Vorlesungsverzeichnis

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Lehrveranstaltungen

Antagonismus, Konflikt und Dialektik. Perspektiven der Kritischen Theorie (Seminar)

Dozent/in: Christian Voller

Termin:
wöchentlich | Donnerstag | 14:15 - 15:45 | 17.10.2022 - 03.02.2023 | C 5.019
Einzeltermin | Do, 12.01.2023, 14:15 - Do, 12.01.2023, 15:45 | C 3.120 | mit Philosophiekurs des Gymnasiums Oedeme

Inhalt: Tief verwurzelt in der europäischen Aufklärungsphilosophie hat sich die Kritische Theorie in den 1920er Jahren als eine eigenständige theoretische Formation etabliert. Sie erweiterte das klassische Aufklärungsdenken um Aspekte des historischen Materialismus nach Marx und Engels und der Psychoanalyse in der Tradition von Sigmund Freud. Der Konflikt – verstanden als gesellschaftlicher Zustand, dessen historisch je konkrete Form sich aus der ökonomischen Verfassung der bürgerlichen Gesellschaft ergibt – steht von vorne herein im Zentrum des Denkens der Kritschen Theorie. Wir werden uns zunächst einige klassische Texte und Konzepte gemeinsam erschließen, um der Entwicklung der Kritischen Theorie dann bis in aktuelle Diskussionen hinein zu folgen.

Body Politics (Seminar)

Dozent/in: Felix Fink

Termin:
wöchentlich | Montag | 14:15 - 15:45 | 17.10.2022 - 03.02.2023 | C 11.320 | .

Inhalt: Das Seminar beschäftigt sich mit Körpern in der politischen Philosophie aus kultursoziologischer Perspektive. Das Seminar nimmt drei mögliche Bedeutungen von body politics unter die Lupe: Den Körper als Metapher für das Politische, als Gegenstand und Zielscheibe von Politik und als Mittel politischer Subversion. Nach einer Einführung zu (menschlichen) Körpern als sozialwissenschaftlichem Gegenstand geht das Seminar den drei Bedeutungen in jeweils einem inhaltlichen Block nach: Der erste Block beschäftigt sich mit Körpermetaphoriken in ausgewählten Texten der mittelalterlichen und neuzeitlichen politischen Philosophie bzw. Theologie zu Staats- und Souveränitätstheorien. Im zweiten Teil diskutieren wir einschlägige Texte aus der im engeren Sinne kulturwissenschaftlichen Forschung zur politischen Geschichte des Körpers als Überschneidungspunkt von Macht, Herrschaft und Normalität: Was hat der Körper mit Politik, Macht oder Herrschaft zu tun? Wie entsteht Wissen über ihn und wie prägen politische Interessen die Wissensproduktion? Drittens geht das Seminar auf aktuelle aktivistische und wissenschaftliche Positionen zum Körper als subversives Mittel in der politischen Auseinandersetzung ein. Das Seminar folgt damit auch einem ideengeschichtlichen Interesse: Welche Gemeinsamkeiten, Brüche oder blinde Flecken gibt es zwischen diesen, auch zeitlich betrachtet, disparaten Arten und Weisen, über das Verhältnis von Körper und Politik nachzudenken.

Bullen, Machos, Kriegertypen?! –Wie Männlichkeit(en) die Konflikte der Polizei prägen (Seminar)

Dozent/in: Berit Merla

Termin:
14-täglich | Mittwoch | 12:15 - 15:45 | 24.10.2022 - 03.02.2023 | C 14.102a | .
Einzeltermin | Mi, 14.12.2022, 12:15 - Mi, 14.12.2022, 15:45 | C 14.102a

Inhalt: Im Kontext von gesellschaftlichen Konflikten kommt Polizeibeamt*innen als „Ordnungshüter*innen“ eine besondere Rolle zu, sei es beispielsweise in der Auseinandersetzung zwischen Jugendlichen und der Polizei oder bei Aushandlungen und Ausschreitungen zwischen Polizei und Demonstrierenden. Dabei fällt vor allem das mehrheitlich männliche Geschlecht der Konfliktparteien ins Auge. Jedoch ist die Polizei als Organisation keine rein männliche mehr, da mittlerweile rund 30 Prozent der Beamt*innen Frauen sind. Lässt sich trotzdem von einer männlich geprägten Organisation sprechen, zum Beispiel in dem man Rafael Behr folgt, welcher der Polizei eine männliche Leitkultur, die „Cop Culture“, attestiert? Inwieweit sind andere soziale Merkmale jenseits von Geschlecht relevant, wie Migration oder Klasse, um polizeiliche Konfliktfelder zu verstehen? Wie diese Dimensionen die Polizeiarbeit prägen, wird in diesem Seminar herausgearbeitet. Um Konfliktlinien zwischen der Polizei und den von ihr als „Klientel“ verstandenen Menschen nachzuzeichnen ist ein theoretisches Konzept von Männlichkeit unabdingbar. In dem Seminar wird dafür in die nach wie vor zentrale Theorie zu „Hegemonialer Männlichkeit“ (1985) von Raewyn Connell eingeführt. Auf der Grundlage ihres Konzepts von pluralen, miteinander konkurrierenden Männlichkeiten wird das Phänomen der Konflikte im Kontext von Polizeiarbeit nachgezeichnet und analysiert. In Gruppen wird eine Projektarbeit auf dieser Grundlage durchgeführt, die entweder einer Demonstrationsbeobachtung, ein Expert*inneninterview oder eine Videoanalyse beinhaltet.

Feminismus und Technologie (Seminar)

Dozent/in: Vera Tollmann

Termin:
wöchentlich | Dienstag | 16:15 - 17:45 | 17.10.2022 - 03.02.2023 | C 5.310

Inhalt: Von der Mikrowelle zum Metaverse: Worum geht es der feministischen Technikkritik? Welche Technologien veranlassten feministische Wissenschaftlerinnen, ihre Auswirkungen zu hinterfragen? Was können wir heute von dieser Denkweise lernen? Nun, Donna Haraways "Cyborg Manifest" von 1985 kritisierte die Mensch-Maschine-Beziehung, wie sie in den Big Science oder im Silicon Valley definiert wurde, um andere fiktionale Konfigurationen zu denken und auf diese Weise Kritik zu üben. Haraways Manifest kann als Ausgangspunkt für Debatten über feministische Methoden und Strategien zur imaginativen Konstruktion einer Zukunft mit Computertechnologien betrachtet werden. Seitdem haben sich die Debatten durch die Digitalisierung und maschinelles Lernen weiter verschärft. Jüngste feministische Kritik richtet sich gegen intelligente Haushaltsgegenstände, virtuelle Assistenten oder biometrische Anwendungen. Desweiteren geht es darum, wie Technologie und ihre Nutzungsmodalitäten aus feministischer Perspektive mitgestaltet werden können: Neben der Diskussion kritischer Texte aus STS, Medien- und Kulturwissenschaften werden wir uns mit aktuellen Forschungs- und Praxisformationen wie dem Netzwerk Feminist AI oder dem Projekt Feminist Server beschäftigen. Feministisches Denken und Schreiben bieten uns ein Prisma, um die Auswirkungen von Technologien auf Geschlechterverhältnisse zu betrachten. In diesem Seminar geht es um affirmative und kritische technofeministische Antworten auf die Entwicklungen im Silicon Valley und darüber hinaus. Wie kommen wir mit der technologischen Welt zurecht und wie reflektieren wir die ambivalenten Entwicklungen?

Gegenaufklärung oder Dialektik der Aufklärung? Historische und aktuelle Faschismen (Seminar)

Dozent/in: Cheryce von Xylander, Ulf Wuggenig

Termin:
wöchentlich | Montag | 14:15 - 15:45 | 17.10.2022 - 03.02.2023 | C 12.112 | .
Einzeltermin | Sa, 17.12.2022, 16:15 - Sa, 17.12.2022, 19:45 | C 5.019 | Sondertermin

Inhalt: Das Seminar widmet sich in einem konflikttheoretischen Bezugsrahmen fortlebenden Traditionen der seit dem 18. Jahrhundert gegen Rationalismus, Universalismus und „Entzauberungstendenzen“ der Aufklärung gerichteten „Gegenaufklärung“. Diese wirkt in neuen Varianten vom „New Age“-Hype der 1960er Jahre bis zu Spielarten des Postmodernismus und der postkolonialen Theorie seit den 1980er Jahren bis in die Gegenwart in Populärkultur wie auch in akademischen Milieus fort. Ein anderer Typus von Aufklärungskritik findet sich wiederum in Theodor W. Adorno und Max Horkheimer, Dialektik der Aufklärung, sodass wir im Seminar auch dieser Art von Kritik Beachtung schenken. Vor dem Hintergrund der in den letzten Jahren in Deutschland stark im Aufschwung befindlichen antisemitischen Tendenzen, ob intern erzeugt oder ob importiert – siehe z.B. Deutschlands Vorzeigekulturevent die documenta in Kassel und als Repräsentation des sog. "globalen Südens" angelegte Fassung 15 des Jahres 2022 – wird auch dem Antisemitismus im Seminar Beachtung geschenkt, insbesondere Texten, die im Rahmen des Historikerstreits 2.0, ausgelöst von Theoretiker*innen des Postkolonialismus wie A. Dirk Moses, diskutiert werden. Solche Gegenreaktionen gegen neuere Formen von Holocaustrelativierungen wurden u.a. von Saul Friedländer, Dan Diner und Jürgen Habermas formuliert. Auch die Ergebnisse der Umfrageforschung der Bertelsmannstiftung zum Antisemitismus, die in Deutschland und in Israel durchgeführt werden, finden im Seminar Beachtung.

Kanon - Kontext - Kultur - Krise: Im Spannungsfeld von Kritik und Konflikt in der Moderne (Seminar)

Dozent/in: Eveline Goodman-Thau

Termin:
Einzeltermin | Mi, 19.10.2022, 18:00 - Mi, 19.10.2022, 19:00 | Online-Veranstaltung | online; Einführung
Einzeltermin | So, 08.01.2023, 10:15 - So, 08.01.2023, 16:45 | Online-Veranstaltung | online
Einzeltermin | So, 15.01.2023, 10:15 - So, 15.01.2023, 18:45 | Online-Veranstaltung | online
Einzeltermin | So, 22.01.2023, 10:15 - So, 22.01.2023, 18:45 | Online-Veranstaltung | online
Einzeltermin | So, 29.01.2023, 10:15 - So, 29.01.2023, 16:45 | Online-Veranstaltung | online

Inhalt: In unserer Textlektüre wollen wir die Spannung zwischen Kanon, Kontext und Kultur nachspüren, die in jeweiligen Kulturen durch fehlenden Konsens betreffend die Reflexion zu einer Krise führt. Der Historismus des 19. Jahrhunderts bildet eine Herausforderung für die Frage der verschiedenen europäischen Traditionen als Grundlage für ein Lebensethos in der Moderne. Sie öffnet den Blick auf unser Selbstverständnis, die verschiedenen kulturellen Hintergründe und die daraus resultierenden Kulturvarianten, in denen die verschiedenen Fragen gelöst werden. Einerseits wurde die dogmatische Struktur der christlichen Überlieferung hermeneutisch zum Bewusstsein gebracht, andererseits bestand die Gefahr, dass der Inhalt der Dokumente als Lebensbezug verloren gehen könnte. 1978 beschrieb Jürgen Habermas die daraus resultierende Ambivalenz der Geisteswissenschaften folgendermaßen: "So bewegten sie sich in jener merkwürdigen Ambivalenz zwischen der Erhellung von Dokumenten, aus denen wir noch lebenswichtiges lernen können, und der Entzauberung ihrer dogmatischen Geltungsansprüche. Diese Ambivalenz beunruhigt eine an ihren Gegenständen Anteil nehmende Philologie bis auf den heutigen Tag" (Jürgen Habermas, Politik, Kunst, Religion, Stuttgart 1978, S. 133).

Lager und Literatur (Seminar)

Dozent/in: Sven Kramer

Termin:
wöchentlich | Donnerstag | 16:15 - 17:45 | 17.10.2022 - 03.02.2023 | C 5.325

Inhalt: Im ausgehenden 19. Jahrhundert entstand mit dem Konzentrationslager ein neuer Typ der Internierung, der im 20. vielfach ausdifferenziert wurde. Die extreme Variante stellten die nationalsozialistischen Todeslager dar. Mit ihnen wird sich das Seminar jedoch nur am Rande beschäftigen. Ausgangspunkt ist die Überlegung einiger Kulturtheoretiker, dass die Moderne sich mit dem Typus des Lagers eine ihr gemäße Herrschaftsform geschaffen habe. Das soll an den Lagern in den sozialistischen Staaten geprüft werden, vor allem am GULAG in der UdSSR. Seit die Archive geöffnet sind, wurde der GULAG eingehender erforscht. Literarische Texte trugen seit jeher zur kulturellen Überlieferung der Lagererfahrung bei; bis heute prägen sie wesentlich ihr Bild. Von Texten wie denen von Horst Bienek, Imre Kertesz, Arthur Koestler, Steffen Mensching, Herta Müller, Angelika Rohr, Warlam Schalamow und Ilija Trojanow geht das Seminar aus. Es kontextualisiert sie historisch, soziologisch, ästhetisch und kulturtheoretisch.

Paradigmen der Kulturwissenschaften 2: Konjunkturen des Konflikts (Vorlesung)

Dozent/in: Christoph Brunner, Andrea Kretschmann

Termin:
wöchentlich | Donnerstag | 12:15 - 13:45 | 17.10.2022 - 03.02.2023 | C HS 3 (Umbau HS-Gang bis 31.12.22) S. Kommentar | C HS 3

Inhalt: Konflikte, wie sie aus divergierenden Zielstellungen, widerstreitenden Interessen oder kollidierenden Wertvorstellungen entstehen, prägen gesellschaftliche Verfasstheiten in der Geschichte wie in der Gegenwart. Dissuasio in der lateinischen Bedeutung des Widerratens, der Gegenrede daherkommend, kann auf der einen Seite als gesellschaftlicher, zeitlich begrenzter Sonderfall betrachtet werden: Als Krieg, als Revolte oder als Streik, der gesellschaftliche Umbrüche herbeizuführen vermag. Exemplarisch für diese Perspektivierung ist Georg Simmels Abhandlung über den Streit zu nennen. In ihr behandelt er keine bloßen Meinungsverschiedenheiten, sondern Kampf und Konflikt, wie sie aus „Hass und Neid, Not und Begier“ zustande kommen. Konflikte können aber auch strategisch eingesetzt werden, um Wandel gerade zu verhindern. Dies ist die Gruppe der Scheinkonflikte, die von eigentlichen Konflikten abzulenken oder diese zu überdecken vermag. An diese angrenzend sind solche Konflikte gelagert, die kaum thematisierbar sind, weil sie in Bereichen der Marginalität angesiedelt sind und durch die bestehenden Herrschaftsverhältnisse verdeckt werden. Gleichermaßen sind tabuisierte Konflikte zu nennen, die wiederum als kollektiv oder individuell Unbearbeitbare in die psychische Marginalität gedrängt werden. Den gesellschaftlichen, mithin ‚externen‘ Konflikten, entspricht somit die Thematik der inneren Konflikte, etwa in Form von Gewissenskonflikten oder dilemmatischen Situationen für den Einzelnen. Zum Teil spiegeln soziale Konflikte im Widerstreit befindliche Denkweisen, Methoden und wissenschaftliche Ansätzen oder stehen mit ihnen in Wechselwirkung. Konflikte können gerade nicht als Sonderfall verstanden werden, insofern sie als ein grundlegendes Strukturmerkmal des Sozialen ebenso als im Konflikt befindliche Denkweisen in den Blick rücken. Es sind die kulturtheoretischen Strömungen in der ‚konflikttheoretischen‘ Tradition, die den Konflikt als gesellschaftliches und kulturelles movens betrachten. Karl Marx und Friedrich Engels haben diesbezüglich den Kampf der sozialen Klassen als historischen Bewegungsfaktor benannt; Lewis A. Coser gründet seine Konfliktsoziologie auf den „Streit“ und Axel Honneths ‚Kampf um Anerkennung‘ (1994) gründet auf Hegels Konzeption von „Herr und Knecht“. In diesem Sinne wird die konstituierende und dynamisierende Logik des Konflikts betont: Es sind Konflikte, die gesellschaftliche Vorgänge überhaupt erst antreiben und strukturieren und Gesellschaften in der Folge einerseits stabilisieren, indem sie eine spezifische Konstellation auf Dauer stellen, ebenso wie sie für deren Wandel sorgen. Gleiches gilt für theoretische Ansätze, deren Aktualität sich nicht zuletzt an der Unabgeschlossenheit von Debatten und deren teils konflikthaften Aushandlungen abzeichnet, wie es u.a. Mark Poster anhand von kritischer Theorie und Poststrukturalismus oder Frederic Jameson mit Bezug auf die Postmoderne aufgezeigt haben. Die Vorlesung widmet sich den konflikthaften Formen sozialer Kohäsion und sozialen Wandels in dieser doppelten Hinsicht aus kulturwissenschaftlicher Perspektive. Dabei gilt das Interesse neben ihrer theoretischen und phänomenologischen Beschaffenheit den Konjunkturen des Konflikts: In Frage steht das Konflikthafte in seiner Historizität, sprich dem Zusammenfließen spezifischer sozialer, politischer, philosophischer, geographischer und kultureller Dimensionen und ihrer jeweiligen Situiertheit. In der Vorlesung wird demnach auch der Frage nach sich wiederholenden Konfliktmustern nachgegangen, nach der Wiederkehr längst bewältigter Konflikte, nach der unbemerkten oder unerwarteten Verflüchtigung spezifischer Konfliktkonstellationen oder nach Unterbrechungen, Transformationen, Diskontinuitäten und Verschiebungen von Konfliktlinien.

Urbane Konflikte – Von der Stadt als Kampfplatz zur umkämpften Stadt (Seminar)

Dozent/in: Jessica Wilde

Termin:
wöchentlich | Donnerstag | 16:15 - 17:45 | 17.10.2022 - 03.02.2023 | C 14.201 | .

Inhalt: In dem Seminar werden Verknüpfungen zwischen Konfliktsoziologie und Stadtforschung hergestellt und die Stadt als Austragungsort von Konflikten sowie auch als Konfliktgegenstand zum Thema gemacht. Dazu werden zunächst grundlegende begrifflich-konzeptionelle und theoretische Inhalte der Konfliktsoziologie vermittelt, die dann in einem zweiten Schritt zur Analyse urbaner Konfliktkonstellationen herangezogen werden. Thematisch soll die Breite des Spektrums städtischer Konflikte – von der Initiative zur Umbenennung einer Straße über die Mietendemo bis hin zur gewalttätigen Ausschreitung – anhand von aktuellen Beispielen aus unterschiedlichen Großstädten ausgelotet werden.