Vorlesungsverzeichnis

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Lehrveranstaltungen

Forschungsmethoden der Kulturwissenschaften (Vorlesung)

Dozent/in: Volker Kirchberg, Sven Kramer

Termin:
wöchentlich | Mittwoch | 10:15 - 11:45 | 18.10.2021 - 04.12.2021 | C HS 1 (Umbau HS-Gang bis 31.12.22) S. Kommentar

Inhalt: In der Ringvorlesung für alle Studierenden des Hauptfachs (Major) Kulturwissenschaften werden grundlegende methodische und theoretische Herangehensweisen der Kulturwissenschaften erläutert sowie exemplarisch an verschiedenen Feldern und Gegenständen der Lüneburger Kulturwissenschaften vorgestellt und veranschaulicht. Zusätzlich wählt jede/r Studierende ein Vertiefungsseminar aus dem Angebot aus. Hier werden spezifische Methoden und Theorien vertiefend behandelt und oft auch selbst erprobt. Sie sind frei in Ihrer Wahl im Rahmen der zur Verfügung stehenden Plätze. Die Vertiefungsseminare sind also nicht an spezielle Vertiefungsgebiete gebunden. Zu den Themen der Vertiefungsseminare vgl. die Überblicksliste in myStudy.

Konzepte und Methoden der Stadt- und Kulturraumforschung (Seminar)

Dozent/in: Peter Pez

Termin:
wöchentlich | Donnerstag | 10:15 - 11:45 | 04.12.2021 - 04.02.2022 | C 14.204

Inhalt: Die Inhalte der Vorlesung "Wissenschaft nutzt Methoden, Grundlagen und Methoden der Kulturwissenschaften" werden aus der Perspektive der Stadt- und Kulturraumforschung vertieft.

Kunstwissenschaftliche Verfahren (Seminar)

Dozent/in: Beate Söntgen

Termin:
wöchentlich | Mittwoch | 10:15 - 11:45 | 07.12.2021 - 01.02.2022 | C 12.015

Inhalt: Die Verfahren der Kunstwissenschaft sind so unterschiedlich wie es ihre Gegenstände sind. Diese reichen von der Buchmalerei über die klassischen Gattungen Malerei, Skulptur, Architektur bis zu Fotografie, Film, Performance und digital generierten immersiven Bildwelten. Im Seminar werden unterschiedliche Zugänge zur modernen und zeitgenössischen Kunst anhand exemplarischer Analysen zu einzelnen Werken erarbeitet. Diese Verfahren dienen auch der Erschließung visueller Phänomene, die nicht dem Bereich der Kunst zugeordnet werden. Neben bildwissenschaftlichen, ikonologischen und kultur- wie sozialgeschichtlichen Ansätzen werden auch feministische, transkulturelle und postkoloniale Zugänge diskutiert.

Medientheorie als kulturwissenschaftliche Methode (Seminar)

Dozent/in: Jan Müggenburg

Termin:
wöchentlich | Donnerstag | 16:15 - 17:45 | 02.12.2021 - 27.01.2022 | C 11.308

Inhalt: Medienwissenschaft ist eine kulturwissenschaftliche Disziplin, die eine große Bandbreite von Medien mit einer Vielfalt an Methoden und Theorien untersucht. Medienwissenschaft impliziert die theoretische Reflexion und Deutung von Medien im Rahmen eines historisch informierten Vorgehens. Damit eröffnet die Medienwissenschaft einen Zugang zu Medien, der über die Einübung instrumenteller „Benutzer“-Fertigkeiten hinaus Medien in ihren kulturellen, wirtschaftlichen, technischen und gesellschaftlichen Verflechtungen sichtbar macht. Sieht man sich die medienwissenschaftliche Forschungspraxis an, so fällt es nicht ganz leicht, zwischen "Methoden" und "Theorien" zu unterscheiden. Tatsächlich lautet die Arbeitshypothese dieses Einführungskurses, dass im Fach der Medienwissenschaft "Methode" und "Theorien" zusammenfließen in etwas, dass man unter dem Begriff "Medientheorien" zusammenfassen kann.

Musik im kulturellen Diskurs (Gruppe A) (Seminar)

Dozent/in: Kristof Gundelfinger

Termin:
14-täglich | Donnerstag | 12:15 - 15:45 | 02.12.2021 - 27.01.2022 | C 40.165

Inhalt: Musik im kulturellen Diskurs (Seminar) Woran haben sich Musik und Musikwissenschaft in den vergangenen etwa 100 Jahren abgearbeitet? Welche Rolle spielten gesellschaftliche, technische und philosophische Entwicklungen für die Wahrnehmung des musikalischen Ausdrucks und die Definition des musikalischen Materials? Die Studierenden setzen sich mit grundlegenden Theorien und Methoden einer kultur- und medienwissenschaftlich informierten Musikwissenschaft auseinander. Wir arbeiten mit kürzeren akademischen und nicht-akademischen Texten, hören Musikbeispiele und diskutieren das Gelesene und Gehörte. Die Veranstaltung findet an vier 3-stündigen Terminen in 14-tägigem Abstand statt.

Musik im kulturellen Diskurs Gruppe B (Seminar)

Dozent/in: Kristof Gundelfinger

Termin:
14-täglich | Donnerstag | 12:15 - 15:45 | 09.12.2021 - 03.02.2022 | C 40.165

Inhalt: Musik im kulturellen Diskurs (Seminar) Woran haben sich Musik und Musikwissenschaft in den vergangenen etwa 100 Jahren abgearbeitet? Welche Rolle spielten gesellschaftliche, technische und philosophische Entwicklungen für die Wahrnehmung des musikalischen Ausdrucks und die Definition des musikalischen Materials? Die Studierenden setzen sich mit grundlegenden Theorien und Methoden einer kultur- und medienwissenschaftlich informierten Musikwissenschaft auseinander. Wir arbeiten mit kürzeren akademischen und nicht-akademischen Texten, hören Musikbeispiele und diskutieren das Gelesene und Gehörte. Die Veranstaltung findet an vier 3-stündigen Terminen in 14-tägigem Abstand statt.

Qualitative Methoden in den Kultur- und Sozialwissenschaften (Seminar)

Dozent/in: Serhat Karakayali

Termin:
Einzeltermin | Do, 21.10.2021, 10:15 - Do, 21.10.2021, 11:45 | C 11.319
wöchentlich | Donnerstag | 10:15 - 11:45 | 16.12.2021 - 03.02.2022 | C 11.319

Inhalt: Qualitative Methoden Das Seminar beschäftigt sich mit dem breiten Feld der qualitativen Methoden. Nach einer Einführung in den Begriff der Methode selbst und seine zentrale Stellung in der Wissenschaft gehen wir auf unterschiedliche Aspekte von Methodologien, etwa den Unterschied zwischen Methoden der Erhebung und der Auswertung oder dem Zusammenhang von Theorie, Methode und Daten. Unter dem Begriff sammelt sich eine Vielzahl von Methoden in den kultur- und sozialwissenschaftlichen Fächern, deren Gemeinsamkeit zunächst in der Abgrenzung zu Methoden der quantitativen Forschung besteht. Vor diesem Hintergrund wollen wir in dem Seminar auch der Frage nachgehen, was eine qualitative Forschung zu leisten vermag und was nicht bzw. wo ihre Stärken liegen und wie sich qualititative und quantitative Methoden ergänzen können. Im Kontext dieser Gegenüberstellung werden wir uns auch mit dem wissenschaftspolitischen Verhältnis dieser beiden Ansätze befassen. Im zweiten Teil des Seminars befassen wir uns dann mit ausgewählten Ansätzen der qualitativen Forschung aus dem Feld der Kultur- und Sozialwissenschaften und werden anhand von Beispielen die Unterschiede zwischen einzelnen methodischen Zugängen herausarbeiten.

Skandale in der Literatur (Seminar)

Dozent/in: Sven Kramer

Termin:
wöchentlich | Donnerstag | 12:15 - 13:45 | 04.12.2021 - 04.02.2022 | C 14.204

Inhalt: Wird Literatur gelesen, so löst sie Reaktionen aus. Neben individuellen Reaktionen der Leserinnen und Leser kommt es, zum Beispiel in der Literatur- und Theaterkritik, auch zu öffentlichen Reaktionen. Wo ein literarischer Text einen Skandal verursacht, geht es zugleich um das Selbstverständnis einer Gesellschaft: Dramatisiert und ausgehandelt werden die Grenzen des Erlaubten und des Verbotenen, des Akzeptierten und des Missbilligten. Das Seminar wird Texte zur Theorie des Literaturskandals lesen und einige Skandale beispielhaft diskutieren.

Wer nutzt warum (nicht) Kultur? Qualitative Interviews und Inhaltsanalyse in der Besucher*innenforschung - Gruppe 1 (Seminar)

Dozent/in: Robin Kuchar

Inhalt: Wer besucht eigentlich kulturelle Veranstaltungen? Wer nicht? Und warum? Diese Frage treibt nicht nur Kulturveranstalter und Institutionen bei der Erstellung neuer Angebote wie etwa Ausstellungen, Konzerte und Festivals um, sie betrifft gleichermaßen auch Fragen und Entscheidungen auf der Ebene der Kulturpolitik und lässt ebenfalls Rückschlüsse auf die kulturellen Präferenzen und die Struktur unserer Gesellschaft zu. Für die Erforschung von Kulturbesucher_innen und Kulturnichtbesucher_innen spielen unterschiedliche Aspekte wie Sozialisation, Besuchsmotive und -barrieren sowie Einstellungen und individueller (oder struktureller) kultureller Geschmack eine wichtige Rolle. Doch wie lassen sich diese Aspekte wissenschaftlich erfassen? Im Seminar werden wir uns damit auseinandersetzen, inwiefern die qualitative Forschungsmethode des Interviews hierbei relevant ist und auf welche Weise Interviews eingesetzt werden, um entsprechende Daten zu erheben und auszuwerten. Neben der Erarbeitung theoretischer und methodologischer Grundlagen werden wir in die Forschungspraxis einsteigen und eigene kleine Projekte durchführen, die im Rahmen der abschließenden Hausarbeit evaluiert und reflektiert werden sollen.

Wer nutzt warum (nicht) Kultur? Qualitative Interviews und Inhaltsanalyse in der Besucher*innenforschung - Gruppe 2 (Seminar)

Dozent/in: Robin Kuchar

Termin:
wöchentlich | Dienstag | 16:15 - 17:45 | 04.12.2021 - 04.02.2022 | C 11.307

Inhalt: Wer besucht eigentlich kulturelle Veranstaltungen? Wer nicht? Und warum? Diese Frage treibt nicht nur Kulturveranstalter und Institutionen bei der Erstellung neuer Angebote wie etwa Ausstellungen, Konzerte und Festivals um, sie betrifft gleichermaßen auch Fragen und Entscheidungen auf der Ebene der Kulturpolitik und lässt ebenfalls Rückschlüsse auf die kulturellen Präferenzen und die Struktur unserer Gesellschaft zu. Für die Erforschung von Kulturbesucher_innen und Kulturnichtbesucher_innen spielen unterschiedliche Aspekte wie Sozialisation, Besuchsmotive und -barrieren sowie Einstellungen und individueller (oder struktureller) kultureller Geschmack eine wichtige Rolle. Doch wie lassen sich diese Aspekte wissenschaftlich erfassen? Im Seminar werden wir uns damit auseinandersetzen, inwiefern die qualitative Forschungsmethode des Interviews hierbei relevant ist und auf welche Weise Interviews eingesetzt werden, um entsprechende Daten zu erheben und auszuwerten. Neben der Erarbeitung theoretischer und methodologischer Grundlagen werden wir in die Forschungspraxis einsteigen und eigene kleine Projekte durchführen, die im Rahmen der abschließenden Hausarbeit evaluiert und reflektiert werden sollen.