Zum Hauptinhalt springen

Wege für regenerative Transformationen ebnen

Potenzialbereich Auf dem Weg zu einer regenerativen Gesellschaft

Wie können wir transformative Prozesse für die Regeneration von Gesellschaften und Ökosystemen gestalten? Regenerative Transformationsprozesse haben das Potenzial, tiefgreifende systemische Veränderungen anzustoßen und einige der größten Herausforderungen unserer Zeit anzugehen. Unser Forschungsteam untersucht das Konzept der regenerativen Transformation aus einer interdisziplinären Perspektive. Wir entwickeln empirisches und praktisches Wissen, um transformative Wege für eine regenerativen Zukunft zu ebnen.

©KSA Toward a Regenerative Society
A. Regeneration zielt darauf ab, über den Grundsatz, keinen Schaden anzurichten, hinauszugehen (basierend auf 2007). B. Die regenerative Perspektive hebt zentrale Bausteine des regenerativen Systemdenkens hervor, darunter Handlungsfähigkeit und Wechselwirkungen zwischen Menschen und anderen Arten (detailliert bei Buckton et al. 2023). C. Regenerative Dynamiken lassen sich als Aufwärtsspiralen des Wandels begreifen, die durch die regenerative Dynamik eines Systems und die in das System eingebrachte Energie geprägt sind (detailliert bei Fischer et al. 2024). D. Verschiedene regenerative Bereiche können sich gegenseitig positiv beeinflussen (Fischer et al. 2024).

Unser Ziel

Unser Team hat sich zum Ziel gesetzt, die konzeptionellen und theoretischen Grundlagen der Regeneration weiterzuentwickeln und sie als zentrales Element von Transformationsprozessen zu etablieren. Darüber hinaus generieren wir neue empirische Erkenntnisse über regenerative Prozesse und entwickeln Wege hin zu einer regenerativen Transformation. Durch die Verknüpfung konzeptioneller und empirischer Erkenntnisse schaffen wir Wissen, um die regenerative Transformation von Gesellschaften zu unterstützen.

Die Herausforderung

Die zahlreichen gegenwärtigen Krisen wie Klimawandel, Verlust der Artenvielfalt, Kriege und politische Polarisierung sind miteinander verknüpft und verstärken sich gegenseitig. Sie führen zur Schädigung von Ökosystemen sowie zum Verfall von Gesellschaften und der menschlichen Gesundheit. Um diese globalen Herausforderungen zu bewältigen, müssen wir transformative Prozesse verstehen und fördern, die ähnlich vernetzte und sich gegenseitig verstärkende positive Veränderungen bewirken – damit sich regenerative Dynamiken auf eine Weise entfalten können, die sowohl den Menschen als auch den Ökosystemen zugutekommt.

Unser Weg

Als Reaktion auf aktuelle globale Herausforderungen hat sich das Konzept der Regeneration in den Diskursen verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen etabliert. Um dieses Konzept weiterzuentwickeln, verbinden wir Erkenntnisse aus aktuellen wissenschaftlichen Diskursen mit empirischem Wissen aus unserer eigenen interdisziplinären, ortsbezogenen Forschung. Auf der Grundlage von sozial-ökologischer Forschung, Biologie, Naturschutzwissenschaft und sozialem und nachhaltigem Entrepreneurship generieren wir Wissen, das dazu genutzt werden kann, transformative Wege hin zu einer regenerativen Zukunft in verschiedenen Kontexten zu entwerfen – von der lokalen bis zur globalen Ebene.

Kooperationen

Im Potenzialbereich Auf dem Weg zu einer regenerativen Gesellschaft sind Wissenschaftler:innen der Fakultäten Management & Technologie und Nachhaltigkeit aktiv. Sie arbeiten eng mit ihren Kolleg:innen aus der Innovation Community Social Innovation, der DFG-Forschungsgruppe Ein sozial-ökologischer Systemansatz zur Wiederherstellung von Ökosystemen in ländlichen Regionen Afrikas“ und dem ERC-Projekt Mainstreaming Social-Ecological Sufficiency: Closing the sustainable consumption gap between societal demand and ecological limits“ zusammen.

Förderhinweis

Der Potenzialbereich ist Teil des Embracing Transformation-Programms, das durch die Förderinitiative Potenziale strategisch entfalten des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur (MWK) und der VolkswagenStiftung gefördert wird.

©MWK
©VolkswagenStiftung
©zukunft.niedersachsen