Vorlesungsverzeichnis

Suchen Sie hier über ein Suchformular im Vorlesungsverzeichnis der Leuphana.


Lehrveranstaltungen

Böden und menschliche Landnutzung zwischen globaler Ernährungssicherung und Ressourcenschutz – Einblicke in natur- und gesellschaftswissenschaftliche Aspekte (Seminar)

Dozent/in: Dorothe Lütkemöller

Termin:
wöchentlich | Dienstag | 10:15 - 13:45 | 04.04.2022 - 08.07.2022 | C 11.319 (Aufzugsanierung KW 36-39)

Inhalt: Das Umweltmedium Boden, seine Nutzung durch den Menschen und deren Auswirkungen werden anhand folgender Aspekte vorgestellt und diskutiert: 1.) Bodengenese und Bodenfunktionen 2.) Verbreitung und Nutzung von Böden global und regional 3.) Landnutzungssysteme und nachhaltige Agrarwirtschaft - historische Entwicklungen und zukünftige Perspektiven, 4.) Böden und Ernährungssicherheit 5.) Agrarwirtschaft und Böden in der Globalisierung 6.) Gefährdungen von Böden: Erfassung, Bewertung und gesellschaftliche Wahrnehmung 7.) Instrumente des Bodenschutzes (Auswahl) 6.) Umweltkommunikation und Böden, Bodenbewusstsein

Indigenous peoples and local perspectives towards sustainability (Seminar)

Dozent/in: Aymara Victoria Llanque Zonta

Termin:
wöchentlich | Dienstag | 12:15 - 15:45 | 04.04.2022 - 08.07.2022 | C 40.254

Inhalt: The seminar reflect on the perspectives of indigenous peoples, rural communities and other local actors in the sustainability debate. It will address the relationship between extractivism and commons appropriation processes, to discuss about development discourses into a geopolitical context that produce institutional change. Specifically, the seminar will expose institutional-building process bottom up resource management initiatives in extractive territories, connected with indigenous and local actor’s modern life style.

Klimaanpassungsmaßnahmen im Landkreis Lüneburg — Ökosystem- und Landnutzungsansätze (Seminar)

Dozent/in: Hendrike Clouting, Simon Thomsen, Heike Zimmermann

Termin:
wöchentlich | Montag | 10:15 - 13:45 | 04.04.2022 - 08.07.2022 | C 14.102a | .

Inhalt: Lokale Klimamodelle bieten einen Blick in die Zukunft Lüneburgs. In diesem Seminar untersuchen wir, was der Klimawandel für den Landkreis Lüneburg bedeutet und wie sich Lüneburg an den Klimawandel anpassen kann und sollte. Dies werden wir insbesondere im Kontext von Grünflächen, Biotopen, urbanem living und Entwicklungsplanung untersuchen. Nachdem verschiedene Erhebungen in Gruppen durchgeführt wurden, wird die Umsetzung der Ergebnisse in die integrierte und adaptive Landnutzungs- und Stadtplanung analysiert und diskutiert. Eine Grundlage bei der Entscheidungsfindung sind Klimaprojektionen von regionaler Klimamodellen. Aus dem integrierten Stadtentwicklungskonzept Lüneburg (ISEK - 2035) und dem Projekt „Zukunftsstadt Lüneburg 2030+“ werden wesentliche Strategien und Visionen abgeleitet. Ziele einer integrierten und adaptiven Land- und Stadtplanung sind beispielsweise Überflutungen von Siedlungsgebieten durch Regenwasser zu verhindern, Trockenheit und Oberbodenverlust in landwirtschaftlich genutzten Flächen zu mindern, Zeiten von Wasserknappheit und Hitzestress zu bewältigen sowie die räumliche Widerstandsfähigkeit gegenüber Risiken zu erhöhen . Im Kurs zu untersuchende Standardmaßnahmen der Stadt- und Bauleitplanung sind Zonierung, Grüne Korridore, Pufferzonen und Mindestabstände, Bauvorschriften (z. B. Mindestgeschosshöhen, Wasser- oder Klimaschutz) sowie Baubewilligungen. Andere aufkommende Konzepte und Instrumente zur Integration von Anliegen und Ideen der Bürger zur Anpassung an den Klimawandel können diskutiert werden (z. B. Elemente von Smart Cities und Smart Governance; Nachbarschafts-Apps; Online-Community-Engagement-Plattformen wie „Frankfurt fragt mich“; hybride Beratungsansätze ).

Learning about ourselves when learning about meat consumption. A self-inquiry-based research seminar. (MUSS LEIDER AUSFALLEN) (Seminar)

Dozent/in: Pascal Frank

Termin:
Einzeltermin | Fr, 08.04.2022, 14:15 - Fr, 08.04.2022, 18:45 | C 11.308 (Aufzugsanierung KW 36-39)
Einzeltermin | Sa, 09.04.2022, 10:00 - Sa, 09.04.2022, 14:30 | C 11.308 (Aufzugsanierung KW 36-39)
wöchentlich | Dienstag | 10:15 - 13:45 | 19.04.2022 - 08.07.2022 | C 5.109

Inhalt: The terms "post-truth" (word of the year 2016 of the Oxford English Dictionary) and "post-factual" (word of the year 2016 of the Gesellschaft für deutsche Sprache) mark a shift in public discussions. These shifts are characterized by the fact that it is not so much the scientific resilience of statements that determines their influence on public discourses as the affective and emotional resonance that they can trigger. In this perspective, "truth" is not only that which can be proven, but that which corresponds with the prevailing convictions and values of people (Higgins 2016, Lockie 2016, Lubchenco 2017). For questions of communication, participation and education in the context of sustainable development, the postulated post-factual tendencies pose massive challenges. This seminar deals with these challenges and focuses on the question of how emotions and affective processes influence knowledge formation on questions of sustainable consumption. It offers students the opportunity to investigate non-rational influencing factors in knowledge formation processes and their significance for sustainability communication on the basis of self-reflexive methods. This is done along two exemplary thematic strands: Firstly, the seminar deals with the question of why people consume animal products. The participants will deal with a broad range of inter- and transdisciplinary literature, reconstruct the dominant production conditions of animal products in the present, their practical implications, and the resulting ethical assessments of animal use for food purposes. Students play the roles of policy makers in this process, aiming to reach an unequivocal consensus within the group on the current facts. They will continue and deepen on individual aspects until this consensus has been reached and specific collective prescriptions concerning the consumption of animal-based foods formulated. Secondly, this process will be complemented by a systematic examination of the inner states and processes that accompany and influence the dealing with contents related to animal-based foods. For this purpose, the participants receive practical guidance in a variety of self-reflexive practices (mindfulness, non-violent communication, neuro-linguistic programming, epistemic recontextualism). These practices help accessing the subjective experience of affective-motivational influences in dealing with information on animal production and can support the individual in developing a more modest, benevolent and compassionate posture toward the different perspectives presented in the seminar group. Moreover, students will be familiarized with introspective research methods (diaries, micro-phenomenological interviews) allowing them to develop an intersubjective understanding of affective-motivational processes influencing the content-related work.

Nachhaltiger Konsum als Schlüssel zu nachhaltiger Entwicklung? Erarbeitung von Konzepten zur Stärkung nachhaltigen Konsumverhaltens (Seminar)

Dozent/in: Jacob Hörisch

Termin:
wöchentlich | Donnerstag | 08:15 - 11:45 | 04.04.2022 - 08.07.2022 | C 11.319 (Aufzugsanierung KW 36-39) | Falls Raum 11.319 nicht verfügbar ist, bitte einen anderen Raum in Gebäude 11 zuordnen.

Inhalt: Das Seminar behandelt nachhaltigen Konsum aus interdisziplinärer Perspektive und greift dabei vorwiegend auf Konzepte der Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre, Psychologie und der Bildungswissenschaften zurück. Wesentliche Inhalte des Seminars sind: - Die Rolle von nachhaltigem Konsum in Nachhaltigkeitstransitionen - Formen nachhaltigen Konsums - Theorien und Konzepte nachhaltigen Konsums - Barrieren und förderliche Faktoren nachhaltigen Konsums - Konzepte zur Förderung nachhaltigen Konsums Basierend auf diesen Inhalten werden die Studierenden bestehende Maßnahmen zur Stärkung von nachhaltigem Konsumverhalten evaluieren.

Rethink Plastic – Analyse, Vergleich und Lösungswege zur maritimen Kunststoffverschmutzung (Seminar)

Dozent/in: Michael Braungart

Termin:
wöchentlich | Montag | 14:15 - 17:45 | 04.04.2022 - 04.07.2022 | C 14.102b
Einzeltermin | Mo, 20.06.2022, 12:15 - Mo, 20.06.2022, 14:15 | C 14.102b | Vorbereitungen

Inhalt: Wie die Erfahrungen der letzten Glasgow Klimakonferenz gezeigt haben, ist eine echte Weiterentwicklung bisher nicht zu erwarten. Das Bestehende wird optimiert. Da das Bestehende aber zerstörerisch ist, wird es nur noch zerstörerischer. Etwas weniger schädlich zu sein, hilft auch nicht. Es ist notwendig nützlich zu sein. Das Kohlendioxid muss aus der Atmosphäre zurückgeholt werden, denn der jetzige Gehalt an Kohlendioxid in der Atmosphäre zerstört den Planeten. Die Gletscher tauen ab, der Permafrostboden taut auf, das Polareis verschwindet, das Grönlandeis löst sich auf. Dies wird zum deutlichen Anstieg des Meeresspiegels von etwa 20 Metern für Hamburg führen. Es ist also notwendig andere Strategien zu verfolgen. Wie wäre es, das Kohlendioxid aus der Atmosphäre zurück zu gewinnen und daraus Kunststoffe herzustellen? Wie wäre es, wenn in der Bundesrepublik das Ziel verfolgt werden würde, in 10 Jahre nur noch Plastik aus dem CO2 der Atmosphäre zu gewinnen? Wie wäre es, dass Mikroplastikproblem tatsächlich zu lösen, zum Beispiel indem andere Fahrbahnmarkierungen, die fast 10 % zum Mikroplastik im Meer beitragen, entwickelt werden? Wie wäre es, wenn Mikroplastik von Reifenabrieb, Schuhsohlen, Textilien nicht länger in die Umwelt gelangen würde? Wie wäre es, dass Polypropylen von Masken zu ersetzen? Inzwischen sind über 2 Millionen dieser Masken in die Weltmeere gelangt und werden da über 300 Jahre verbleiben. Damit soll sich das Seminar Rethink Plastik beschäftigen, wo es darum geht neue Lösungen zu finden für das Plastikproblem. - Betrachtung der Problematik von maritimer Kunststoffverschmutzung aus soziokulturellen, gesundheitlichen, ökologischen, rechtlichen und technischen Perspektiven - Cradle to Cradle Design Konzept: Prinzipien, Philosophie, in Theorie und praktischer Umsetzung in Industrie (national/ international) Materialfluss und Produktion in der Kunststoffbranche – Probleme und Ansätze zur Kreislaufführung - Erarbeitung und Entwicklung von Cradle to Cradle inspirierten Lösungsansätzen

Storytelling for sustainability (Seminar)

Dozent/in: Senan Gardiner

Termin:
wöchentlich | Dienstag | 14:15 - 17:45 | 04.04.2022 - 08.07.2022 | C 11.307 (Aufzugsanierung KW 36-39)

Inhalt: Synopsis: In this course we will be using and investigating different storytelling methodologies to examine sustainability through different lenses, and particularly the concept of resilience as told to us through different media. We've been through a lot. The next generation of graduates have had three semesters that were partly or fully online because of COVID. Add to this the messages of war, increasingly alarming messages of climate breakdown, and very few messages of hope, is it any wonder that students are becoming increasingly anxious. How now do we cultivate the seeds of hope in their beleaguered lives? Climate anxiety research calls for the establishment of safe spaces where sharing and reflection are allowed. Furthermore it calls for us to kindle these social networks and also our relationship to the natural world to develop our collective resilience (Dodds 2021). Resilience is the ability to pick oneself up after a setback. It is a term that has stayed somewhat nebulous by dual application in the sustainability and psychological field, by lack of clear definition between the term in both fields (Endress 2015). Here they will be referred to as inner and collective resilience. However through place-based action learning, using storytelling methodology, I hope to forge a link between both inner and collective resilience.