Forschung

Wir wollen verstehen, wie Transformationen hin zu einer nachhaltigen und gerechten Zukunft umgesetzt, aktiviert, skaliert und verstärkt werden. Dies tun wir, indem wir situiertes Wissen in verschiedenen sozial-ökologischen Systemen aufbauen, wie beispielsweise den Biodiversitäts-Exploratorien in Deutschland – d. h. der Schwäbischen Alb, der Region Hainich-Dün und dem Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin , der Grenzregion zwischen Spanien und Portugal und dem sozial-ökologischen System Kilimandscharo in Tansania.

Eine Initiative lokaler Frauen im sozial-ökologischen System des Kilimandscharo, die darauf abzielt, nachhaltige Lebensgrundlagen zu fördern und lokale Gemeinschaften zu unterstützen.
Bild: Initiative lokaler Frauen im sozial-ökologischen System des Kilimandscharo.
©Milena Gross/Leuphana
Eine Initiative junger Landwirte in einem sozial-ökologischen System in den Bergen Spaniens, deren Ziel es ist, Ökosysteme zu regenerieren und nachhaltigere Agrar- und Ernährungssysteme zu fördern.
Bild: Initiative junger Landwirte in den Bergen Spaniens.
©Beatriz Vizuete/Leuphana
Ein Photovoice Interview mit einem Förster im Biosphärenreservat Schwäbische Alb, bei dem festgehalten wird, was der Förster an der Natur schätzt und welche Bedeutungen er mit ihr verbindet.
Bild: Photovoice Interview mit einem Förster in der Schwäbischen Alb.
©Anna Meyer/Leuphana

Landschaften repräsentieren sozial-ökologische Systeme, in denen das ISDP-Team ortsbezogen fragt und forscht.

Unsere Grundsätze

Unser Forschungsprogramm ist in hohem Maße inter- und transdisziplinär ausgerichtet. Um den inter- und transdisziplinären Anforderungen unserer Forschung gerecht zu werden, deckt das Team verschiedene Disziplinen ab, darunter Umweltwissenschaften, Nachhaltigkeitswissenschaften, ökologische Ökonomie, Geisteswissenschaften, Feminismusstudien und politische Ökologie.

Darüber hinaus arbeiten wir eng zusammen mit Wissenschaftlern anderer Disziplinen sowie mit sozialen Akteuren außerhalb der Wissenschaft. Wichtige Partner in diesen Kooperationen sind einige Minderheiten und marginalisierte Gruppen, wie indigene Völker und lokale Gemeinschaften, Menschen mit Behinderungen und Menschen, die aufgrund ihres Geschlechts diskriminiert werden*.

Unsere tägliche Forschungsarbeit wird von der Überzeugung geleitet, dass sie verantwortungsbewusst sein muss. Verantwortung bedeutet insbesondere Verantwortung gegenüber der Gesellschaft, gegenüber unseren Kollegen und Mitarbeitern sowie gegenüber uns selbst. Nach unserem Verständnis steht dieses Prinzip in engem Zusammenhang mit dekolonialer Forschungspraxis und einem feministischen Ethos der Fürsorge.

* bezieht sich auf alle nicht-männlichen Menschen, darunter auch Transgender, nicht-binäre Menschen und Menschen mit fließender Geschlechtsidentität.