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Zu vergebene Arbeiten

GLOCULL - GLOBAL UND LOKAL NACHHALTIGE ERNÄHRUNGS-WASSER-ENERGIE INNOVATIONEN IN URBANEN REALLABOREN

Viele Städte auf der ganzen Welt experimentieren mit innovativen Lösungen für Herausforderungen in den Bereichen Ernährung, Wasser und Energiesystem. Allerdings sind Fragen der Ernährung, des Wassers und der Energie oft eng miteinander verbunden, nicht nur lokal, sondern auch global. Dies ist als Verbindung zwischen Nahrung und Wasser-Energie (FWE) bekannt. Andere, nicht nur lokal, sondern auch global. Die so genannte Verbindung zwischen Nahrung und Wasser (FWE) ist bekannt. Im Ergebnis kann eine wirksame Lösung eines lokalen Wasserproblems neue lokale Probleme mit Lebensmitteln oder Energie, oder neue Wasserprobleme auf globaler Ebene verursachen. Für lokale Akteure ist es sehr schwierig vorauszusehen, ob Lösungen für ein Problem im FWE-Nexus nachhaltig sind, und zwar in Bezug auf Lebensmittel, Wasser und Energiesysteme, sowohl auf lokaler als auch auf globaler Ebene. Als Antwort zielt das GLOCULL-Projekt darauf ab einen neuartigen Ansatz zu entwickeln, um innovative Lösungen für die Herausforderungen des FWE zu finden, die sowohl lokal als auch global nachhaltig sind, durch Experimente in Urban Living Labs in sieben Ländern (Österreich, Brasilien, Deutschland Niederlande, Südafrika, Schweden und die USA).

Momentan ist im Rahmen dieses Projektes die Betreuung von Abschlussarbeiten in den folgenden Themenbereichen möglich:

Reallaborforschung

Realexperimente

Urban Living Labs

Nachhaltigkeit in lokalen Ökonomien

Sie sind interessiert? Kontaktieren Sie bitte Philip Bernert (philip.bernert@leuphana.de).

oder

Identifikation von Bottom-Up-Ansätzen zur Steuerung von nachhaltiger Flächennutzung

Land ist eine begrenzte Ressource, die von unterschiedlichen Interessensgruppen beansprucht wird (z.B. Landwirtschaft, Gewerbe , Naturschutz) und multiple Funktionen erfüllen muss (z.B. Produktion von Lebensmitteln und industriellen Erzeugnissen; Bereitstellung von Wohnraum und Infrastruktur, Daseinsvorsorge, Umwelt- und Naturschutz). Diese unterschiedlichen Interessen stehen häufig im Konflikt und es bedarf einer Steuerung. Diese Steuerung erfolgt in der Regel durch Top-Down- Maßnahmen, z.B. durch planerische Instrumente, aber auch ökonomische Anreizsysteme (z.B. Flächennutzungszertifikate, Flächennutzungssteuern oder Subventionen). Neben diesen Top-Down-Maßnahmen, können auch Bottom-Up Ansätze, wie z.B. regionale Vermarktungsgemeinschaften (https://www.regionalvermarktung-niedersachsen.de/hauptmenue/wer-bietet-was-an/direktvermarkter/) oder der Aufbau von regionalen Car-Sharing-Programmen (https://enrd.ec.europa.eu/projects-practice/klixbulls-community-electric-car-sharing-scheme_en) zu einer Steuerung und Reduktion von Interessenskonflikten zwischen Akteur*innen beitragen.

Im Rahmen des transdisziplinären Forschungsprojektes SUSTIL (www.sustil.web.leuphana.de), das sich mit einer nachhaltigen Landnutzung in Stadt und Landkreis Lüneburg auseinandersetzt, wollen wir Maßnahmen entwickeln und an bestehende Maßnahmen anknüpfen, um einerseits flächenrelevante SDGs zu erreichen und andererseits Konflikte zwischen Interessensvertreter*innen (auch in Bezug auf Zielkonflikte unterschiedlicher Nachhaltigkeitsziele, z.B. Windkraftausbau vs. Naturschutz, Wirtschaftswachstum vs. Flächenrecycling) zu reduzieren.

In diesem Rahmen schreiben wir zwei Bachelorarbeiten aus, die sich jeweils konkret mit einer der zwei folgenden Fragestellungen befassen sollen:

- Welche Bottom-Up-Ansätze zur Steuerung einer nachhaltigen Flächennutzung gibt es bereits in der Projektregion Landkreis Lüneburg? Welche Anknüpfungspunkte ergeben sich hieraus für mögliche Maßnahmen der nachhaltigen Flächennutzung ?

- Welche Bottom-Up-Ansätze zur Steuerung von nachhaltiger Flächennutzung gibt es über die Region hinaus (deutschlandweit bzw. europäischer Raum)? Welche Rahmenbedingungen müssen erfüllt sein, um diese im Landkreis Lüneburg umzusetzen?

Wir freuen uns über einen Vorschlag für ein mögliches Forschungsdesign. Denkbar wäre eine Kombination aus Literaturanalyse und qualitativen Interviews mit einzelnen Initiator*innen.

Bei Interesse und Fragen melden Sie sich gerne bei Adriana Ackerschott (adriana.ackerschott@leuphana.de)

 

 

Sustainability conceptualisations in different countries

Master's thesis within the Leverage Points project

 

Indigenous and local understandings of change andtransformations: How can indigenous and local paradigms complement our scientific understanding of transformations?

Master's thesis at IETSR

Abgeschlossene Arbeiten

Masterarbeiten

  • Philip Bernert (2015): The contribution of Local Living Economies to sustainability: Enabling transformation in regional economies
  • Franziska Haucke (2014): Die Rolle der Ortsgebundenheit in der Quartiersentwicklung
  • Beatrice John (2012): How much sustainability substance is in urban visions? Criteria based assessment of visions in urban planning
  • Thilo Schroth (2012): How to Systemically Analyze the Sustainability Potential of Projects under the Kyoto Protocol’s Clean Development Mechanism?
  • Annika Weiser (2012): Dealing with Indium Criticality - Relating Technology Options and Governance Interventions as a Contribution towards a Sustainable Indium Use

Bachelorarbeiten

  • Lena Knoop (2012): Contribution of locally owned retail to sustainable development through regionalization from the perspective of Lüneburg’s retailers - Identification of potential sustainability impacts
  • Christopher Luederitz (2012): A systematic review of the principles for sustainable urban neighborhood development