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Publications

Books and anthologies

  1. Langeweile Aushalten: Kontingenzerfahrung in der Gegenwartskunst
    Anne Gräfe (Author) , 2024 Berlin , 226 p.

    Research output: Books and anthologiesMonographsResearch

  2. Un/Ordnungen Denken: Beiträge zu den Historischen Kulturwissenschaften
    Anne Gräfe (Editor) , Johannes Menzel (Editor) , 2017 Berlin , 408 p.

    Research output: Books and anthologiesCollected editions and anthologiesResearch

  3. Oder/Denken: Stimmen aus dem Chor. Eine kritische Denkschrift
    Anne Gräfe (Editor) , 2011 Frankfurt Oder , 391 p.

    Research output: Books and anthologiesCollected editions and anthologiesTransfer

Journal contributions

  1. Making Petrified Relations Dance: Aesthetics, Terror, and the Emergence of a Critical Collective Subject
    Anne Gräfe (Author) , 01.05.2026 , in: Mythos Journal für Ästhetik, 2026, 2 , p. 100 , 111 p.

    Research output: Journal contributionsJournal articlesResearchpeer-review

  2. Über die allmähliche Verfertigung des Selbst beim Schreiben: Marica Bodrožićs literarische Arbeiten als autopoietische Praxis
    Anne Gräfe (Author) , 01.11.2025 , in: Kulturwissenschaftliche Zeitschrift, 2025, 2 , p. 47-67 , 20 p.

    Research output: Journal contributionsJournal articlesResearchpeer-review

  3. Der philosophische Knotenpunkt der ästhetischen Langeweile
    Anne Gräfe (Author) , 11.02.2025 , in: Zeitschrift Kunst Medien Bildung, 2025 , p. 46-54 , 8 p.

    Research output: Journal contributionsJournal articlesResearchpeer-review

  4. Kritik als Urteilskraft - wenn Trolle postkritisch nachahmen
    Anne Gräfe (Author) , Ellen Wagner (Author) , 01.09.2021 , in: Behemoth : a Journal on Civilization, 14, 2 , p. 48-60 , 13 p.

    Research output: Journal contributionsJournal articlesTransferpeer-review

Contributions to collected editions/anthologies

  1. »Die Landschaft dauert länger als das Individuum«: ein neuartiges, kritisch-kollektives Subjekt der Disruption mit und nach Heiner Müller
    Anne Gräfe (Author) , 28.05.2026 , p. 347-368 , 21 p.

    Research output: Contributions to collected editions/anthologiesContributions to collected editions/anthologiesResearchpeer-review

  2. Das revolutionäre Potential im Wiederholungszwang der Nostalgie
    Anne Gräfe (Author) , 01.01.2026 Bielefeld , p. 101-113 , 13 p.

    Research output: Contributions to collected editions/anthologiesContributions to collected editions/anthologiesResearchpeer-review

  3. Übung im Denken: Der Moment des »Dazwischen« in Manon de Boers An Experiment in Leisure
    Anne Gräfe (Author) , 01.05.2024 Bielefeld , p. 137-152 , 16 p.

    Research output: Contributions to collected editions/anthologiesContributions to collected editions/anthologiesResearchpeer-review

  4. ›Politik‹ und ›die Künste‹
    Maria Muhle (Author) , Anne Gräfe (Author) , 12.12.2022 Bielefeld , p. 579-596 , 18 p.

    Research output: Contributions to collected editions/anthologiesArticles for encyclopediaResearch

  5. Das Lego-Ornament der Masse
    Anne Gräfe (Author) , 01.07.2022 Berlin , p. 91-103 , 13 p.

    Research output: Contributions to collected editions/anthologiesContributions to collected editions/anthologiesTransfer

Courses

Das Seminar vermittelt grundlegende Ansätze der frühen Medientheorie und verknüpft diese mit theoretischen Erweiterungen durch zentrale Autorinnen des 20. Jahrhunderts. Es verfolgt die Entwicklungslinie von der Kulturindustrie über Semiotik und Diskurstheorie bis hin zu feministischen und wahrnehmungstheoretischen Perspektiven. Der historisch gewachsene Kanon (Benjamin, Adorno/Horkheimer, Barthes, Foucault) wird durch Autorinnen wie Hannah Arendt, Susan Sontag, Laura Mulvey und Miriam Hansen kritisch erweitert und aktualisiert.

Durch diese Lektüren werden Medien zu kulturellen, politischen und ästhetischen Formen der Vermittlung. Das Seminar befähigt dazu, diese mit geeigneten theoretischen Werkzeugen zu analysieren.
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Lectures for this semester ended.
Das 20. und 21. Jahrhundert erscheinen als Zeitalter der Krise: ökonomische, ökologische, politische, technologische und psychische Erschütterungen markieren eine Gegenwart, in der Stabilität und Sinn zunehmend prekär werden. Doch „Krise“ ist nicht nur ein historisches oder gesellschaftliches Phänomen, sondern auch eine philosophische Kategorie – ein Moment der Entscheidung, der Offenlegung und der Möglichkeit. Von der antiken krisis als Scheidepunkt über die Moderne als Epoche der permanenten Krise bis hin zur zeitgenössischen Erfahrung struktureller Erschöpfung stellt sich die Frage, was an der Krise produktiv, destruktiv oder unvermeidlich ist.
Das Seminar nähert sich dem Begriff der Krise interdisziplinär, aber mit philosophischem Schwerpunkt. Zu fragen ist, wie sich der Begriff der Krise in Philosophie und Gesellschaftstheorie entwickelt hat und inwiefern Krise eine Grundfigur des modernen Denkens zu sein scheint? Das Seminar verfolgt daher die Entwicklung des Krisenmotivs in Philosophie, Sozialtheorie, Psychoanalyse und Kulturkritik und fragt nach der Dialektik von Zerfall und Neubeginn. Dabei wird deutlich, dass Krisen nicht nur äußere Erschütterungen gesellschaftlicher Systeme sind, sondern immer auch das Selbst- und Weltverhältnis des Menschen betreffen. Denn Krisen verändern das Verständnis des Subjekts in Bezug auf Grenzen aber auch auf die eigene Handlungsmacht. Aus diesem Grund richtet sich der Fokus nach eingehender Analyse des Krisenbegriffs daher auf das Subjekt als Ort und Symptom der Krise: auf Erschöpfung, Fragmentierung – und die Suche nach neuen Formen der Selbst- und Weltbeziehung, nach möglichen Momenten der Erkenntnis, der Transformation oder der Verantwortung.
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