Vorlesungsverzeichnis

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Lehrveranstaltungen

Von der Theorie zur Praxis: Methoden Transdisziplinärer Forschung und ihre Anwendung (Seminar)

Dozent/in: Matthias Bergmann

Termin:
Einzeltermin | Mo, 12.04.2021, 16:15 - Mo, 12.04.2021, 18:00 | Online-Veranstaltung
Einzeltermin | Mo, 10.05.2021, 16:15 - Mo, 10.05.2021, 18:00 | Online-Veranstaltung | Offene Sprechstunde

Inhalt: Diese einmalige Forschungsprojekt-übergreifende Vorlesung (mit der Möglichkeit weiterer Beratung in einer Sprechstunde) schlägt die Brücke zwischen dem Modul "Inter- und Transdisziplinäre Grundlagen" und den anwendungs- und praxisorientierten Forschungsprojekten. Hier erhalten Sie konkrete praktische Tipps zur Durchführung von transdisziplinären Projekten, zum Projektdesign sowie über Stolpersteine, Gelingensbedingungen, Potenziale und Herausforderungen und können diese nach dem Projektstart in einer Sprechstunde bei Bedarf anwendungsorientiert vertiefen.

Bewertung Stoffaustrag aus Gebäudematerialien über Regenwasserabfluss (Projekt)

Dozent/in: Oliver Olsson

Termin:
wöchentlich | Donnerstag | 10:15 - 13:45 | 06.04.2021 - 09.07.2021 | C 40.108

Inhalt: Das Projekt befasst sich mit dem Thema des Stoffaustrags aus Gebäudematerialien (z.B. Auswaschung von Bioziden aus Fassadenfarben oder Herbiziden aus Gründachflächen) über Regenwasserabfluss und mit der Fragestellung in wie weit Spurenschadstoffe in Oberflächengewässer und Grundwasser eingetragen werden. Zu diesem Zweck soll auf regionaler Ebene in Zusammenarbeit mit der Stadt/Landkreis Lüneburg (Bauen, Umwelt und Energie, AGL ) das Emissionspotenzial sowie ein möglicher Stoffeintrag in lokale Gewässer erfasst und bewertet werden.

Mosaique - Haus der Kulturen (Projekt)

Dozent/in: Eva Kern

Termin:
wöchentlich | Donnerstag | 14:15 - 17:45 | 06.04.2021 - 31.05.2021 | Online-Veranstaltung
wöchentlich | Donnerstag | 14:15 - 17:45 | 01.06.2021 - 09.07.2021 | C 14.201

Inhalt: Im "mosaique - Haus der Kulturen Lüneburg" (www.mosaique-lueneburg.de) wird der Alltag mit Menschen aus aller Welt und mit unterschiedlichen sozialen Hintergründen gemeinsam gestaltet: gemeinsam leben und erleben, Geschichten erzählen, Erfahrungen teilen uvm.. Die Vision einer friedlichen Welt, in der unterschiedliche Herkunft, unterschiedliche Kulturen, Religionen, Ideen, Ideale und Einstellungen als etwas Positives und Wünschenswertes gesehen werden, wird in dem Haus lebendig. Über das Projektseminar wird das mosaique wissenschaftlich begleitet. Ziel des Semesters ist ein Erkenntnisgewinn für die Studierenden (Wissenschaft) und die mosaique-Aktiven (Praxis). Mögliche Themenfelder: * Entwicklung von Kennzahlen zur Bewertung der Auswirkungen von mosaique auf die Gesellschaft Lüneburgs, * Entwicklung von Projekten zur Förderung des interkulturellen und intergenerationellen Austauschs, * Identifikation von Forschungsfragen zur Entwicklung möglicher Forschungsprojekte mit und über mosaique im Kontext einer (zukünftigen) nachhaltigen Gesellschaft, * Motivationsforschung / Engagementforschung am Beispiel von mosaique und Identifikation von Handlungsfeldern, * Potentialanalyse zur Übertragung des Konzeptes des mosaique auf andere Regionen / Städte. Alle Fragestellungen werden in enger Kooperation mit dem Praxispartner - dem ehrenamtlichen mosaique-Team sowie seinen Kooperationspartnern - sowie entsprechenden Stakeholdern bearbeitet.

Nachhaltige Veranstaltungen in Hamburg - zwischen Eventisieren und Utopisieren (Projekt)

Dozent/in: Helen Schepers

Termin:
wöchentlich | Donnerstag | 10:15 - 13:45 | 08.04.2021 - 06.05.2021 | Online-Veranstaltung
wöchentlich | Donnerstag | 10:15 - 13:45 | 27.05.2021 - 10.06.2021 | Online-Veranstaltung
Einzeltermin | So, 06.06.2021, 10:00 - So, 06.06.2021, 18:00 | extern | hoffentlich Flohzinn HH pandemiegerecht / präsenz
Einzeltermin | Sa, 12.06.2021, 10:00 - Sa, 12.06.2021, 18:00 | extern | Stiftungstage und 48h Wilhelmsburg in Hamburg / präsenz
Einzeltermin | So, 13.06.2021, 10:00 - So, 13.06.2021, 18:00 | extern | Stiftungstage und 48h Wilhelmsburg in Hamburg / präsenz
Einzeltermin | Do, 08.07.2021, 10:15 - Do, 08.07.2021, 13:45 | Online-Veranstaltung

Inhalt: Veranstaltungen sind per se alles, aber nicht nachhaltig. Ein temporärer Ort, der Menschen aus dem Alltag werfen und/oder zusammenbringen soll. In Hamburg finden an jedem Wochenende weit über 100 Veranstaltungen statt. Vor der Corona-Krise von einer drohenden Eventisierung gerade in Hamburgs Zentrum gesprochen. Doch wie wäre es, wenn alle Flächen im öffentlichen Raum nur noch Platz für Veranstalter machen, die Hamburg einen Mehrwert schenken, nachhaltig sind? Green Events Hamburg setzt sich seit einigen Jahren dafür ein. Im Rahmen eines Projektes wurde eine Checkliste und Handreichung mit über 200 Akteuren aus der Veranstaltungsbranche und den Behörden entwickelt. Diese sollte in 2020 auf die wirkliche Praxistauglichkeit durch die Beratung von über 20 Veranstaltungen getestet werden. Leider konnte die Praxisphase Coronabedingt nicht stattfinden. Wir hoffen, dass es 2021 mit Hygienekonzepten und irgendwann auch "normal" weitergehen kann. Das Gelernte aus der Krise soll dennoch mit in die Pilotphase genommen werden und auch digitale Veranstaltungen finden ihren Raum. Zudem wollen wir in diesen Zeiten darauf eingehen, wie das Thema Nachhaltigkeit überhaupt seinen Platz in der Veranstaltungsbranche finden kann. Denn in Zeiten von Corona und tausenden von abgesagten Veranstaltungen, haben Veranstalter:innen vielfach mit der Existenzsicherung zu kämpfen. Das Seminar setzt sich damit auseinander, wie Veranstaltungen ein Zukunftsfenster statt Übel sein können. Gemeinsam mit den Veranstalter:innen werden wir im Rahmen des Seminars die Praxistauglichkeit des Leitfadens testen.

Reaktivierung der Alten Ilmenau (Projekt)

Dozent/in: Birgitt Brinkmann

Termin:
wöchentlich | Montag | 10:15 - 13:45 | 06.04.2021 - 09.07.2021 | C 11.319

Inhalt: Die Ilmenau wurde seit der Karolingerzeit für die Schifffahrt genutzt. Mit der Entdeckung großer Salzvorkommen in Lüneburg im 10. Jahrhundert gewann diese Nutzung an Bedeutung, denn die Ilmenau war der wichtigste Transportweg für den Salzhandel. Mit dem Anschluss Lüneburgs an das Eisenbahnnetz gegen Mitte des 19. Jahrhunderts verringerte sich die Nutzung dieses Transportweges und blieb noch bis ins 20. Jahrhundert in geringem Umfang erhalten. Um der drohenden Konkurrenz durch die Eisenbahn Einhalt zu bieten, wurde der Unterlauf der Ilmenau während der Jahre 1886-1890 abgetrennt und in den Ilmenaukanal verlegt. Hierdurch verlor der Unterlauf eine Fließstrecke von rund 6 km. Zusätzlich wurden mehrere Nadelwehre errichtet, um die Tidegrenze festzulegen und bis Lüneburg eine schiffbare Wassertiefe zu gewährleisten. Die Bemühungen waren vergebens, denn heute findet praktisch keine Schifffahrt mehr auf der als Bundeswasserstraße gewidmeten Ilmenau statt. Durch eine Wiederanbindung der Alten Ilmenau an die Ilmenau könnte der vorhandene Bachlauf reaktiviert und zu einem tidebeeinflussten Gewässer entwickelt werden. Es könnte sich eine fließgewässertypische Flora und Fauna einstellen und der starken Verlandung und somit dem Verlust von Gewässerlebensräumen könnte entgegengewirkt werden. Für dieses Großprojekt sind umfangreiche Untersuchungen und Planungen notwendig. Im Rahmen des Projektseminars sollen vorhandene Grundlagendaten bei den zuständigen Behörden abgefragt und Ideen für einen Wiederanschluss entwickelt werden.

Sorgfaltsplichten für Unternehmen in globalen Lieferketten: Governance-Perspektiven (Projekt)

Dozent/in: Jelena Bäumler, Jens Newig

Termin:
wöchentlich | Donnerstag | 10:15 - 13:45 | 06.04.2021 - 09.07.2021 | C 40.254

Inhalt: Ist es wirksam und sinnvoll, wenn Staaten rechtlich verbindliche Sorgfaltspflichten für heimische Unternehmen festschreiben, um die menschen- und umweltschädlichen Auswirkungen von Produktionsprozessen in globalen Wertschöpfungsketten zu verringern? Das Projektseminar widmet sich dem Phänomen nationaler Lieferkettengesetze, wobei einige bereits auf europäischer Ebene erlassen, andere Vorhaben sich noch im Gesetzgebungsprozess befinden. Neben einem rechtsvergleichenden Blick auf die verschiedenen Regulierungsansätze, fragen wir in dem Projektseminar auch nach der Effektivität dieser Gesetze, nach den Interaktionseffekten mit anderen Policies und Regulierungen und der Vereinbarkeit mit nationalen und internationalen Rechtsregimen und -ebenen. Dabei sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unterschiedliche Perspektiven kennenlernen und einnehmen, etwa heimischer und ausländischer Unternehmen, der Verbraucher, NGOs, möglicherweise nachteilig betroffener Staaten und der dortigen Bevölkerung und Lieferkettengesetze aus diesen verschiedenen Blickwinkeln untersuchen und beurteilen.

Waldgarten Reallabor: nachhaltige und multifunktionale Flächennutzung im urbanen Raum. (Projekt)

Dozent/in: Stefanie Albrecht, Agnes Friedel

Termin:
wöchentlich | Dienstag | 14:15 - 17:45 | 06.04.2021 - 06.07.2021 | C 11.308 | Kombination aus Präsenz-, Online- und /oder Hybridveranstaltung

Inhalt: Die Studierenden im SS 2021 beteiligen sich in der Vorbereitungs- und Initiationsphase eines Waldgartens in Lüneburg-Rettmer in Zusammenarbeit mit dem Hof an den Teichen sowie bringen die Umsetzung einer Waldgarten-Fläche auf dem Campus voran.