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Nachhaltiger Wandel durch individuelles Handeln

Hub Science „Psychologie der Transformation“

Wie gelingt der Wandel zu einer nachhaltigen Gesellschaft? Die psychologische Forschung an der Leuphana identifiziert die Schlüsselakteur*innen der Transformation (z. B. Politik- und Medienschaffende, Privatpersonen, Unternehmen), die Unterstützung von Transformation in der Gesellschaft und Reaktionen auf Transformation am Arbeitsplatz. Diese drei Forschungsbereiche untersuchen wir im Transformation Lab fakultätsübergreifend und in Kooperation mit den fünf Potenzialbereichen.

Junge Menschen kaufen regionale Produkte an einem Marktstand. ©Leuphana/Anne Gabriel-Jürgens
In der Hub Science „Psychologie der Transformation“ wird das Potenzial von individuellem nachhaltigem Handeln für gesellschaftliche Transformationen erforscht.

Unser Ziel

Wir wollen verstehen, wie individuelle Verhaltensänderungen zu einer nachhaltigeren Gesellschaft beitragen können. Unser Ziel ist die Entwicklung einer integrativen Theorie der Transformation, die verschiedene psychologische Ansätze systematisch miteinander verbindet. Dazu entwickeln und testen wir Interventionsformen, die nachhaltiges Handeln fördern und dabei die verschiedenen gesellschaftlichen Akteur*innen in den Blick nehmen. Dabei liegt ein besonderes Augenmerk auf valider Verhaltensvorhersage, sowie auf der Kommunikation wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Gesellschaft.

Die Herausforderung

Bisherige psychologische Studien konzentrierten sich häufig auf isolierte Faktoren von Verhaltensänderungen. Dabei blieb oft unberücksichtigt, dass nachhaltiges Verhalten von einer Vielzahl ineinandergreifender Mechanismen abhängt. Im Rahmen unserer drei Forschungsbereiche untersuchen wir daher Verhaltensänderungen als Querschnittsthema digitaler, sozio-politischer, unternehmerisch-technischer und nachhaltiger Transformationen. 

Unser Weg

Wir verstehen individuelle Verhaltensänderung als Treiber von gesellschaftlichen Transformationen. Um eine Psychologie der Transformation zu etablieren, analysieren wir psychologische Grundlagen von nachhaltigen Verhaltensweisen mit inter- und transdisziplinären Ansätzen und empirischen Methoden wie zum Beispiel Feld- und Tagebuchstudien. Dazu entwickeln wir praxisnahe Interventionsformen für nachhaltiges Handeln, die die Vielfalt von psychologischen Einflussfaktoren berücksichtigen. 

Das Forschungsteam

 

Beteiligte Wissenschaftler:innen

An der Psychologie der Transformation beteiligt sind zudem als Betreuer:innen von Promovierenden und als assoziierte Forschende Prof. Dr. Lea Boeker, Prof. Dr. Manuel Bohn, Prof. Dr. Poldi Kuhl, Prof. Dr. Franziska Kößler, Prof. Dr. Dirk Lehr, Prof. Dr. David Loschelder, Prof. Dr. Birte Siem und Prof. Dr. Laura Venz.

Kooperationen

Die psychologische Forschung an der Leuphana versteht sich als fakultäts- und disziplinübergreifende Hub Science: Wissenschaftler:innen aus den Fakultäten Management & Technologie, Nachhaltigkeit und Bildung entwickeln die Psychologie der Transformation in enger Zusammenarbeit.

Förderhinweis

Der Potenzialbereich ist Teil des Embracing Transformation-Programms, das durch die Förderinitiative Potenziale strategisch entfalten des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur (MWK) und der VolkswagenStiftung gefördert wird.

Logo des MWK ©MWK
Logo der VolkswagenStiftung ©VolkswagenStiftung
Logo von zukunft.niedersachsen ©zukunft.niedersachsen