CCS Kolloquium: Einladung zum offenen Gespräch zu Faschismus und Faschisierung
17. Nov.
Leuphana Universität Lüneburg I Zentralgebäude C40.601
Offene Diskussion im CCS-Kolloquium mit einem einführenden Impuls von Prof. Dr. Roberto Nigro.
Kolloquium. Di. 17.11.26. 18:15 Uhr. C 40.601
Was bedeutet es, heute über Faschismus und Faschisierung zu sprechen? Welche historischen Erfahrungen und theoretischen Perspektiven helfen uns, gegenwärtige Entwicklungen zu verstehen? Und welche Fragen stellen sich dabei für uns als Angehörige einer Universität?
Anlässlich der bundesweiten Aktionswoche „Wissenschaft gegen Faschismus“ laden wir im Rahmen des Kolloquiums des Center for Critical Studies (CCS) Kolleg:innen und alle interessierten Angehörigen der Leuphana zu einem gemeinsamen Austausch ein. Wir möchten die Woche zum Anlass nehmen, uns über Fach- und Arbeitszusammenhänge hinweg zusammenzufinden und über ein Thema zu diskutieren, das uns wissenschaftlich wie politisch beschäftigt. Die Aktionswoche legt dieses Mal einen besonderen Schwerpunkt auf die gesellschaftlichen, ökonomischen und politischen Ursachen des Rechtsrucks.
Den Einstieg in Form eines kurzen Impulsreferats übernimmt Prof. Dr. Roberto Nigro, der sich auch in seiner aktuellen Lehre mit Faschismus und dessen gesellschaftlichen Entstehungsbedingungen auseinandersetzt. Im Anschluss möchten wir unterschiedliche Beobachtungen und Perspektiven, Fragen und Unsicherheiten zusammentragen und einen Austausch anregen, wie wir Prozesse der Faschisierung verstehen und ihnen begegnen könnten. Die Frage, welche Verantwortung Wissenschaft trägt und was daraus für unser Handeln an der Universität folgen könnte ist sicherlich ebenfalls Teil der Diskussion. Das Treffen versteht sich als Auftakt eines Austauschs, den wir sehr gerne an der Leuphana weiterführen möchten.
Eingeladen sind ausdrücklich auch diejenigen, die sich bislang nicht vertieft mit dem Thema beschäftigt haben.
Sprache: Deutsch
Kontakt: anne.graefe@leuphana.de | heiko.stubenrauch@leuphana.de | ccs@leuphana.de.