Die Idee dahinter: Ein Sommer, in dem Utopien wachsen

 

Wie wäre es, den Sommer 2018 für generationenübergreifende Verabredungen zu nutzen? Für Verabredungen, die über die datenbasierte Wachstumsgesellschaft hinausweisen und demokratiepolitischen Eigensinn kultivieren? Für Ideen, die sich nicht an autoritäre Versuchungen anschmiegen, sondern gute Orte des Zusammenlebens entwerfen?

Der Gastgeber der Utopie-Konferenz Richard David Precht hält den digitalen Epochenumbruch für eine Gelegenheit, konkrete Utopien zu wagen. Dazu lädt die Leuphana Universität Lüneburg vom 20. bis zum 22. August ins Libeskind-Gebäude ein: 300 Studierende und 300 engagierte Bürger*innen aus der Zivilgesellschaft kommen zusammen, um Pfade auszuleuchten, die enkeltauglich sind. Zu den Impulsgeber*innen der Konferenz gehört etwa der Filmemacher Reinhard Kahl. Er rät dazu, sich mit Fernglas und Mikroskop auszustatten, um die Weitsicht auf das Mögliche mit dem genauen Blick für das Gewebe einer veränderten Praxis zu verbinden. 

Die Utopie-Konferenz setzt auf einen eigenen Rhythmus zwischen Impuls und Austausch. Neben Ideen im Auditorium eröffnet die Konferenz Freiräume, in denen gemeinsam gedacht und Zukünfte in die Welt gebracht werden können.

 

Was wir genau gemacht haben?

Hier geht es zum Graphic Recording Jacob Kohlbrenner und Anna Siegel.

Hier finden Sie die Ergebnisse der verschiedenen Workshops.


Das Programm

Der erste Konferenztag: Kritik und utopisches Handeln:
Montag, 20. August 2018  

Der zweite Konferenztag: Reflexion und konkrete Utopien:
Dienstag, 21. August 2018 

Der dritte Konferenztag: Utopien verabreden:
Mittwoch, 22. August 2018



Bildergalerie

Wie verwandeln wir den Epochenumbruch in eine demokratische Gelegenheit?
von 14:45-16:00 

Im Gespräch mit dem Philosophen Christoph Jamme leuchten Anke Domscheit-Berg und Richard David Precht aus, warum die ökonomische und politische Konstellation auf utopisches Experimentieren angewiesen ist.