Warlam Schalamow und Ilija Trojanow geht das Seminar aus. Es kontextualisiert sie historisch, soziologisch, ästhetisch und kulturtheoretisch.

Promotionskolloquium PLG (Kolloquium)

Dozent/in: Sven Kramer, Emer O'Sullivan

Termin:
Einzeltermin | Fr, 26.06.2020, 12:00 - Fr, 26.06.2020, 18:00 | C 5.325

Inhalt: Im Promotionskolloquium für Philosophie, Literatur und Geschichte präsentieren Promovierende des Forschungskollegs für Philosophie, Literatur und Geschichte ihre Projekte und diskutieren sie in einem darauf folgenden Gespräch mit den Teilnehmenden des Kollegs. Dabei profitieren sie von der interdisziplinären Zusammensetzung des Kollegs.