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Das Programm der Utopie-Konferenz 2026

Das Libeskind-Auditorium ist der Knotenpunkt der Utopie-Konferenz. Hier kommen Maja Göpel, Wolfgang M. Schmitt, Barbara Bleisch und Aladin El-Mafaalani mit ihren Gästen zusammen, um die Großzügigkeit als demokratische Möglichkeit auszuloten. Über drei Tage fragt die Konferenz, wie weit das Entgegenkommen reichen kann und was uns über Knappheit und Vergeltung hinausführen könnte.

Vom Auditorium aus stellen sich die Teilnehmenden ihr eigenes Konferenzprogramm zusammen: aus Werkstätten und Ateliers, die Realutopien erkunden, aus Denkräumen, die unbequeme Fragen stellen, und aus Funken, die Teilnehmende selbst ins Programm eingebracht haben. Im Biotop entstehen Gespräche und Verabredungen, die niemand geplant hat. Und am zweiten Abend öffnet sich der Campus zur Langen Nacht der Utopien: Wo wächst schon jetzt die Großzügigkeit?
 

Der Utopie-Sommer auf einem Blick

©Leuphana
Programmübersicht für die Utopie-Konferenz 2026

Erster Konferenztag | 26. August

Der erste Tag tastet sich an die Großzügigkeit heran: im Auditorium, wo die Konferenz zusammenkommt, und am Nachmittag in den Denkräumen, Werkstätten & Ateliers, bei den Funken und im Biotop. Am Abend wird gestritten: über das Geld, das immer fehlt, und über eine Schule, die sich neu erfindet.

10:00 Uhr 

Eröffnung im Auditorium: Herantasten an die Großzügigkeit

Begrüßung durch Universitätspräsident Sascha Spoun. Gespräche mit Şeyda Kurt und Léa Steinacker, geführt von den Gastgeberinnen Maja Göpel und Barbara Bleisch. Dazu Tanz: In C von Sasha Waltz & Guests.

im Anschluss

In C – zum Mitmachen

Tanz-Workshop mit Sasha Waltz & Guests, draußen auf dem Campus

12:15 Uhr Festivalküche
14:00 Uhr 

Jam-Session im Auditorium

Realutopien der Großzügigkeit

ab 15:30 UhrWerkstätten · Denkräume · Ateliers · Funken · Biotop 
18:30 UhrFestivalküche 
20:00 Uhr

Zwei Debatten

geöffnet für Lüneburg und die Metropolregion; Tickets für die Konferenzabende 

Geld ist genug da?

Patrick Kaczmarczyk und Philippa Sigl-Glöckner
mit Maja Göpel und Wolfgang M. Schmitt
Auditorium

Schulen wandeln sich von unten, brauchen aber Gesellschaft 

Reinhard Kahl mit den Schulleiter:innen Stefan Ruppaner, Bianca Freudenberg-Rehhage und Björn Lengwenus
Forum

danach Lagerfeuer

 

 

 

Zweiter Konferenztag | 27. August

Der zweite Tag sichtet das gesellschaftliche Potenzial der Großzügigkeit. Wie wäre es, wenn alle großzügig sein könnten? Mit dieser Frage eröffnet das Utopie-Quartett den Morgen. Am Nachmittag wird über die härteste Form des Entgegenkommens gestritten: Wie entkommen wir der Vergeltung? Und wenn es dunkel wird, öffnet sich der Campus: Die Lange Nacht der Utopien verwandelt die Konferenz in ein Festival, und die ganze Metropolregion ist eingeladen.

08:45 UhrBiotop: Silent Breakfast 
10:00 Uhr          

Das Utopie-Quartett im Auditorium: 

Verhärten. Überall. Und nun: entgegenkommen?

Mit Maja Göpel, Barbara Bleisch, Aladin El-Mafaalani und Wolfgang M. Schmitt

11:30 Uhr          Werkstätten · Denkräume · Ateliers · Funken · Biotop
13:00 Uhr                 Festivalküche 
14:30 Uhr                
   

Debatte im Auditorium: Wenn alles reißt: Wie großzügig können wir sein, wenn es feindlich wird?

Mit Mithu Sanyal und Şeyda Kurt 

Gastgeber:innen Maja Göpel und Aladin El-Mafaalani

16:00 Uhr               Werkstätten · Denkräume · Ateliers · Funken · Biotop 
17:30 Uhr               Festivalküche 
ab 18:00 Uhr                          

Lange Nacht der Utopien: Wo wächst Großzügigkeit?
Der Campus öffnet sich für Lüneburg und die Metropolregion

Mit Raúl Krauthausen, Cornelia Funke, Fabian Grischkat, Ole Liebl, Tina und Max Uthoff, Anke Domscheit-Berg, Baro Gabbert, Alice Hasters, Tim Wiegelmann, André Zimpel und Reinhard Kahl uva.

Gastgeber:innen: Maja Göpel, Aladin El-Mafaalani, Barbara Bleisch und Wolfgang M. Schmitt

Musik: Maren Kling & Band und G‘emma

ab 22:00 Uhr                Klippo-Party mit DJ Alma Linda

Dritter Konferenztag | 28. August

Der vielleicht ungewöhnlichste Politiker des Landes eröffnet den dritten Tag. Carsten Brosda regiert seit vielen Jahren als Hamburger Kultursenator und ringt schreibend um sozialen Fortschritt. Maja Göpel und Aladin El-Mafaalani sprechen mit ihm über die nächste Demokratie. In den Utopie-Arenen treffen dann die Entwürfe aus Werkstätten und Ateliers auf die, die Politik machen. Und zum Schluss bleibt die Frage, die alles zusammenhält: Ist die Großzügigkeit Gegengift oder Lebenselixier?

10:00 Uhr                 

Und? Nächste Demokratie? 

Carsten Brosda im Gespräch mit Maja Göpel und Aladin El-Mafaalani
Libeskind-Auditorium

11:30 Uhr                  Werkstätten · Denkräume · Ateliers · Funken · Biotop 
13:00 Uhr                 Festivalküche
14:30 Uhr                        

 Utopie-Arenen: Wie weit reicht das Entgegenkommen?

In parallelen Arenen begegnet das, was in den Werkstätten gewachsen ist, der politischen Erfahrung.

16:15 Uhr                 

Finale: Gegengift oder Lebenselixier? 

Mit einem Rückblick von Max Uthoff, den Resonanzkünstler:innen, Universitätspräsident Sascha Spoun, Sven Prien-Ribcke und Maja Göpel

ab 17:30 Uhr             

Ausklang

Live-Band im Foyer · Verabredungen · Raum der Stille