»A Rupture, Not a Transition«: State Accountability after the End of the Rules Based in Order
LIAS Podiumsdiskussion
29. Apr.
Alejandro Castillejo-Cuellar, University of the Andes, Bogotá | Brendan Ciarán Browne, Trinity College, Belfast | LIAS Senior Fellow Heidi Grunebaum | Arthur Muliro, Society for International Development, Rome | Adam Sitze, Amherst College | Jelena Subotic, Georgia State University, Atlanta
Datum: Mittwoch, 29. April 2026, 18:15 Uhr
Ort: Campus | Hörsaal 4
Im Rahmen des World Economic Forum in Davos im Januar 2026 stellte der kanadische Premierminister Mark Carney – zum Teil auf Französisch – fest, dass die regelbasierte internationale Ordnung nach dem Kalten Krieg effektiv zu Ende und einer härteren Realität von Rivalität und Nötigung durch Großmächte gewichen sei. Wir würden, so Carney, »einen Bruch in der Weltordnung« durchleben, »das Ende einer wohltuenden Fiktion und den Beginn einer harten Realität, in der Geopolitik, in der die große führende Macht der Geopolitik keinen Grenzen, keinen Einschränkungen unterworfen ist«. Das sei laut Carney, »ein Bruch, kein Übergang«. In diesem Forum diskutieren Alejandro Castillejo-Cuéllar, Professor für Anthropologie an der Universität der Anden in Bogotà, Kolumbien, und Adam Sitze, Professor für Recht, Jurisprudenz und soziales Denken am Amherst College in den USA, diese harte neue Realität und deren Auswirkungen auf Übergangsjustiz und internationales Recht im Allgemeinen.
Anfrage und Kontakt:
- Dr. Christine Kramer