Handlungsfeld „Forschung“

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Im Forschungsprojekt

Nachhaltigkeit an Hochschulen (HOCH-N):

             entwickeln - vernetzen - berichten

Entwicklung eines Leitfadens zur Implementierung von Nachhaltigkeitsaspekten für den Betrieb von Hochschulen

Status:
Laufend

Zeitraum:
01.11.16 → 31.10.2020

Art der Finanzierung:
Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung

Förderkennzeichen:
13NKE007F

Hochschulen können durch gezielte Forschungsarbeiten Erkenntnisse zur globalen humanitären Fortentwicklung in Richtung Nachhaltigkeit erzeugen. Sie wirken so maßgeblich an der Transformation zu einer nachhaltigen Gesellschaft mit.

Im Kontext der Forschung kann im Rahmen von HOCHN teilweise auf den Ergebnissen des Le-Na-Projekts aufgebaut werden. Hier wurden für außeruniversitäre Forschungseinrichtungen Konzepte und Kriterien zu „Forschen in gesellschaftlicher Verantwortung“ und zur Implementierung von Nachhaltigkeit unter anderem im Bereich der Forschung entwickelt.

Eine Frage ist, wie diese Ansätze und Kriterien auf Fachhochschulen und Universitäten zu übertragen sind, ob gegebenenfalls Modifikationen erforderlich sind und welche Implikationen dies für die deutsche Hochschullandschaft mit sich bringt. Neben den Erkenntnissen aus dem LeNa-Projekt und weiteren verwandten Projekten (z.B. TransImpact oder Res-AGorA) soll an bestehende Ansätze zur Strukturierung von Nachhaltigkeitsforschung angeknüpft und der aktuelle Stand der wissenschaftlichen Diskussion sowie der praktischen Umsetzung von nachhaltigkeitsorientierter Forschung an Hochschulen national wie teilweise auch international aufgearbeitet werden. Dafür arbeitet das Team aus der Leuphana eng mit einem Team der Ludwig-Maximilians-Universität München zusammen, wobei die Forschung untereinander aufgeteilt wird, wie in der untenstehenden Grafik zu entnehmen ist.

Worum geht es im Gesamtprojekt HOCHN?

Hochschulen spielen als gesellschaftliche Akteure eine besondere Rolle, wenn es um nachhaltige Entwicklung geht. Sie bilden zukünftige Generationen von Führungskräften, Expertinnen und Experten sowie Lehrkräfte aus, forschen wie eine nachhaltigere Welt gelingen kann und sind als Organisationen selbst in der Verantwortung, mit gutem Beispiel voranzugehen. Nachhaltige Entwicklung an Hochschulen zu institutionalisieren ist allerdings eine komplexe und herausfordernde Aufgabe. Deswegen erforschen die HOCHN-Hochschulen das breite Spektrum dieses Prozesses gemeinschaftlich in einem für weitere Hochschulen offenen Netzwerkverbund.
Gesamtziel des HOCHN-Vorhabens ist die Förderung nachhaltiger Entwicklung an Hochschulen in Deutschland innerhalb der nachfolgend benannten Handlungsfelder. Zur Erreichung sind vier Teilziele formuliert:

  1. Etablierung eines programmbasierten Netzwerks zum Erfahrungsaustausch
  2. Entwicklung eines gemeinsamen Nachhaltigkeitsverständnisses
  3. Förderung nachhaltiger Hochschulentwicklung und Maßnahmenableitung
  4. Leitfadenerstellung zur nachhaltigen Hochschulentwicklung

Die Handlungsfelder und die bearbeitenden Universitäten

Im Verbundprojekt HOCHN haben sich im November 2016 elf deutsche Hochschulen auf den Weg gemacht, um anwendungsorientiert in den folgenden Handlungsfeldern zu forschen:

  • Governance – Freie Universität Berlin und Universität Vechta
  • Nachhaltigkeitsberichterstattung – Universität Hamburg, Freie Universität Berlin und Universität Duisburg-Essen
  • Lehre – Universität Bremen und Eberhard Karls Universität Tübingen
  • Forschung – Leuphana Universität Lüneburg und Ludwig-Maximilian-Universität München
  • Betrieb – Technische Universität Dresden und Hochschule Zittau-Görlitz
  • Transfer – Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde

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