Vorlesungsverzeichnis

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Lehrveranstaltungen

Fack ju Göthe - Durch Poetry Slam Jugendliche für Sprache und Literatur begeistern (Projekt)

Dozent/in: Jan Teichmüller

Termin:
wöchentlich | Montag | 16:15 - 17:45 | 14.10.2019 - 31.01.2020 | C 40.164
Einzeltermin | Di, 18.02.2020, 09:00 - Di, 18.02.2020, 13:00 | C 11.308 | Audioaufnahme

Inhalt: Gedichtsinterpretationen oder Textanalysen gehören zum Deutschunterricht wie die Butter aufs Brot. Doch was ist, wenn Schüler/innen mal etwas anderes aufs Brot möchten? Unterrichtseinheiten der besonderen Art lassen sich mit Hilfe von Poetry Slam gestalten: Hier steht kreatives Schreiben genauso im Mittelpunkt wie das Lese- und Hörvergnügen. Dadurch sollen selbst Lesemuffel für Literatur und Sprache begeistert werden. Poetry Slam bietet ein unmittelbares Erleben von Vortragenden und dem eigenen Auftritt mit selbst geschriebenen Texten. Dieser direkte Zugang zu Literatur und Sprache lässt sich im Deutschunterricht als Türöffner einsetzen und fordert Schülerinnen und Schüler heraus, sich aktiv mit der eigenen Sprache, dem Schreiben, dem Lesen und der Rezeption von Texten auseinanderzusetzen.

Fotodokumentationen und Reportagen (Seminar)

Dozent/in: Nauka, Gisela Kirschner

Termin:
Einzeltermin | Sa, 23.11.2019, 10:00 - Sa, 23.11.2019, 18:00 | C 40.165
Einzeltermin | So, 24.11.2019, 10:00 - So, 24.11.2019, 16:00 | C 40.165
Einzeltermin | Sa, 14.12.2019, 10:00 - Sa, 14.12.2019, 18:00 | C 40.164
Einzeltermin | So, 15.12.2019, 10:00 - So, 15.12.2019, 16:00 | C 40.164

Inhalt: Die dokumentarische Fotografie in der Informationsvermittlung steht in dieser Lehrveranstaltung im Mittelpunkt. Wir untersuchen und reflektieren die Arbeiten berühmter Fotograf*innen. Des Weiteren beschäftigen wir uns mit dem Begriff des Dokumentarischen, der dokumentarischen Fotografie und setzen sie in kritischen Kontext zu aktuellen Themen. Zur Einführung sprechen wir über die Bildsprache: Bildaufbau, Motivwahl, Perspektive, Farbe, Kontrast, Lichtführung. In Kleingruppen entwickeln Sie eine eigene Geschichte zu einem vorgegebenem Thema, das durch eine Fotoreportage visualisiert werden soll. Grundlage Ihrer Arbeit ist die Aussage des weltberühmten Fotografen Sebastião Salgado, der sagte: »Wenn Sie eine Geschichte aufnehmen, dann muss es Ihre Geschichte, Ihre Entscheidung sein. Sie müssen voll und ganz hinter Ihrer Geschichte stehen und dabei Geduld mit den Motiven beweisen«. Geplant sind folgende Arbeitsschritte: 1. Wahl eines Themas 2. Recherche, Wissen zum Thema aneignen, gegebenenfalls Ansprechpersonen kontaktieren 3. Thema aus möglichst vielen Perspektiven fotografieren 4. Auswahl der Bilder, Bildbearbeitung für die Fotostrecke 5. Präsentation und schriftliche Abgabe

Kulturerbe Tanz. Choreografisches Arbeiten als Forschungspraxis (Seminar)

Dozent/in: Vicky Kämpfe

Termin:
Einzeltermin | Fr, 17.01.2020, 14:15 - Fr, 17.01.2020, 19:45 | C 9.102
Einzeltermin | Sa, 18.01.2020, 10:15 - Sa, 18.01.2020, 17:45 | C 9.102
Einzeltermin | So, 19.01.2020, 10:15 - So, 19.01.2020, 17:45 | C 9.102
Einzeltermin | So, 26.01.2020, 10:15 - So, 26.01.2020, 15:45 | C 9.102

Inhalt: Bereits 2014 wurde der ‚Moderne Tanz - Stilformen und Vermittlungsweisen der Rhythmus- und Ausdruckstanzbewegung‘ vom Deutschen UNESCO-Komitee in das neu eingerichtete nationale Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen. Diese Nominierung konnte eine verstärkte theoretische Reflexion sowie kultur- und bildungspolitische Diskussion über die Bedeutung des Immateriellen Kulturerbes, und im Besonderen der tänzerischen Praktiken anstoßen. Ein erster Schritt zu mehr Erkenntnis, denn der zeitgenössische Tanz hat sich als ein Reflexionsmedium par excellence erwiesen: neben den Fragen danach, was Tanz ist und wie er gegen Handlung unterscheidbar sei, stellt er sich ebenso der vermeintlichen Immaterialität des gesamten Sozialen. Insbesondere aber stellt er sich als ein einzigartiges Instrument zur Verfügung, empraktische Erkenntniswege (research in praxis) gehen zu können. Weshalb sollte sich die Wissenschaft mit den Ausprägungen und Bewegungssystemen des Modernen Tanzes, mit deren tanzdidaktischen, ästhetischen und weltanschaulichen Konzepten beschäftigen? Werden doch seine verschiedenen Ausformungen, Techniken und Arbeitsmethoden sowie das immanent vermittelte Körper- und Bewegungswissen bereits durch eine dritte Tänzergeneration weitergelebt. Und genau darum geht es: Inwiefern sind die bereits vor etwa einem Jahrhundert entstandenen Denk- und Arbeitsweisen für die gegenwärtigen und zukünftigen vielgestaltigen und komplexen Handlungsfelder relevant und konstitutiv. Im Seminar werden wir uns zunächst mit tradiert kognitiven Zugängen an das Themenfeld annähern, um dann mit einem für die tanzvermittelnde Praxis entwickelten ‚Choreografischen Baukasten‘ das Moderne Tanzerbe empraktisch (er)lebend zu rekonstruieren und in Bewegungsstudien choreografisch umzusetzen.

Kuratieren in digitalen Kulturen (Projekt)

Dozent/in: Ingrid Leonie Severin

Termin:
14-täglich | Freitag | 12:15 - 15:45 | 14.10.2019 - 31.01.2020 | C 12.101 b

Inhalt: Das Aufgabenspektrum kuratorischer Arbeit hat sich in den letzten Jahren durch Digitalisierung und Globalisierung massiv verändert. Was ist kuratorische Arbeit heute in Zeiten der digitalen Veränderung? Eine Kulturtechnik des Ausstellungsmachens? Was ist digitales Kuratieren? Im Seminar sollen diese Fragen im Zentrum stehen, und die Praxis des Kuratierens theoretisch und praktisch erarbeitet werden. Welche Anforderungen werden an unterschiedliche Ausstellungsformate -auch im digitalen Handlungsfeld gestellt. Wir erarbeiten gemeinsam ein fiktives Ausstellungskonzept im Bereich der digitalen Kulturen und erarbeiten uns wie diese Ausstellung professionell geplant, organisiert wird und welche Vermittlungs- und Vermarktungsstrategien dabei relevant sein können. Geplant ist ausserdem ein Termin mit Kuratoren-Kollegen.

Projekt Bilderbuch: Entwerfen und Gestalten von Bilderbüchern zum Thema "stark". (Seminar)

Dozent/in: Ekhard Ninnemann

Termin:
wöchentlich | Mittwoch | 12:15 - 13:45 | 14.10.2019 - 31.01.2020 | W 302
Einzeltermin | Mi, 04.12.2019, 09:50 - Mi, 04.12.2019, 13:30 | extern | Igelschule (Ortsteil Hagen, Schulstraße 2)
Einzeltermin | Mi, 18.12.2019, 09:50 - Mi, 18.12.2019, 13:30 | extern | Igelschule (Ortsteil Hagen, Schulstraße 2)
Einzeltermin | Mi, 29.01.2020, 09:50 - Mi, 29.01.2020, 13:30 | extern | Igelschule (Ortsteil Hagen, Schulstraße 2)

Inhalt: Die Studierenden erarbeiten eigene Entwürfe für Kinderbücher (Bilderbücher), die auf die Vermittlung von Aspekten des Ziels Starkmachen von Kindern abheben. So auch die Themenvorgabe. Die Erarbeitung der Entwürfe erfolgt in Tandems. Im Regelfall akzentuiert ein Tandempartner eher den bildlichen, der/die Andere eher den sprachlichen Teil im Sinne eines gemeinsamen Ganzen. Ziel und zugleich Prüfungsleistung sind ein für Verlage einreichfähiger Teamentwurf jedes Tandems. Das gewählte Konzept des Entwurfs wird in einem Portfolio begründet und in seinen Veränderungen während des Projekts reflektiert. Die Entwürfe rekurrieren auf das im Seminar vermittelten Knowhow beim Entwickeln und Ausgestalten von Entwürfen (Storyboards) sowie auf gegenseitig durch Kurzreferate vermittelte Kompetenzen der sprachlichen und bildlichen Detailarbeit. Die Unterscheidung von eher expliziten und impliziten Konzepten der Bilderbuchdidaktik, die gezielte Begrenzung auf einzelne Aspekte des Themas und die entwicklungspsychologische Befassung mit Aspekten der Altersentsprechung sind Teile des vermittelten Knowhows im Seminar. – Verfahren der Illustration und des Einsatzes von Bildbearbeitungsprogrammen werden durch eine Illustratorin (Sabi Heumann) angeleitet. Erarbeitete Teamentwürfe werden vor Kleingruppen in Grundschule oder Kindergarten vorgetragen / ausprobiert. Bilderbuchentwürfe können ganz oder teilweise auch in anderen Sprachen als der deutschen verfasst sein.Die Bilderbücher dürfen gern auch in niederdeutscher Sprache verfasst werden. Für gelungene Entwürfe in der niederdeutschen Sprache hat der Verein "Lüneplatt e.V." ein Preisgeld bis zu 250 Euro ausgeschrieben. Seminarkooperation mit Illustratorin Sabi Heumann, ferner mit der Igel-Grundschule in Lüneburg-Hagen u. Netzwerk Leseförderung Lüneburg). Aus der letzten Kooperation ist eine regionale Buchveröffentlichung von Studierenden hervorgegangen. - Dozent und Gastreferentin haben Erfahrungen mit der Veröffentlichung von Bilderbüchern.

Regionale Musikkulturen: Geschichte, Konzeption und Umsetzung eines Festivals (Projekt)

Dozent/in: Michael Ahlers, Inge Voltmann-Hummes

Termin:
wöchentlich | Montag | 14:15 - 15:45 | 14.10.2019 - 28.01.2020 | C 14.102a

Inhalt: Zu Beginn werden Teilaspekte aus den Bereichen Geschichte, Marketing, Sponsoring, regionale Musikkulturen, (aktuelle) Blasmusik u.a.m. theoretisch bearbeitet und im Plenum diskutiert. Im Zuge der Konzeption und Begleitung des abschließenden Festivals im Jahr 2020 werden die Teilnehmenden dann praktische Unterstützungen beitragen (Projektmanagement, Presse, Abwicklung und Betreuung Sponsoring, Künstler_innen-Betreuung, u.a.m.)

Welt-Bilder: Klischees und Stereotypen in Reisereportagen (Seminar)

Dozent/in: Karsten Eichner

Termin:
Einzeltermin | Sa, 21.12.2019, 10:00 - Sa, 21.12.2019, 15:00 | C 40.152
Einzeltermin | So, 22.12.2019, 10:00 - So, 22.12.2019, 17:00 | C 40.152
Einzeltermin | Sa, 25.01.2020, 10:00 - Sa, 25.01.2020, 17:00 | C 40.152
Einzeltermin | So, 26.01.2020, 10:00 - So, 26.01.2020, 15:00 | C 40.152

Inhalt: Freundliche Eingeborene, kaffeebraune Schönheiten, dienstbare Geister... Klischees und Stereotypen durchziehen seit jeher Reisereportagen und Reiseberichte, und ebenso unterschiedlich sind die prägenden Weltbilder der Autoren - von eurozentiert oder USA-fixiert über dandyhaft-überlegen bis hin zu latent rassistisch. Das Seminar beleuchtet anhand von deutsch- und englischsprachigen Texten, wie selbst Großmeister der Reisereportage wie Mark Twain oder Egon Erwin Kisch ganz bewusst ihre eigene Färbung und ihr eigenes Weltbild in die Texte einfließen ließen, und welche Klischees sich auch in aktuellen Reisereportagen wiederfinden. In vielen praktischen Schreibübungen lernen die Teilnehmer, Themen zu planen und von verschiedenen Seiten zu beleuchten, den eigenen Standpunkt kritisch zu hinterfragen, die geeignete Form und Perspektive zu wählen und beim Schreiben nicht in die "Klischee-Falle" zu tappen. Ein starker Fokus des Kurses liegt dabei auf schreibpraktischen Übungen.