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Neuer Minor Comparative Economic Law: International operieren

31.05.2021 Das englischsprachige Studienprogramm lehrt die Grundlagen des privaten und öffentlichen Wirtschaftsrechts und vermittelt Studierenden ein Grundverständnis europäischer und internationaler Rechtsordnungen in nahezu jedem Beruf.

Axel Halfmeier, Professor für Bürgerliches Recht, Rechtsvergleichung sowie internationales Privat- und Verfahrensrecht ist verantwortlich für den neuen Minor „Comparative Economic Law“. ©Brinkhoff-Moegenburg/Leuphana
Axel Halfmeier, Professor für Bürgerliches Recht, Rechtsvergleichung sowie internationales Privat- und Verfahrensrecht ist verantwortlich für den neuen Minor „Comparative Economic Law“.

„Mittlerweile ist es schwierig, Unternehmen zu finden, die nicht international operieren. Wer deshalb nur noch Kenntnisse im deutschem Recht (BGB) vermittelt, lehrt an der Realität vorbei“, sagt Dr. Axel Halfmeier. Der Professor für Bürgerliches Recht, Rechtsvergleichung sowie internationales Privat- und Verfahrensrecht ist verantwortlich für den neuen Minor „Comparative Economic Law“. Das Programm vermittelt Grundlagen des privaten und öffentlichen Wirtschaftsrechts auf nationaler und supranationaler Ebene sowie Grundwissen zum Völkerrecht. „Studierende etwa der BWL und VWL können sich mit juristischen Kenntnissen und Kommunikationsfähigkeiten einen Wettbewerbsvorteil auf dem wirtschaftlichen Arbeitsmarkt verschaffen. Konzerne sind oft anglo-amerikanisch dominiert, Vertragstexte meist in englischer Sprache verfasst. Deshalb spielt die grundlegende Vermittlung der englischen Rechtssprache eine entscheidende Rolle im Programm ,Comparative Economic Law‘“, erklärt Axel Halfmeier.

Der Minor ist mit fast allen Major-Programmen im Bachelorstudium am Leuphana College kombinierbar – nicht nur mit Wirtschafts- oder Rechtswissenschaften, um deren disziplinäres Profil zu schärfen: „Es gibt überall rechtliche Regulierung. Das Recht betrifft alle Lebensbereiche“, erklärt Axel Halfmeier. Dementsprechend ist das Programm für fast alle Major-Programme von Digital Media über Kulturwissenschaften bis zu Umweltwissenschaften fachlich relevant, denn auch diese Bereiche sind von internationalem Recht betroffen: „Die Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH) zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie der wildlebenden Tiere und Pflanzen ist eine Naturschutz-Richtlinie der Europäischen Union. Dazu kommen internationale Themen wie das Urheberrecht, dessen Schutz gerade stark diskutiert wird oder die Datenschutz-Grundverordnung der EU, die bis in den Alltag der Menschen hineinreicht“, erklärt der Jurist. 

Studieninteressierte können sich bis zum 15. Juli in Verbindung mit einem Major-Programm für den Minor „Comparative Economic Law“ bewerben.

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  • Prof. Dr. Axel Halfmeier