Regenerative Transformationen entdecken und erforschen
Potenzialbereich „Auf dem Weg zu einer regenerativen Gesellschaft“
Wie können wir transformative Prozesse gestalten, sodass sie die Regeneration von Gesellschaften und Ökosystemen fördern? Regenerative Transformationsprozesse haben das Potenzial, tiefgreifende systemische Veränderungen anzustoßen und einige der größten Herausforderungen unserer Zeit anzugehen. Unser Forschungsteam untersucht das Konzept der regenerativen Transformation aus einer interdisziplinären Perspektive. Wir entwickeln empirisches und praktisches Wissen für transformative Wege hin zu einer regenerativen Zukunft.
©KSA Toward a Regenerative Society
Unser Ziel
Unser Team hat sich zum Ziel gesetzt, die konzeptionellen und theoretischen Grundlagen von Regeneration weiterzuentwickeln und sie als zentrales Element von Transformationsprozessen zu etablieren. Darüber hinaus generieren wir neue empirische Erkenntnisse über regenerative Prozesse und entwickeln Wege hin zu einer regenerativen Transformation. Durch die Verknüpfung konzeptioneller und empirischer Erkenntnisse schaffen wir Wissen, um die regenerative Transformation von Gesellschaften zu unterstützen.
Die Herausforderung
Die zahlreichen gegenwärtigen Krisen wie Klimawandel, Verlust der Artenvielfalt, Kriege und politische Polarisierung sind miteinander verknüpft und verstärken sich gegenseitig. Diese Krisen schädigen Ökosysteme, Gesellschaften und die menschlichen Gesundheit. Um diese globalen Herausforderungen zu bewältigen, müssen wir transformative Prozesse verstehen und fördern, die ähnlich vernetzte und sich gegenseitig verstärkende positive Veränderungen bewirken – damit sich regenerative Dynamiken auf eine Weise entfalten können, die sowohl den Menschen als auch den Ökosystemen zugutekommt.
Unser Weg
Als Reaktion auf aktuelle globale Herausforderungen ist das Konzept der Regeneration in den Diskursen verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen eingetreten. Um dieses Konzept weiterzuentwickeln, verbinden wir Erkenntnisse aus aktuellen wissenschaftlichen Diskursen mit empirischem Wissen aus unserer eigenen interdisziplinären, ortsbezogenen Forschung. Auf der Grundlage von sozioökologische Forschung, Nachhaltigkeitswissenschaft, Ökologie, Sozial- und Bildungswissenschaften, Entrepreneurship, Rechtswissenschaften und Psychologie generieren wir Wissen, das dazu genutzt werden kann, transformative Wege hin zu einer regenerativen Zukunft in verschiedenen Kontexten zu entwerfen – von der lokalen bis zur globalen Ebene.
Das Forschungsteam
Beteiligte Wissenschaftler:innen
Am Potenzialbereich beteiligt sind zudem als Betreuer:innen von Promovierenden und als assoziierte Forschende Prof. Dr. Dave Abson, Dr. Ann-Kathrin Amsel, Prof. Dr. Jelena Bäumler, Prof. Dr. Daniel Fischer, Prof. Dr. Ulf Hahnel, Prof. Dr. Sylvia Haider, Prof. Dr. Harald Heinrichs, Prof. Dr. Jacob Hörisch, Prof. Dr. Astrid Kause, Prof. Dr. Klaus Kümmerer, Prof. Dr. Dirk Lehr, Prof. Dr. Berta Martín-López, Prof. Dr. Jens Newig, Dr. Ing. Oliver Olsson, Prof. Dr. Maria von Salisch, Prof. Dr. Stefan Schaltegger, Prof. Dr. Claus-Thomas Schomerus, PD Dr. Timur Sevincer, Prof. Dr. Alexander Stark, Prof. Dr. Vicky Temperton, Prof. Dr. Matthias Wenzel, Prof. Dr. Henrik von Wehrden und Prof. Dr. Vânia Zuin Zeidler.
Kooperationen
Im Potenzialbereich Auf dem Weg zu einer regenerativen Gesellschaft sind Wissenschaftler:innen der Fakultäten Management & Technologie und Nachhaltigkeit aktiv. Sie arbeiten eng mit ihren Kolleg:innen aus der Innovation Community Social Innovation, der DFG-Forschungsgruppe „Ein sozial-ökologischer Systemansatz zur Wiederherstellung von Ökosystemen in ländlichen Regionen Afrikas“ und dem ERC-Projekt „Mainstreaming Social-Ecological Sufficiency: Closing the sustainable consumption gap between societal demand and ecological limits“ zusammen.
Förderhinweis
Der Potenzialbereich ist Teil des Embracing Transformation-Programms, das durch die Förderinitiative Potenziale strategisch entfalten des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur (MWK) und der VolkswagenStiftung gefördert wird.
©MWK
©VolkswagenStiftung
©zukunft.niedersachsen