Utopie-Konferenz 2021

ZUM AUFTAKT: DAS UTOPIE-STUDIO

Das Jahr der Utopie-Konferenz beginnt mit dem Utopie-Studio. Maja Göpel und Richard David Precht eröffnen das Studio mit drei Gesprächen zu den Zukünften der Arbeit, des Wohlstands und der Demokratie. Die gute Nachricht: Das Utopie-Studio wird fortgesetzt. Die Philosophin Eva von Redecker und die Politikwissenschaftlerin Ulrike Guérot denken mit Hannah Arendt in die Zukunft. Der Historiker Achatz von Müller erkundet in einer eigenen Gesprächsreihe die Ideengeschichte des „Nicht-Orts“. „Was heißt hier Bildung?“ wird die Schlüsselfrage des Filmemachers Reinhard Kahl, der sich gemeinsam mit dem Soziologen Hartmut Rosa, der Max-Planck-Forscherin Ute Frevert und dem Pädagogen Klaus Zierer auf die Spuren der lernenden Schule macht.

Wie realistisch dürfen Utopien sein? Steffi Hobuß im Gespräch mit Ulrike Guérot und Eva von Redecker

Mit Hannah Arendt die Möglichkeit und Widersprüchlichkeit utopischer Ideen ausmessen – das ist der Ausgangspunkt für einen philosophischen Abend mit der Europa-Visionärin Ulrike Guérot und der feministischen Denkerin Eva von Redecker, zu dem die Leiterin des Leuphana College Steffi Hobuß einlädt.

   

HARTMUT ROSA IN DER REIHE „WAS HEISST HIER BILDUNG?“

Mitten in der Pandemie versammelt der Filmemacher Reinhard Kahl inspirierende Stimmen zur Zukunft der Bildung. Erster Gast in der sechsteiligen Gesprächsreihe ist der Soziologe und Beschleunigungskritiker Hartmut Rosa. O-Ton aus einem Kurzfilm, der in der Sendung gezeigt wird: "Das war die beste Zeit in unserem Leben! Und wir haben mehr gelernt als in drei Jahren Oberstufe." Das sagen Jugendliche nach einer zweiwöchigen Schüler:innenrakademie. Wie kommt das? Hartmut Rosas Antwort: Resonanz. Resonanz ist das Gegenteil von bloßem Echo.

Die Bildungsreihe wird am kommenden Donnerstag ab 19 Uhr mit Richard David Precht, der Max-Planck-Forscherin Ute Frevert, dem Bildungsforscher Klaus Zierer, der Demokratie-Aktivistin Marina Weisband, der Alemannenschule Wutöschingen und dem Pädagogen Olaf Burow fortgesetzt.

   

DAS UTOPIE-STUDIO MIT MAJA GÖPEL UND RICHARD DAVID PRECHT

In Pandemie-Zeiten geht es nicht nur um Fragen des Überlebens, sondern auch darum, wie wir als demokratische Gemeinschaft in den 20er Jahren und darüber hinaus gut zusammenleben möchten. Für den Sommer ist die zweite Utopie-Konferenz reserviert. Wenn es die Lage zulässt, findet sie vom 24. bis zum 27. August in Lüneburg statt. Die beiden Gastgeber:innen Maja Göpel und Richard David Precht laden schon jetzt zum Utopie-Studio ein, um den Blick auf die nächste Gesellschaft zu werfen. An drei Abenden durchdenken sie gemeinsam die Zukünfte der Arbeit, des Wohlstands und der Demokratie.

Richard David Precht und Maja Göpel ©Amanda Dohrms und Jelka von Lange
Richard David Precht und Maja Göpel laden ins Utopie-Studio ein

Herausgefordert werden sie in jeder Sendung durch kluge Einwürfe von Menschen aus der Republik: von Gesundheitspfleger Alexander Jorde und Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble oder Kenza Ait Si Abbou Lyadini, Expertin für Künstliche Intelligenz, Zukunftsforscher Matthias Horx und der Netzaktivistin Kübra Gümüşay.

IDEEN FÜR DIE POST-CORONA-GESELLSCHAFT: DIE ARBEIT RETTEN?

Im Gespräch: Maja Göpel und Richard David Precht

Einwürfe von Kenza Ait Si Abbou (Digitalexpertin), Ulrike Herrmann (Journalistin), Alexander Jorde (Gesundheitspfleger), Uwe Lübbermann (Unternehmer) und Dan Thy Nguyen (Regisseur)

„Ulrike Herrmann, Wirtschaftsjournalistin und Publizistin“
Ulrike Herrmann, Wirtschaftsjournalistin und Publizistin ©Ulrike Herrmann
„Kenza Ait Si Abbou Lyadini, Expertin für Künstliche Intelligenz“
Kenza Ait Si Abbou Lyadini
Kenza Ait Si Abbou Lyadini, Expertin für Künstliche Intelligenz ©Hendrik Gergen
„Alexander Jorde, Gesundheits- und Krankenpfleger“
Alexander Jorde, Gesundheits- und Krankenpfleger ©Peter Steffen, dpa
„Uwe Lübbermann, Visionär und alternativer Unternehmer“
Uwe Lübbermann, Visionär und alternativer Unternehmer ©Uwe Lübbermann
„Dan Thy Nguyen, Theaterregisseur und Schauspieler“
Dan Thy Nguyen, Theaterregisseur und Schauspieler ©Jim Dujardin

IDEEN FÜR DIE POST-CORONA-GESELLSCHAFT: DEN WOHLSTAND RETTEN?

Im Gespräch: Maja Göpel und Richard David Precht

Einwürfe von Matthias Horx (Zukunftsforscher), Barbara Muraca (Philosophin), Lu Yen Roloff (Unabhängige Kandidatin für den Bundestag), Gerhard Schick (Vorstand der Bürgerbewegung Finanzwende) und Manouchehr Shamsrizi (Co-Founder des Social-Start-up RetroBrain)

„Matthias Horx, Trend- und Zukunftsforscher“
Matthias Horx, Trend- und Zukunftsforscher ©Klaus Vyhnalek
„Barbara Muraca, Assistenzprofessorin für Umweltphilosophie an der University of Oregon“
Barbara Muraca, Assistenzprofessorin für Umweltphilosophie an der University of Oregon ©Barbara Muraca
„Lu Yen Roloff, Aktivistin und Bundestagskandidatin“
Lu Yen Roloff, Aktivistin und Bundestagskandidatin ©Manuela Clemens
„Gerhard Schick, Vorstand der „Bürgerbewegung Finanzwende““
Gerhard Schick, Vorstand der „Bürgerbewegung Finanzwende“ ©Leuphana
„Manouchehr Shamsrizi, Co-Founder des Social-Start-ups RetroBrain R&D“
Manouchehr Shamsrizi, Co-Founder des Social-Start-ups RetroBrain R&D ©Manouchehr Shamsrizi

IDEEN FÜR DIE POST-CORONA-GESELLSCHAFT: DIE DEMOKRATIE RETTEN?

Im Gespräch: Maja Göpel und Richard David Precht

Einwürfe von Georg Diez (Autor und Journalist), Kübra Gümüşay (Netzaktivistin), Cesy Leonard (Co-Gründerin der Radikalen Töchter), Jan-Werner Müller (Politikwissenschaftler an der Princeton University) und Wolfgang Schäuble (Präsident des Deutschen Bundestages)

„Georg Diez, Autor und Journalist“
Georg Diez, Autor und Journalist ©Georg Diez
„Kübra Gümüşay, Autorin und Netz-Aktivistin“
Kübra Gümüşay, Autorin und Netz-Aktivistin ©P. Venus / Capital Headshots Berlin
„Cesy Leonard, Künstlerin, Filmemacherin und Co-Gründerin der Radikalen Töchter“
Cesy Leonard, Künstlerin, Filmemacherin und Co-Gründerin der Radikalen Töchter ©Meike Kenn
„Jan-Werner Mueller, Politikwissenschaftler und Professor an der Princeton University“
Jan-Werner Mueller, Politikwissenschaftler und Professor an der Princeton University ©Jan-Werner Mueller
„Wolfgang Schäuble, Bundestagspräsident“
Dr. Wolfgang Schäuble
Wolfgang Schäuble, Bundestagspräsident ©Deutscher Bundestag / Achim Melde

Mikrotopien - digitale Treffpunkte zum Utopie-Studio

Mikrotopien sind kleine Zusammenkünfte zu großen Ideen. Was später in Kulturhäusern, Wohnzimmern, Kneipen oder Gärten passieren soll, beginnt vorerst digital:
Anlässlich der Premieren aus dem Utopie-Studio wollen wir digitale Treffpunkte und Resonanzräume öffnen. Hier ergibt sich die Gelegenheit, die vorgestellten Ideen für die Post-Corona-Gesellschaft in kleinen Kreisen zu debattieren.

Die nächsten Termine der Mikrotopien veröffentlichen wir hier in Kürze. Wer sich zum Utopie-Studio austauschen möchte, ist auf dem Online-Netzwerk Reflecta jederzeit willkommen. 

Fragen und Ideen können direkt an mikrotopien@leuphana.de gesandt werden.

Die UTOPIE-KONFERENZ im August

Die zweite Utopie-Konferenz ist für den Sommer 2021 geplant. Wenn es die Pandemie zulässt, findet sie vom 24. bis zum 27. August in Lüneburg statt. Das konkrete Format legen wir daher erst im Frühling fest.

Die kommenden 20er Jahre fallen angesichts digitaler Revolution, Erderwärmung und autoritärer Versuchungen in einen Epochenumbruch. Wie wäre es, sich auf die Suche nach der nächsten Gesellschaft zu machen?

Die Utopie-Konferenz vom 24. bis zum 27. August 2021 interessiert sich für generationenübergreifende Verabredungen, die über die datenbasierte Wachstumsgesellschaft hinausweisen und demokratiepolitischen Eigensinn kultivieren. Studierende und engagierte Bürger*innen aus der gesamten Republik sind aufgerufen, ihre Ideen zusammen zu denken und in konkrete Utopie-Entwürfe zu übersetzen. Über vier Tage hinweg leuchten sie gemeinsam mit visionären Skeptiker*innen und kritischen Optimist*innen Zukunftspfade aus, die enkeltauglich sind.

Es geht um die Weitsicht auf das Mögliche und den genauen Blick für den Code einer veränderten Praxis. Die Utopie-Konferenz setzt auf einen eigenen Rhythmus zwischen Impuls und Austausch. Neben Ideen im Auditorium eröffnet die Konferenz Freiräume, in denen gemeinsam gedacht und Zukünfte in die Welt gebracht werden können.

Über Fragen und Vorschläge freuen wir uns unter utopie@leuphana.de.

Gedankenexperimente zur Zukunft mit Henrik von Wehrden

Henrik von Wehrden zweifelt in der aktuellen Folge seines Vlogs “Gedankenexperimente zur Zukunft” an der Zukunftsfähigkeit von Nationalstaaten. Wie wäre es zu regieren, anstatt regiert zu werden? Welche Rolle könnten Algorithmen in dieser neuen Form der gesellschaftlichen Steuerung spielen?

Der Dekan der Fakultät Nachhaltigkeit an der Leuphana Universität deckt mit diesen Fragen utopisches Potential auf. Lassen Sie sich auf die gedankliche Reise ein?

Wir freuen uns auf Resonanz bei Reflecta, dem digitalen Treffpunkt der Utopie-Community!

Newsletter

Alle Interessierten sind eingeladen, sich für den Newsletter der Utopie-Konferenz anzumelden. Kompakt und regelmäßig infomieren wir Sie hier über den Stand der Dinge.

Kontakt

Sven Prien-Ribcke
Leuphana Universität Lüneburg
Universitätsallee 1, 21335 Lüneburg
utopie@leuphana.de